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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-06-01 - 2024-11-30

Für den Wirtschaftsstandort Österreich sind die MINT-Disziplinen von zentraler Bedeutung. Trotz vielfältiger Anstrengungen und Aktivitäten (schulisch wie außerschulisch) entscheiden sich nach wie vor zu wenige Schüler*innen für eine weiterführende Ausbildung im MINT-Bereich. Auch den Eltern sind die Perspektiven in diesem Bereich oftmals wenig bekannt. Die Erhebungen aus dem Vorgängerprojekt WTZ-OST/KV MINT ergaben, dass Vermittlungsinitiativen partizipativ und hands-on sowie möglichst auch unter Einbeziehung der aktuellen Entwicklungen zur Digitalisierung konzipiert werden sollten. Um einen niederschwelligen Zugang zu erleichtern, sollen die Formate möglichst aufsuchend gestaltet werden. Auf Basis dieser Ergebnisse wurden MINT-Prototypen entwickelt, die im Zuge dieses Folgeprojekts erweitert bzw. fortgeführt werden sollen. Dabei fließen auch die Erkenntnisse ein, die aus der Konzeption der Aktivitäten des Vorgängerprojekts während der Covid-19 Pandemie gezogen wurden – die geplanten Aktivitäten werden in verschiedenen Formaten (Präsenz, digital oder hybrid) entwickelt und tragen so der fortschreitenden Digitalisierung Rechnung. Es ist wichtig, dadurch nicht nur frühzeitig Begeisterung für MINT-Themen zu wecken, sondern auch interdisziplinäre und diversitätsgerechte Zugänge zu berücksichtigen, die modellhaft für weitere Entwicklungen im MINT-Bereich sein können. Zielgruppe dieser Vorhaben sind Schüler*innen und (Nachwuchs)Wissenschaftler*innen sowie die allgemeine Öffentlichkeit, wobei besonderes Augenmerk auf Diversität und Inklusion gelegt wird.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-05-01 - 2025-04-30

Das Projekt MORGENTAU Streifenanbau ist ein landwirtschaftliches Innovationsprojekt in Hofkirchen im Traunkreis, welches von drei Bio- Landwirten gemeinsam mit der Universität für Bodenkultur Wien und der Forschungsanstalt HBLFA Raumberg-Gumpenstein umgesetzt wird. Ziel des Projektes ist mit dem „Streifenanbau“ ein ackerbauliches System zu schaffen, welches den Herausforderungen der gegenwärtigen regionalen und globalen Probleme im Bereich des Rückganges der Biodiversität, des Rückganges der Bodenfruchtbarkeit und der Zunahme der Wetterextreme entgegensteuert bzw. gerecht wird. Im Gegensatz zum Monokulturanbau, werden im MORGENTAU-Streifenanbau mehrere Kulturen innerhalb desselben Feldes in aneinandergereihten Streifen angebaut. Jede Kultur wird jährlich auf den benachbarten Streifen "weiterverschoben“. Diese Form der Landbewirtschaftung erhöht die Widerstandsfähigkeit und Stabilität des Produktionssystems und bietet einen deutlich diverseren und attraktiveren Lebensraum für eine Vielfalt an Insekten und anderen Tieren. Untersucht wird dabei wie der Streifenanbau praxistauglich umgesetzt werden kann, und welche Effekte hinsichtlich Ertrag und Qualität der Ernteerzeugnisse, Gesundheit der Pflanzen, Biodiversität am Acker und Resilienz des Systems auftreten.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-02-01 - 2023-12-31

Das Hauptziel des Projekts "Explore Research from East to West in Austria" (exploREsearch) ist es, das Verständnis für die Wichtigkeit der Forschung für die Gesellschaft zu erhöhen, aber auch eine stärkere Beteiligung der Öffentlichkeit an den gesamten wissenschaftlichen Prozessen zu fördern und zu erleichtern. Unser weiteres Ziel ist es, das Engagement junger Menschen für Wissenschaft und Forschung zu stärken und sie auf diese Weise zu ermutigen, zukünftige Forschende zu werden. Zum ersten Mal in Österreich wird die ERN in mehreren Großstädten (Wien, Salzburg und Innsbruck) gleichzeitig organisiert und deckt Österreich von Ost bis West ab, wodurch etwa ein Drittel der österreichischen Bevölkerung direkt an der Veranstaltung teilnehmen kann. Wir haben ein Programm erstellt, das Forschende aus fast allen wichtigen Forschungseinrichtungen in diesen Städten einbindet, die den ERN-Rahmen nutzen wollen, um ihr Wissen zu teilen und ihre Aktivitäten und Projekte zu präsentieren. Darüber hinaus wurde Unterstützung für die Veranstaltung und ihre Förderung von österreichischen Ministerien (einschließlich finanzieller Unterstützung), anderen öffentlichen Akteur*innen, Fördereinrichtungen und weiteren Initiativen zugesagt. Die Veranstaltung wird einerseits Vor-Ort-Formate wie wissenschaftliche Stände und Workshops, Science Talks, Science Cafes, Science Slams, den EU-Corner sowie verschiedene soziale Aktivitäten umfassen, um Öffentlichkeit und Wissenschaft näher zusammenzubringen. Auf der anderen Seite werden virtuelle Formate Vorträge und Workshops sowie einen Live-Stream vom Bühnenprogramm vor Ort für Online-Besucher*innen integrieren. Interdisziplinarität spielt bei diesem Projekt eine wichtige Rolle, und die Aktivitäten umfassen mehr als 25 Bereiche, die von der Grundlagen- bis zur angewandten Forschung sowie von der Physik bis zur Kunst reichen, so dass für alle etwas dabei ist.

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