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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-10-01 - 2020-03-31

Der nahe dem Eden Tower 90 bereits im Bau befindliche Grand Tower wird als Versuchsstandort für Mockups von selektierten Vertikalbegrünungssystemen herangezogen. Unter definierten Bedingungen wird ein wissenschaftliches Monitoring umgesetzt. Forschungsfragen: F1: Welche Komponenten von vertikalen Begrünungssystemen erfüllen eine hohe vegetationstechnische Funktionalität? F2: Welche Pflanzenarten erfüllen im Hinblick auf Exposition und Höhenlage am besten die vegetationstechnischen und ästhetischen Anforderungen? F3: Wie hoch ist der Wasserbedarf im Hinblick auf Exposition und Höhenlage, um die vegetationstechnischen Mindestanforderungen (Deckungsgrad, Blattmasse, Wuchshöhen) zu erfüllen? F4: Wie sind die mikroklimatischen Wuchsbedingungen charakterisiert und welche Auswirkungen haben sie auf die Test-Setups? F5: Wie hoch ist der Pflege- und Wartungsaufwand an den Testsystemen? Wie hoch wird er für ein Gesamtgebäude eingeschätzt? F6: Welche ästhetischen Gestaltungsaspekte sind im jahreszeitlichen Verlauf zu berücksichtigen, um die vegetationstechnischen und ästhetischen Anforderungen zu erfüllen?
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-11-15 - 2021-11-14

Zum besseren Verständnis der klimatischen Zyklen, die das Quartär kennzeichnen und gekennzeichnet haben, ist es notwendig, die geographische Ausdehnung und die interhemisphärische Phasierung glazialer Ereignisse zu kennen. Neue glaziale Archive aus dem südlichen Patagonien lassen darauf schließen, dass die maximale Gletscherausdehnung im Laufe des letzten Glazialzyklusses im Verlauf des Marinen Isotopenstadiums (MIS) 3 auftrat. In diesem Zusammenhang untermauern neue Erkenntnisse aus den südlichen Mittelbreiten in Patagonien und Neuseeland die Notwendigkeit, die Frage der Zeitstellung, Struktur und Dauer des lokalen letztglazialen Maximums in den südlichen Mittelbreiten zu kären: Wann war das letztglaziale lokale Maximum erreicht? Warum sprechen nur vereinzelte Archive in Patagonien für ein Auftreten im MIS 3? Handelt es sich dabei um eine lokale Anomalie oder um einen wesentlichen Baustein zum Verständnis des LGM (Last Glacial Maximum) in den südlichen Anden? Hauptziel des Projektes ist die Bestimmung der Zeitstellung des lokalen LGM entlang der Anden in Patagonien (43-55°S). Um dieses Ziel zu erreichen, folgt das Projekt einem interdisziplinären methodischen Ansatz, der Aspekte der Glazialmorphologie, Glazialstratigraphie, Geochronologie und Gletschermodellierung verbindet. Durch die Auswahl von Untersuchungsgebieten entlang eines latitudinalen Transektes sollen sowohl latitudinale Effekte und auch lokale Einflüsse auf die Vergletscherung Patagoniens analysiert werden. Auf der Grundlage präzierer geomorphologischer Kartierungen und Datierungen mittels Optisch Stimulierter Lumineszenz (OSL) und 10Be Expositionsdatierungen, wird für die Rekonstruktion ein 3D Parallel Ice Sheet Model (PISM) zum Einsatz kommen. Dieser methodische Ansatz wird ermöglichen, den Zeitpunkt des lokalen LGM zu erfassen und somit den Einfluss regionaler, hemisphärischer und globaler Phasierungen im Zuge des letzten Glazialzyklusses zu überprüfen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-11-28 - 2018-12-27

Nummerische Verfahren für die statische Berechnung von Geschieberückhaltesperren unter Anwendung der ONR 24801 „Schutzbauwerke der Wildbachverbauung – Statische und dynamische Einwirkungen“ und ONR 24802 „Schutzbauwerke der Wildbachverbauung – Projektierung, Bemessung und konstruktive Durchbildung“. Ziel ist die multiobjektive Optimierung der Geometrie und des Bewehrungslayouts von zwei typischen Geschieberückhaltesperren sperren für die in den neuen Normen festgelegten Lastbildern

Betreute Hochschulschriften