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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-05-01 - 2025-04-30

Das Projekt MORGENTAU Streifenanbau ist ein landwirtschaftliches Innovationsprojekt in Hofkirchen im Traunkreis, welches von drei Bio- Landwirten gemeinsam mit der Universität für Bodenkultur Wien und der Forschungsanstalt HBLFA Raumberg-Gumpenstein umgesetzt wird. Ziel des Projektes ist mit dem „Streifenanbau“ ein ackerbauliches System zu schaffen, welches den Herausforderungen der gegenwärtigen regionalen und globalen Probleme im Bereich des Rückganges der Biodiversität, des Rückganges der Bodenfruchtbarkeit und der Zunahme der Wetterextreme entgegensteuert bzw. gerecht wird. Im Gegensatz zum Monokulturanbau, werden im MORGENTAU-Streifenanbau mehrere Kulturen innerhalb desselben Feldes in aneinandergereihten Streifen angebaut. Jede Kultur wird jährlich auf den benachbarten Streifen "weiterverschoben“. Diese Form der Landbewirtschaftung erhöht die Widerstandsfähigkeit und Stabilität des Produktionssystems und bietet einen deutlich diverseren und attraktiveren Lebensraum für eine Vielfalt an Insekten und anderen Tieren. Untersucht wird dabei wie der Streifenanbau praxistauglich umgesetzt werden kann, und welche Effekte hinsichtlich Ertrag und Qualität der Ernteerzeugnisse, Gesundheit der Pflanzen, Biodiversität am Acker und Resilienz des Systems auftreten.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-10-01 - 2024-09-30

Genotypisierung ist in der Forstwirtschaft im Rahmen der Bewirtschaftung, der kontrollierten Saatgutproduktion und der Einhaltung des Herkunftsprinzips sehr wichtig. Mit dem Aufkommen der zweiten und dritten Generation von Sequenzierungstechniken (NGS) stehen sequenzbasierte Ansätze für das Routine-Screening zur Verfügung. Besonders nützlich ist eine Methode, die traditionelle und neue Möglichkeiten verbindet, mit hohem Durchsatz und statistischer Aussagekraft, aber einfach zu verwenden und zu implementieren. Das Hauptproblem bei der Verwendung von Sequenzinformationen für die Genotypisierung ist die bioinformatische Verarbeitung. Ein Problem ist, Allele in heterozygoten Individuen eindeutig zu bestimmen. Eine Reihe von Pipelines und Vorschlägen wurden veröffentlicht, die meisten sind jedoch aufwendig oder können nicht die gesamten Sequenzen eines Markers verwenden, sondern einzelne SNPs oder Längeninformationen. Ziel des Projekts ist die Einführung des Genotyps durch Amplikon-Sequenzierung für die standardisierte Genotypisierung in der Forstwirtschaft (SSR-GBAS). Skripte, die wir in früheren Arbeiten entwickelt haben, bilden die Grundlage für Softwarelösungen mit breiter Anwendbarkeit. Eine Datenbank für die webbasierte Sammlung von Allelen, die von ganzen Sequenzen definiert werden, wird entwickelt und eindeutig reproduzierte Genotypen auf Eiche und Kiefer mit jeweils bis zu 200 Markern als Proof of Concept, dargestellt. Das Projekt wird auch Labormethoden verbessern, indem es optimierte Multiplex-Ansätze entwickelt und Kandidatengene sowie neutrale Marker einbezieht. Insgesamt ermöglicht der Ansatz eine flexible Genotypisierung forstlicher genetischer Ressourcen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-03-01 - 2018-12-31

Bertalanffy entwickelte in den 1940er Jahren ein universelles, biologisch motiviertes Wachstumsmodell, um das ontogenetische Wachstum verschiedener Tierarten zu beschreiben. Es ist durch die metabolischen Exponenten a = 2/3, b = 1 gekennzeichnet. West et al. (1997, 2001) schlug ein weiteres Paar metabolischer Exponenten vor (a = 2/3, b = 1) und lieferte biologische Argumente für diese Wahl. Dieses Projekt schlägt zwei weitere Exponentenpaare vor, die auf den Ideen von Bertalanffy und West über den Stoffwechsel und auf ein Modell von Parks (1982) über die Abhängigkeit des Wachstums auf die Nahrungsaufnahme basieren.

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