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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-07-01 - 2021-12-31

Forschung und Entwicklung sind zentral, um aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu identifizieren und Lösungsansätze zu erarbeiten. Zur Erreichung dieses Ziels sind ein disziplinenübergreifender offener Innovationsansatz und der enge wechselseitige Austausch mit gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Akteuren von besonderer Bedeutung. Nur so können aktuelle Probleme in Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft identifiziert und innovative Lösungen für ein nachhaltiges Wachstum entwickelt werden. Dies gilt insbesondere für gesellschaftliche Herausforderungen, wie sie mit den United Nations Sustainable Development Goals (SDGs) identifiziert wurden. Vor diesem Hintergrund widmet sich dieses Kooperationsvorhaben, unter der aktiven Einbindung von Transferpartnern aus Wirtschaft und Gesellschaft, der Unterstützung von Wissensaustausch zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen und Förderung sozialer Innovation. Das Projekt ist dabei explizit interdisziplinär und institutionenübergreifend angelegt. Ein besonderes Anliegen des Projektes ist der Wissensaustausch mit Non-Profit Organisationen sowie jungen Start-Ups und akademischen Spin-Offs. Dadurch wird einerseits gewährleistet, dass aktuelle Frage- und Problemstellungen in der Forschung berücksichtigt werden, andererseits soll zum Erfolg innovativer Unternehmen und gesellschaftlicher Akteure beigetragen werden. Im Mittelpunkt des Kooperationsvorhabens stehen die Etablierung themenspezifischer Transfernetzwerke zwischen WissenschafterInnen aus allen Fachdisziplinen und TransferpartnerInnen sowie die umsetzungsorientierte Vermittlung offener Innovationsmethoden und die themenspezifische Entwicklung von Transferprojekten und Services. Die jeweiligen Teilprojekte sollen - unter den gesetzten Leitthemen - explizit ineinandergreifen und aufeinander aufbauen. Die Themen Bildung, Gesundheit und Pflege, Klima und Wohnen bilden den Hintergrund für das Projekt.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-08-01 - 2021-07-31

Wegen ihrer hohen Diversität an Blütenpflanzen sind traditionell bewirtschaftete Wiesen kulturell und ästhetisch sehr wichtig. Landwirtschaftliche Intensivierung führte in den letzten Jahrzehnten zu einem dramatischen Verlust an diesen artenreichen Wiesen. Diese Entwicklung führt uns zu zwei zentralen Fragen: (i) Wie können wir Wiesen umwandeln, um dem Biodiversitätsverlust entgegenzuwirken, und (ii) wie kann die Biodiversität in Wiesen erhöht oder wiederhergestellt werden? Ein Ansatz diese Ziele zu erreichen ist die Ansaat von artenreichen Wiesenstreifen. Wir untersuchen die Effektivität von Wiesenstreifen für Bestäuber, aber auch Heuschrecken und Wanzen. Wir fragen, inwieweit angesäte Wiesenstreifen als alternativer Lebensraum für Insekten in intensiv bewirtschafteten Wiesen geeignet sind, und inwieweit die Wiesenstreifen das menschliche Wohlbefinden verbessern. Dazu werden angesäte Wiesenstreifen mit intensiv und extensiv bewirtschafteten Wiesen in Biosphärenparks verglichen. Durch die Einbeziehung des menschlichen Wohlbefindens bieten die Ergebnisse des vorliegenden Projekts eine Grundlage für die Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus im Sinne einer hohen Erholungswirkung von Biosphärenparks für den Menschen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-01-01 - 2021-12-31

Ziel dieses Projekts ist es, einen europaweiten Raum des gegenseitigen Lernens zu Citizen Science zu schaffen, der Citizen Science-Projekte, Netzwerke und Initiativen sowie alle Interessensgruppen, die davon profitieren können, zusammenbringt. Zu diesem Zweck wird das Projektkonsortium auf verschiedenen Ebenen arbeiten, wobei es sich beispielsweise auf den Aufbau und das Engagement von Communities konzentriert und die Koordination zwischen Citizen Science-Initiativen auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene übernimmt (z.B. SwafS-Bürgerforschungsprojekte und darüber hinaus). Zusätzlich wird auch gemeinsam mit hochqualifizierten Expertenorganisationen auf diesem Gebiet einen Referenzrahmen für Citizen Science geschaffen um gemeinsam darüber nachzudenken, was als bewährte Vorgehensweisen im Bereich Citizen Science zu betrachten ist, Roadmaps usw. In der Zwischenzeit wird die Konsolidierung der beteiligten Fach- und Interessengruppen den Weg für die Entwicklung partizipativer Prozesse ebnen, die darauf abzielen, das Bewusstsein für Citizen Science in der Öffentlichkeit zu schärfen, das Gefühl der Eigenverantwortung für politische Maßnahmen, aber auch konkrete Auswirkungen auf lokale und nationale Governance-Prozesse. Diese Aktivitäten werden in ganz Europa stattfinden. Die Rahmenbedingungen, der Gemeinschaftsaufbau und die partizipativen Prozesse werden zur Auswahl von Best Practices und zur Schaffung von Trainingsmodulen für Wissenschaftler und Forscher führen, die in mehreren europäischen Mitgliedsstaaten durchgeführt werden. Alle Prozesse, Definitionen und Materialien werden dokumentiert und auf der Projektplattform offen zur Verfügung gestellt. Am Ende des Projekts wird EU-Citizen.Science das Referenzportal für Citizen Science in Europa sein, das sich an eine große Gemeinschaft richtet und wertvolle Ressourcen bereitstellt.

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