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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-01-01 - 2021-12-31

Ziel dieses Projekts ist es, einen europaweiten Raum des gegenseitigen Lernens zu Citizen Science zu schaffen, der Citizen Science-Projekte, Netzwerke und Initiativen sowie alle Interessensgruppen, die davon profitieren können, zusammenbringt. Zu diesem Zweck wird das Projektkonsortium auf verschiedenen Ebenen arbeiten, wobei es sich beispielsweise auf den Aufbau und das Engagement von Communities konzentriert und die Koordination zwischen Citizen Science-Initiativen auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene übernimmt (z.B. SwafS-Bürgerforschungsprojekte und darüber hinaus). Zusätzlich wird auch gemeinsam mit hochqualifizierten Expertenorganisationen auf diesem Gebiet einen Referenzrahmen für Citizen Science geschaffen um gemeinsam darüber nachzudenken, was als bewährte Vorgehensweisen im Bereich Citizen Science zu betrachten ist, Roadmaps usw. In der Zwischenzeit wird die Konsolidierung der beteiligten Fach- und Interessengruppen den Weg für die Entwicklung partizipativer Prozesse ebnen, die darauf abzielen, das Bewusstsein für Citizen Science in der Öffentlichkeit zu schärfen, das Gefühl der Eigenverantwortung für politische Maßnahmen, aber auch konkrete Auswirkungen auf lokale und nationale Governance-Prozesse. Diese Aktivitäten werden in ganz Europa stattfinden. Die Rahmenbedingungen, der Gemeinschaftsaufbau und die partizipativen Prozesse werden zur Auswahl von Best Practices und zur Schaffung von Trainingsmodulen für Wissenschaftler und Forscher führen, die in mehreren europäischen Mitgliedsstaaten durchgeführt werden. Alle Prozesse, Definitionen und Materialien werden dokumentiert und auf der Projektplattform offen zur Verfügung gestellt. Am Ende des Projekts wird EU-Citizen.Science das Referenzportal für Citizen Science in Europa sein, das sich an eine große Gemeinschaft richtet und wertvolle Ressourcen bereitstellt.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-07-03 - 2022-08-02

Der allergene invasive Neophyt Ambrosia artemisiifolia (Ragweed) hat auch in Bayern dauerhafte Bestände aufgebaut. So wie im westlichen Österreiuch sind es neben gestörten Plätzen vor allem die Strassen, wo Ragweed große Populationen bilden kann. In einem aus 7 Arbeitspaketen bestehenden Forshcungsprojekt sollen die Optionen für eine erfolgreiche Eindämmung dieser gesundheitsgefährdenden Art dargestellt und getestet werden: 1: Projektleitung, Koordination und Management; 2: State-of-the-Art-Report; 3: Habitaterweiterung Böschungen; 4: Regional optimierte Schnittrhythmen; 5: Konkurrenzsaaten; 6: Behandlung kontaminierten Materials; 7: Dokumentation und Information. AP4 und 5 sind auf einen Versuchszeitraum von 3 Jahren ausgerichtet und bestehen aus einer begleitenden Prüfung der Effekte auf die etablierte Population von Ragweed sowie aus einer Endbeprobung der Bodensamenbank, welche als Effizienzkontrolle dient. Die anderen APs sind meist kürzer angelegt. AP 3, 4, 5, und 6 benötigen Zuarbeiten durch den Auftraggeber bzw. dessen zugeordneten Dienststellen (insbes. Strassenmeistereien).
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-03-01 - 2018-12-31

Bertalanffy entwickelte in den 1940er Jahren ein universelles, biologisch motiviertes Wachstumsmodell, um das ontogenetische Wachstum verschiedener Tierarten zu beschreiben. Es ist durch die metabolischen Exponenten a = 2/3, b = 1 gekennzeichnet. West et al. (1997, 2001) schlug ein weiteres Paar metabolischer Exponenten vor (a = 2/3, b = 1) und lieferte biologische Argumente für diese Wahl. Dieses Projekt schlägt zwei weitere Exponentenpaare vor, die auf den Ideen von Bertalanffy und West über den Stoffwechsel und auf ein Modell von Parks (1982) über die Abhängigkeit des Wachstums auf die Nahrungsaufnahme basieren.

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