30 Jahre Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft (IWJ)

Festveranstaltung am 20.Nov.2006 an der Universität für Bodenkultur Pressetext:
Am 20. November 2006 konnten wir ca. 100 Gäste im Festsaal der Universität für Bodenkultur Wien anlässlich des 30-jährigen Bestehens des IWJ begrüßen. Ein kurzweiliges Programm mit musikalischer Umrahmung durch das „Ensemble Wild“ nahm die Gäste mit auf eine Zeitreise von den Anfängen des Instituts bis in die Zukunft. Nach Grußworten des Rektors der Universität für Bodenkultur, Hubert Dürrstein, und des Departmentleiters, Hanno Richter, beleuchtete der ehemalige Leiter des IWJ, Hartmut Gossow die Entwicklung des IWJ von der „One-Man-Show“ zum Institut. Einen Überblick über die ersten 30 Jahre ist in der aktuellen Ausgabe der Zeitung BOKU INSIGHT (www.boku.ac.at/insight.html) nachzulesen. Eine Reihe von Ehemaligen plauderte danach aus dem Nähkästchen, darunter Friedrich Reimoser (Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien), Friedrich Völk (Leiter des Geschäftsfeldes Jagd in der Unternehmensleitung der Österreichische Bundesforste AG) und Klaus Pseiner (Geschäftsführer der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft). Darüber hinaus kamen Partner des IWJ zu Wort, wie Peter Lebersorger (Zentralstelle der Österreichischen Landesjagdverbände), Johanna Mang (ehem. Geschäftsführerin WWF Österreich) und Josef Plank (Landesrat für Landwirtschaft, Umwelt und Landentwicklung der NÖ Landesregierung). Zum Abschluss wagte der Leiter des IWJ, Klaus Hackländer, einen Blick in die Zukunft der Wildtierforschung und –lehre in Europa. Trotz der fehlenden Nachbesetzungen von Professuren im Bereich der Wildbiologie oder gar der Schließung ganzer Institute erinnerte er an die Bedeutung der Wildbiologie für zahlreiche aktuelle Probleme und Fragestellungen. Die Zukunft der Wildbiologie wird nur durch Internationalität und Interdisziplinarität ihren Platz in der Wissenschaftslandschaft behalten und im Wettbewerb mit anderen Fachdisziplinen bestehen können, so Hackländer. Wien bilde mit zwei universitären Einrichtungen auf dem Gebiet der Wildtierbiologie und dem im deutschsprachigen Raum einzigartigen Master-Programm „Wildtierökologie und Wildtiermanagement“ eine Keimzelle für eine Stärkung der wildbiologischen Lehre und Forschung in Europa. Dank der freundlichen Unterstützung durch die Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, den Niederösterreichischen Landesjagdverband, der Österreichischen Bundesforste AG und dem Land Niederösterreich fand die Veranstaltung in den neuen Räumlichkeiten des IWJ im Mendel-Haus der Universität für Bodenkultur mit einem Wildbuffet, erlesenen Weinen, einer Diashow aus 30 Jahren IWJ und einem Karikaturisten einen gemütlichen Ausklang. Grussworte H.Richter (pdf-file), Rede K.Hackländer (pdf-file)
Institutsbericht 2000 - 2004 (Autor: H.Gossow)
 
Festredner anlässlich des 30-jährigen Bestehens des IWJ: Josef Plank, Friedrich Reimoser, Hartmut Gossow, Johanna Mang (1. Reihe, von links), Friedrich Völk, Peter Lebersorger, Hanno Richter, Klaus Hackländer (2. Reihe, von links)

Das Ensemble Wild in Aktion

Gäste im Festsaal: (1.Reihe, von links) Hartmut Gossow (IWJ), Barbara Borek (Ehrensenatorin BOKU), Wolf-Dietrich Frhr.von Fircks (Rektor Veterinärmed. Univ. Wien), Friedrich Reimoser (FIWI), Hubert Dürrstein (Rektor BOKU), Hanno Richter (Dept.Integrative Biologie und Biodiversitätsforschung), Manfred Welan (ehem.Rektor BOKU), Walter Arnold (FIWI), Sandra Hackländer

Ansturm auf das Wildbuffet der Fa.Kainrath

Gute Stimmung während der Diashow im Hörsaal II: (von vorne) Erika Staudacher (Vizerektorin f. Lehre BOKU), Helmut Gatterbauer (Inst.f.nachhaltige Wirtschaftsentwicklung BOKU), Werner Hainz-Sator (Direktor Universitätsbibliothek), Ferdinand Gorton (Landesjägermeister Kärnten), N.N., Alfred Fürst (Mayr-Melnhof-Saurau'sche Forstverwaltung Pfannberg)

Walter Arnold (FIWI) im Original und als Karikatur (von Bernd Weidenauer)

Hartmut Gossow (IWJ) und Friedrich Reimoser (FIWI) im Gespräch

Gottfried Haubenberger (Forstamt der Stadt Wien) und Walter Gaigg (Leopold Stocker Verlag) im Gespräch

Paul Weiß (Präsident Distelverein), Christopher Böck (OÖ Landesjagdverband) und Beate Weiß im Gespräch

Sabine Hille (IWJ) und Friedrich Völk (Österr. Bundesforste) im Gespräch