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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-04-01 - 2021-08-31

Überarbeitung der Hauskatzenstudie von Hackländer et al. 2014 und Berücksichtigung neuester wissenschaftlichen Erkenntnisse seit der Publikation. Darüber hinaus wird insbesondere auf die Situation in Deutschland eingegangen. Ein besonderer Schwerpunkt wird die Frage der Hybridisierung zwischen Wild- und Hauskatze liegen. Hierfür werden neben der verfügbaren Literatur auch aktuelle Erkenntnisse aus Masterarbeiten an der BOKU zur Raum-Zeit-Nutzung von sympatrisch lebenden Haus- und Wildkatzen integriert. Auswertung einer Umfrage in Schleswig-Holstein zu den Erfahrungen der Jägerinnen und Jäger mit Hauskatzen. Deskriptive Darstellung der Ergebnisse und schriftliche Ausarbeitung der Umfrageergebnisse, Interpretation sowie Schlussfolgerungen in Bezug auf die Bedeutung der Hauskatzen für den Jagdbetrieb.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-04-01 - 2021-09-30

In diesem Projekt soll die günstige Referenzpopulation (= Population im günstigen Erhaltungszustand) für den Wolf in Deutschland unter Berücksichtigung diverser biologischer und anthropogener Faktoren demographisch-genetischer Modellrechnungen ermittelt werden. Auf dieser Basis ist rechnerisch auch der erforderliche niedersächsische Anteil zu ermitteln. Arbeitspaket 1 – Literaturrecherche und Bewertung 1.1 Kurze Zusammenstellung etablierter populationsbiologischer Grundannahmen und Erwägungen zur Überlebensfähigkeit vernetzter (Teil-)Populationen von Großkarnivoren wie Wölfen 1.2 Bewertung der Nachhaltigkeitsstudie (Duchamp et al. 2017: Expertise collective scientifique sur la viabilité et le devenir de la population de loups en France à long terme) im Hinblick auf die angewandte Methodik und eine mögliche Vergleichbarkeit der populationsbiologischen Grundannahmen zur Situation in Deutschland 1.3 Zusammenstellung der für die eigene Analyse erforderlichen Datenbasis zu Populationsbestand und -entwicklung des Wolfes in Deutschland für Arbeitspaket 2 Arbeitspaket 2 – Analyse und Auswertung 2.1 Erarbeitung demografisch-genetischer Modellrechnungen zur Ermittlung der in Deutschland zur Minimierung des Aussterberisikos notwendigen Populationsgröße (MVP=Minimum Viable Population) unter Anwendung von Populationsgefährdungsvariablen und unter Berücksichtigung verschiedener Szenarien (PVA=Population Viability Analysis) 2.2 Auswahl des realistischsten Modells (Nachhaltigkeitsanalyse) 2.3 Ermittlung eines Schätzwertes der effektiven Populationsgröße in Hinblick auf eine günstige Referenzpopulation oberhalb der MVP, um unter Berücksichtigung von Unsicherheitsfaktoren die langfristige Lebensfähigkeit zu gewährleisten 2.4 Modellbasierte Abschätzung des niedersächsischen Anteils als Teilmenge der günstigen Referenzpopulation
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-04-01 - 2022-05-31

Kenntnisse über die Bestandsgröße von Schalenwild-Arten sowie ihre Entwicklung sind von grundlegender Bedeutung für ihr Management. Dies trifft insbesondere auf österreichische Nationalparks zu, die nur unter bestimmten Bedingungen aktiv in die Schalenwild-Populationen eingreifen möchten. Für das in Gebirgen auf Offenflächen beobachtbare Gamswilds (Rupicapra rupicapra) können Populationstrends unter anderem aus langjährigen Datenreihen der Direktzählungen abgeleitet werden. Allerdings unterschätzt diese Methode zumeist die tatsächliche Bestandsgröße. Der Nationalpark Hohe Tauern Salzburg (NPHT) möchte ein Gamswild-Monitoring etablieren, das idealerweise sowohl die Bestandsgröße möglichst genau erfasst als auch Aussagen über Einflüsse und Veränderungen ihrer Raumnutzung im Forschungsrevier erlaubt. Langfristig muss beispielsweise mit Veränderungen und Anpassungen des Gamswilds infolge des Klimawandels gerechnet werden. Hierfür bietet das großflächige Forschungsrevier des NPHT mit seinen unterschiedlichen Habitaten und Höhenlagen, Prozessschutz- und Managementflächen sowie dem enthaltenen Wildnisgebiet „Sulzbachtäler“ ein wertvolles Untersuchungsgebiet. Am Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft wird ein Konzept für ein entsprechendes Gamswild-Monitoring erarbeitet und erprobt.

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