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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-10-01 - 2020-03-31

Lawinenprognose besteht aus vielen verschiedenen Faktoren, beginnend bei Wettervorhersage, über Schneehöhen, Schneehöhenverteilungen und Schneedeckenaufbau bis letztendlich Auslauflängen von einzelnen Lawinen. All diese Faktoren können modelliert und somit eine Modellkette zusammengesetzt werden, welche mit den Eingangsdaten Ergebnisse von Wettermodellen sowie bestehenden Schneedeckendaten als Endergebnis mögliche Auslauflängen liefert. Schneedeckenstabilität und Schneedeckenmodellierung sowie die Modellierung von Auslauflängen von Lawinen gehören zum Kernforschungsinteresse der Abteilung Lawinen am Institut für Alpine Naturgefahren an der Universität für Bodenkultur. Die Weiterentwicklung und vor allem auch die Zusammenfügung der einzelnen Modelle, welche dann in Summe die Modellkette bilden, ist demnach von größtem wissenschaftlichen Interesse. Der Zusammenschluss und die Verifizierung einzelner Modellelemente ermöglicht es uns außerdem, unsere Modellannahmen zu verbessern sowie unser Prozessverständnis zu erhöhen. Ebenfalls ist es in unserem Interesse, in Zusammenarbeit mit Praktikern und Praktikerinnen Instrumente zu entwickeln, welche tatsächlich von der Lawinenwarnung sowie zur Berechnung von Lawinenrisiko seitens der Behörden eingesetzt werden können.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-08-01 - 2018-12-31

Machbarkeitsstudie zur Verringerung des Wildholzeintrages aus dem Ferchenbach mit forstlichen und technischen Maßnahmen. Ausgangssituation: Beim Ereignis vom 12. Juni 2018 wurden mehrere 100 fm Wildholz im Einzugsgebiet des Ferchenbaches mobilisiert und in die Partnach transportiert, wobei es zu Schäden und Verklausungen in der touristisch genutzten Klammstrecke kam. Wissenschaftliche Fragestellung: Das Institut für Alpine Naturgefahren ist im Rahmen des ÖWAV-Arbeitsausschusses „Ingenieurbiologische Maßnahmen in der Wasserwirtschaft“ aktiv an der Erstellung des ÖWAV Arbeitsbehelfes „Wildholzmanagement als ingenieurbiologische Herausforderung“ beteiligt. Die Arbeit des Ausschusses soll nun an Hand des Beispiels „Ferchenbach“ nachgeprüft und verifiziert werden. Im speziellen wird die Frage - Mit welchen forstlichen und technischen Maßnahmen kann der Wildholzeintrag am Beispiel des Ferchenbaches reduziert werden? – betrachtet. Ziel: Ausarbeitung von Varianten (ingenieurbiologisch/forstlich/technisch) zur Reduktion des Wildholzeintrages in die Partnach an der Gerinnestrecke von der Mündung des Ferchenbaches in die Partnach bis zur Mündung des Drüsselgrabens in den Ferchenbach.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-06-01 - 2020-05-31

Natural hazard events cause huge economic damage and social disruption in our society. Their impacts on natural and human systems are manifest world-wide (Field et al. 2014) and will likely increase (see the IPCC AR5 report). Impacts not just result from the frequency and magnitude of natural hazard events and increasing exposure of buildings or infrastructure, but also from the vulnerability and resilience of residents and businesses (Parry et al. 2007, Fuchs et al. 2017). However, the indicators and methods used in natural hazard management commonly overlook who actually lives and conducts commerce in the areas at risk. In contrast, international strategies concerned with adaptation to climate-induced hazards call for the integration of social equality issues into risk management practice (UN Sustainable Development Goals, Sendai Framework for Disaster Risk Reduction, European Floods Directive). Hazard-related risks, resources and capacities arising from individual livelihoods are not equally distributed among all members of society, but follow the borders of social stratification (Cutter et al. 2003, Tierney 2014, Parsons et al. 2016). However, while the basic notion of giving special consideration to those who are most vulnerable seems equivocally accepted across all Austrian governance levels (Balas et al. 2011, Thaler & Hartmann 2016), its implementation in policy practice suffers from a lack of dedicated policies and from a vague understanding which individual characteristics are constitutive for vulnerability. JustFair strives to close this gap.

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