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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-11-28 - 2018-12-27

Nummerische Verfahren für die statische Berechnung von Geschieberückhaltesperren unter Anwendung der ONR 24801 „Schutzbauwerke der Wildbachverbauung – Statische und dynamische Einwirkungen“ und ONR 24802 „Schutzbauwerke der Wildbachverbauung – Projektierung, Bemessung und konstruktive Durchbildung“. Ziel ist die multiobjektive Optimierung der Geometrie und des Bewehrungslayouts von zwei typischen Geschieberückhaltesperren sperren für die in den neuen Normen festgelegten Lastbildern
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-09-01 - 2021-08-31

Das Straßennetz in der Region Wien, NÖ und Mähren steht vor großen Herausforderungen: alternde Bausubstanz, steigende Verkehrslasten, Auswirkungen des Klimawandels, neue Qualitätsanforderungen und ein begrenztes Budget für die Straßeninfrastruktur. Um ein zuverlässiges Straßennetz aufrechtzuerhalten, müssen neue, innovative Ansätze verfolgt werden. Insbesondere gilt dies auch für Brückenbauwerke. Derzeit beruht deren Erhaltungsmanagement auf turnusmäßigen Bauwerksprüfungen. Schäden werden erst entdeckt, wenn sie offensichtlich sind. Dieses Vorgehen ist schadensbasiert und reaktiv. Schäden und Probleme des Bauwerks kündigen sich jedoch oftmals bereits im Inneren der Struktur, durch die tatsächlichen, aber oft unbekannten Einwirkungen auf das Bauwerk, an. Die Brücken der Zukunft sollten in der Lage sein, bereits zu einem früheren Zeitpunkt und ergänzend zu den Bauwerksprüfungen eine Auskunft über ihren Zustand und dessen Entwicklung zu geben. Ziel des Projektes "SAFEBRIDGE" ist es, vertiefte numerische zuverlässigkeitsorientierte Bewertungsmethoden für Brückensystemen (entsprechend der ONB4008 Level III) zu konzipieren und einer größeren Anzahl von Ingenieurbüros als auch den Betreibern von Infrastrukturen in der Region Wien, Niederösterreich und Mähren zugänglich zu machen. Die vertieften numerischen zuverlässigkeitsorientierten Bewertungsmethoden dienen zur Bereitstellung relevanter Informationen und zur ganzheitlichen Bewertung von Brückensystemen und haben einen signifikanten Effekt auf den effizienten und zielgerichteten Einsatz des begrenzten Budgets in der Brückenerhaltung. Die Kernoutputs des Projektes für die Infrastrukturbetreiber (InfB.) und Ingenieursgemeinschaft (IngG.) der Region Wien, NÖ und Mähren sind (a) die Schaffung der Zugänglichkeit zu den vertieften numerischen statistischen Bausteinen und zuverlässigkeitsorientierten Bewertungsmethoden für die ganzheitliche Bewertung von Brückensystemen , (b) die Schaffung einer Guideline für die risikoreduzierte Anwendung der vertieften Verfahren, und (c) die Entwicklung eines nachhaltigen Schulungsprogrammes. Diese drei Ansätze sind bis dato in keinem der Europäischen Länder und weltweit für die IngG. und InfB. aufbereitet worden und sind daher als hoch innovativ einzustufen. An zehn mit den Strat. Partnern gemeinsamen ausgewählten Brückenobjekten aus der Region Wien, NÖ und Mähren werden die vertieften numerischen zuverlässigkeitsorientierten Bewertungsmethoden erarbeitet und vorgestellt und in Folge in eine Guideline übergeführt. Regelmäßige Meetings dienen dem Know-How Transfer zu und von den strategischen Partnern und der Kalibrierung des Pilotschulngsprogramms auf Basis der 10 gewählten Fallstudien. Das Schulungsprogramm an den Univ. ist nach dem Projek der IngG. und KMUs zugänglich. Da die Erhaltung, der Betrieb und die Bewertung der Infrastrukturanlagen grenzübergreifend ist sind die Schulungen/das Projekt ebenfalls so anzulegen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-09-01 - 2020-08-31

Polymerwerkstoffe spielen eine zunehmend gr ¨oßere Rolle im Ingenieurbau. Im Vergleich zu den klassischen Anwendungen im Fahrzeug und Flugzeugbau unterscheiden sich die Infrastrukturanwendungen vor allem dadurch, dass die Polymere während der Herstellung nicht vollständig aushärten. Folglich finden Nachhärtungsreaktionen im Laufe der Lebensdauer des Materials statt, welche dessen mechanische Eigenschaften maßgebend veräandern, insbesondere das viskoelastische Verhalten. Aufgrund der fortschreitenden Materialalterung können etablierte Konzepte für beschleunigte Tests nicht angewendet werden. Die Zustandsvorhersage für eine Lebensdauer von mehr als 50 Jahren bleibt somit eine ungelöste Herausforderung. Im vorliegenden Projekt soll auf Basis einer interdisziplinären Vorgehensweise bestehend aus Experimenten und Simulationen, die auf mehreren Längenskalen und Zeitskalen statt finden, ein Modell für Strukturanwendungen entwickelt werden, welches echte Langzeitvorhersagen ausgehend von begrenzten experimentellen Kurzzeitmessungen erlaubt. Die Qualität des Models wird anhand von 3 Fallbeispielen, ein klassisches aus dem Flugzeugbau und zwei repräsentative für den Ingenieuerbau, demonstriert.

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