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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-05-01 - 2021-04-30

Das Hauptziel des Projekts "Forschung begreifen" besteht darin, das Verständnis für die Vorteile, die die Forschung der Gesellschaft im Allgemeinen bringt, zu verbessern, aber auch eine stärkere Beteiligung der Öffentlichkeit am gesamten wissenschaftlichen Prozess zu fördern und zu erleichtern, einschließlich der Beteiligung an wissenschaftlichen Forschung sowie an deren Dissemination. Ein weiteres Ziel ist es, das Engagement der Jugend für Wissenschaft und Forschung zu verstärken und sie auf diese Weise zu ermutigen, selbst eine Karriere als Forscher*in einzuschlagen. Wir haben ein Programm geschaffen, das Forscher*innen aus fast allen bedeutenden Forschungseinrichtungen in Wien und Umgebung integriert, welche die European Researches' Night nutzen wollen, um ihr Wissen zu teilen und ihre Aktivitäten und Projekte vorzustellen. Die Veranstaltung wird Formate wie Schulworkshops, Wissenschaftsgespräche, Wissenschaftscafés, Science Slams, EU-Corner, mehr als 60 wissenschaftliche Stände und 16 Workshops sowie verschiedene soziale Interventionen umfassen, um Öffentlichkeit und Wissenschaft einander näher zu bringen. Interdisziplinarität spielt eine bedeutende Rolle in diesem Projekt, dessen Aktivitäten mehr als 25 Bereiche umfassen: von der Grundlagen- bis zur angewandten Wissenschaft sowie von der Physik bis zu den Künsten. Sie zielen darauf ab, für jeden etwas zu bieten. Das Projekt "Forschung begreifen" integriert 5 Partner mit unterschiedlichen Kompetenzen, Hintergründen und Öffentlichkeitswirkung, so dass eine erfolgreiche Europäische Nacht der Forschung in Wien im Jahr 2020 durchgeführt werden kann. Die Hauptziele der Veranstaltung "Forschung begreifen" sind daher (i) sowohl das Wissen als auch das Verständnis der Öffentlichkeit für die Wissenschaft zu verbessern, (ii) der Öffentlichkeit den Nutzen der Forschung zu erklären und zu zeigen, wie sie das tägliche Leben beeinflusst, (iii) die Öffentlichkeit und die Wissenschaft einander näher zu bringen und einen bidirektionalen Informationsfluss durch Citizen Science zu ermöglichen, (iv) eine spannende Lernerfahrung zu bieten, die das Bewusstsein für den Klimawandel schärft und zeigt, wie Forscher*innen, aber auch die Öffentlichkeit mit den damit verbundenen Herausforderungen umgehen können, (v) die Jugend zu motivieren und zu inspirieren, eine Forschungslaufbahn einzuschlagen, Forschung zu verstehen und zu genießen, indem sie mit herausragenden Wissenschaftler*innen und Innovationen in Kontakt gebracht werden, (vi) näher an die Kunst heranzukommen und sich stärker mit ihr zu beschäftigen, aber auch die Vielfalt der Forschung in diesem Bereich zu zeigen, (vii) das öffentliche Bewusstsein für die Vielfalt der wissenschaftlichen Forschung zu erhöhen und eine größere Sichtbarkeit von Forschungszentren und innovativen Projekten zu ermöglichen und (viii) die Anerkennung von Forscher*innen und ihrer Rolle in der Gesellschaft zu verbessern.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-12-12 - 2020-12-11

Das Endprodukt des Projekts wird ein Werkzeug sein, das die Maximierung der Zufriedenheit diverser Interessensgruppen bei der Bewirtschaftung von Wildwiederkäuern in NÖ ermöglicht. Mit anderen Worten bedeutet dies, dass bei der Entwicklung des angesprochenen Entscheidungswerkzeugs die Interessen unterschiedlichster Gruppen und Landnutzer berücksichtigt werden. Wir möchten uns wegbewegen von sektoralen Denkweisen hin zu integralen Lösungsansätzen. Aus diesem Grund werden Interessensvertreter aus unterschiedlichsten Bereichen zu den Workshops eingeladen. Gemeinsam sollen im Rahmen der Workshops Faktoren (allgemein gesprochen) der Nachhaltigkeit hinsichtlich ökologischer, ökonomischer und sozio-kultureller Ziele festgelegt werden, um diese in das Entscheidungsmodell einfließen lassen zu können. Unter Nachhaltigkeit wird hierbei verstanden, dass die Nutzung natürlicher Ressourcen in gleichwertiger Weise sowohl jetzt als auch in Zukunft möglich ist. Das Entscheidungsmodell informiert über die Zuteilung von Ressourcen im Zusammenhang mit der Bewirtschaftung von Wiederkäuerarten, die dem Jagdgesetz unterliegen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-10-01 - 2023-03-31

Wildbienen sind weltweit wichtige Bestäuber für Nutz- und Wildpflanzen und dadurch für das menschliche Wohlbefinden unerlässlich. Gleichzeitig sind viele Bienenarten bedroht. Neben dem Verlust von Lebensräumen, der Intensivierung der Landnutzung, Stress durch Parasiten und Pestizide beeinträchtigt der Klimawandel die Verbreitung und das Überleben der Bienen. Über die genauen Wirkungsmechanismen und die Auswirkungen auf bestimmte Wildbienenarten ist jedoch nur wenig bekannt. Dieses Wissen ist jedoch unerlässlich, um konstruktive Maßnahmen für einen wirksamen Wildbienenschutz festzulegen und damit die Bestäubung zu gewährleisten. In Österreich sind auf sehr kleinem Raum unterschiedliche Auswirkungen des Klimawandels für Wildbienen zu beobachten. Im Osten, mit dem pannonischen Einfluss, findet man eine flächenhafte Ausbreitung mediterraner und osteuropäischer Arten, während im Alpenraum an kühlere Lebensräume adaptierte Wildbienen in höhere Regionen ausweichen. Ziel dieses Projektes ist es daher, historische und rezente Bienenverbreitungsdaten in ausgewählten Gebieten so weit zu verdichten, dass durch Klimaveränderungen verursachte Ausbreitungsverschiebungen nachgewiesen werden können und Modellierungen in die Zukunft möglich sind. Hinsichtlich der historischen Daten werden Bienensammlungen aus verschiedenen Landesmuseen, Literatur und Datenbanken aufgearbeitet. Zusätzlich werden Erhebungen an historisch gut untersuchten Standorten wiederholt, um rezente Bienendaten zu vervollständigen. Die Zusammenarbeit von Bienenexperten, Meteorologen und Klimamodellierern gibt einen Ausblick auf die Entwicklung der Wildbienenvielfalt in der Zukunft. Neue Erkenntnisse werden der wissenschaftlichen Gemeinschaft, den Interessengruppen und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Mit den Ergebnissen werden die wissenschaftlichen Grundlagen für ein besseres Verständnis des Klimasystems und den Folgen des Klimawandels für Wildbienen geschaffen.

Betreute Hochschulschriften