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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-01-01 - 2022-12-31

Der Einsatz von Mitteln zur Pflege von Schutzobjekten bedarf einer Einschätzung der erforderlichen Mitteln um die Ziele zu erreichen. Schutzgebietsflächen, die nach vorheriger Verbrachung in einen "ausreichenden oder verbesserten Erhaltungszustand" rück-überführt werden sollen, brauchen unterschiedlich lange für ihre Regeneration. Für konkrete Entscheidungen darüber, ob sich bzw. in welchem Zeitraum sich eine Wiederherstellung erreichen lässt. braucht man Beispielsflächen, die solche Einschätzungen erlauben. Im Lainzer Tiergarten existieren Wiesen-Monitoringflächen, die in unterschiedlichem Ausmaß verbracht sind. Es soll nun in einem 3-jährigen Restaurationsversuch analysiert werden, ob die Wiederherstellung der pflanzlichen Diversität der wichtigsten Wiesentypen durch Entbuschung und Einrichtung der vormaligen Bewirtschaftung innerhalb von 3 Jahren erreicht werden kann. Diese Versuchsflächen bieten den seltenen Vorteil, dass sie bereits 20 Jahre lang sehr genau untersucht wurden. Man kann also auf einem sehr detaillierten Vorwissen und bereits eingerichteten Versuchsdesign aufbauen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-02-01 - 2024-01-31

Spaltöffnungen oder Stomata sind winzige Poren an der Oberfläche von Pflanzenblättern. Sie bedecken zwar nur einen kleinen Teil der Blattoberfläche, kontrollieren aber den Austausch von Gasen mit der Atmosphäre und spielen damit eine zentrale Rolle im globalen Wasser- und Kohlenstoffkreislauf. Öffnen und Schließen der Stomata muss so reguliert werden, dass CO2 für die Photosynthese in die Pflanze gelangen kann, aber gleichzeitig zu großer Wasserverlust vermieden wird. Stomata müssen auf die Umwelt reagieren, und die Geschwindigkeit dieser Reaktion beeinflusst den Austausch von CO2 und Wasser mit der Atmosphäre und damit die Effizienz des Wasserverbrauchs. In diesem innovativen Projekt von BOKU, TU Wien und Uni Wien werden wir durch Kombination von hochauflösender Röntgenmikrotomographie (µCT) und Fluoreszenzmikroskopie die dreidimensionalen Formveränderungen von Zellen in lebenden Blättern beobachten. Um das anfallende große Datenvolumen voll nützen zu können, werden neue Computermethoden entwickelt, die diese Bilder automatisch segmentieren und die Veränderung der einzelnen Zellen über die Zeit verfolgen. Damit sollen langjährige Fragen zu Stomatabewegungen beantwortet werden. Ein besseres Verständnis der anatomischen Grundlagen und des mechanischen Prozesses der Stomatabewegung wird neue Ansätze zur Regulation von Stomata liefern und damit zur Optimierung von Produktivität und Wasserverbrauch von Pflanzen beitragen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-09-01 - 2021-02-27

GBS ist ein sehr nützliches Werkzeug für die Erforschung von Pflanzen und Tieren. Das Protokoll von Poland et al. (2012) eignet sich gut für Taxa mit kleinen und großen Genomen, da die PstI-Fragmente weniger häufig sind (Truong et al. 2012). Es ist keine Größenauswahl von verdauten Fragmenten erforderlich. Durch die Anwendung von GBS möchten wir die Ausbreitung von Individuen zwischen Populationen verstehen. Das vorgeschlagene GBS-Verfahren ermöglicht es, den Grad der genetischen Verwandtschaft zwischen Individuen und Populationen zu bestimmen und somit den Genfluss (Ausbreitung von Samen und/oder Pflanzenfragmenten) zwischen Populationen zu verstehen. Alpenschwemmlinge sind Alpenpflanzen, die im Tiefland an Schotterbänken von Flüssen wachsen. Die zentrale Fragestellung lautet: Inwieweit werden Samen (oder Pflanzenfragmente) aus dem Alpenraum herabgeschwemmt?

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