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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-06-15 - 2022-02-14

Für den Handlungsvorschlag sind folgende Kapitel (Arbeitstitel) vorgesehen: • Der Wolf – Biologie und Ökologie mit Schwerpunkt auf Nahrungsbedarf und Raumnutzung • Aktueller Status und zukünftige Entwicklung des Wolfsbestandes in der Schweiz und den benachbarten Ländern, inklusive Bestandsmodellierung bis 2035 • Ermittlung der maximalen Wolfstragfähigkeit der Schweiz (ökologisch vs. ökonomisch) sowie des günstigen Erhaltungszustandes des Wolfsbestandes in der Schweiz • Herausforderungen in Hinblick auf die Koexistenz zwischen Wolf und Mensch, mit besonderem Fokus auf die Nutztierhaltung im Alpenraum sowie auf den Umgang mit Wölfen ohne Scheu vor dem Menschen • Überblick über die Möglichkeiten und Grenzen des Herdenschutzes im alpinen Raum: Kosten und Methoden • Rechtliche und praxistaugliche Möglichkeiten der Vergrämung und Entnahme von Wölfen in der Schweiz • Wildökologische Raumplanung für den Wolf: Kernzonen, Randzonen, Freihaltezonen • Evaluierung der Praxistauglichkeit des aktuellen Wolfsmanagements in der Schweiz: Schutz von Nutztieren und Menschen in den alpinen Kantonen • Handlungsvorschlag für ein zukunftsgerechtes Wolfsmanagement in den alpinen Kantonen der Schweiz
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-01-01 - 2023-12-31

Derzeit fehlen Langzeitstudien über die Besiedelung von neu angelegten ökologischen Ausgleichsflächen durch Insekten und damit auch eine wesentliche Grundlage für eine effektive Planung von Agrar-Umweltmaßnahmen. Dieses Projekt soll klären mit welchem Mix and kurz- und langfristigen Maßnahmen die Biodiviersität in der Agrarlandschaft optimal gefördert werden kann. REGRASS 2 baut auf das über drei Jahre durchgeführte Projekt REGRASS (2017-2019) auf, in dem der Beitrag von neu angelegten ökologischen Ausgleichsflächen für die Förderung der Biodiversität von Nützlingen und Ökosystemleistungen in der Agrarlandschaft untersucht wurde. Das erste Ziel der vorliegenden Studie ist es, die Biodiversität von Nützlingen in den neu angelegten Wiesen in den Jahren 2021-22 zu untersuchen, und diese mit der Biodiversität in den bereits lange etablierten Wienerwaldwiesen zu vergleichen. Dies erscheint uns wichtig um zu sehen, ob und wenn ja in welcher Form sich die Trends aus den Jahren 2017-2019 weiter entwickeln. Das gleiche gilt auch für die Interaktionen zwischen den neu angelegten Wiesen und den angrenzenden Wintergetreideflächen. Hierbei wollen wir herausfinden, ob die Zahlen an Nützlingen im Getreide angrenzend an die neuen Wiesen ansteigen, sich das Nützlingspotenzial erhöht und als Konsequenz auch die Ökosystemleistungen biologische Schädlingskontrolle und Bestäubung über die Zeit hinweg ansteigen. Das zweite Ziel der Studie ist der Vergleich der Biodiversität zwischen den neu angelegten Wiesen und den bereits etablierten alten Wienerwaldwiesen und den ÖPUL-geförderten Biodiversitätsflächen in den Jahren 2021-22. Es werden Wildbienen, Honigbiene, Hummeln, Schwebfliegen, Laufkäfer, Spinnen, Schmetterlinge, Heuschrecken und Wanzen untersucht. Wie schon beim ersten Ziel geht es uns darum herauszufinden, wie sehr sich die Trends aus den Jahren 2017-2019 in den Jahren 2021-2022 weiter entwickeln.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-01-01 - 2023-06-30

Der Einsatz von Mitteln zur Pflege von Schutzobjekten bedarf einer Einschätzung der erforderlichen Mitteln um die Ziele zu erreichen. Schutzgebietsflächen, die nach vorheriger Verbrachung in einen "ausreichenden oder verbesserten Erhaltungszustand" rück-überführt werden sollen, brauchen unterschiedlich lange für ihre Regeneration. Für konkrete Entscheidungen darüber, ob sich bzw. in welchem Zeitraum sich eine Wiederherstellung erreichen lässt. braucht man Beispielsflächen, die solche Einschätzungen erlauben. Im Lainzer Tiergarten existieren Wiesen-Monitoringflächen, die in unterschiedlichem Ausmaß verbracht sind. Es soll nun in einem 3-jährigen Restaurationsversuch analysiert werden, ob die Wiederherstellung der pflanzlichen Diversität der wichtigsten Wiesentypen durch Entbuschung und Einrichtung der vormaligen Bewirtschaftung innerhalb von 3 Jahren erreicht werden kann. Diese Versuchsflächen bieten den seltenen Vorteil, dass sie bereits 20 Jahre lang sehr genau untersucht wurden. Man kann also auf einem sehr detaillierten Vorwissen und bereits eingerichteten Versuchsdesign aufbauen.

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