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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-05-01 - 2023-04-30

ECOBREED wird die Verfügbarkeit von Saatgut und Sorten für die biologische Landwirtschaft verbessern. Die Arbeiten werden sich auf vier Kulturarten welche eine bedeutende Rolle in der biologischen Landwirtschaft darstellen erfolgen: Weizen (Weich- und Hartweizen), Kartoffel, Sojabohne und Buchweizen. Das Projekt wird (a) Methoden, Strategien und Infrastruktur für eine biologische Pflanzenzüchtung erarbeiten, (b) Sorten bzw. Zuchtmaterial mit verbesserter Stressresistenz, Ressourcennutzungseffizienz und Qualität herstellen, (c) Methoden zur Herstellung von hochqualitativen Biosaatgut entwickeln. Die Ziele sind: • die Verfügbarkeit von Biosaatgut und -sorten zu heben • Merkmale zu identifizieren die besonders wichtig für Biosorten sind wie z.B. Nährstoffeffizienz, Unkrautunterdrückung, Allelopathie. • die Identifizierung von genotypischer und phänotypischer Variabilität in morphologischen Merkmalen, abiotischen/biotischen Toleranzeigenschaften und Qualitätseigenschaften die besonders für Biosorten von Bedeutung sind • Evaluierung von Merkmalen für eine erhöhte Unkrautunterdrückung • Optimierung der biologischen Saatgutproduktion durch verbesserte Agonomie bzw. Saatgutbehandlungen • Entwicklung einer partizipativen biologischen Pflanzenzüchtung • Entwicklung von verbesserten Bio-Zuchtlinien bzgl. Ernährungsqualität, Agronomie und Streßtoleranzen • Etablierung von Trainingsprogrammen im Bereich genomische Pflanzenzüchtung, partizipative Pflanzenzüchtung und Phänotypisierung
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-01-01 - 2022-01-06

In Agrarökosystemen müssen verschiedene Ökosystemdienstleistungen wie Nahrungsmittelproduktion, Schädlingsregulierung sowie Erhalt der Bodenfruchtbarkeit gegeneinander abgewogen werden, um die Ziele der nachhaltigen Entwicklung und Biodiversitätsziele zu erreichen. Die wichtigsten Einflussfaktoren auf Biodiversität und Ökosystemleistungen sind der Klimawandel, die Invasion fremder (Schädlings-)Arten und Veränderungen damit assoziierter Landbewirtschaftung. Die Rückkopplung dieser Faktoren mit den ökonomischen und politischen Rahmenbedingungen beeinflusst wiederum mehrere Dimensionen der Biodiversität und die Bereitstellung von Ökosystemdienstleistungen auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene. Projektziel ist die Entwicklung und Erprobung von agentenbasierten Modellen, die verschiedene Szenarien der Landnutzung für das zukünftige Management in Weinbauregionen aus Spanien, Frankreich, Deutschland, Österreich und Rumänien integrieren. Im ersten Schritt werden relevante Stakeholder zu partizipativen Workshops eingeladen, um verschiedene Szenarien unter Berücksichtigung verschiedener lokaler und globaler Einflussfaktoren für die Modellierung zu entwickeln. Im zweiten Schritt, wird vorhandenes Wissen aus unterschiedlichen europäischen Ländern für die Entwicklung eines Prognosemodells für Ökosystemdienstleistungen im Weinbau verwendet. Als dritter Schritt wird das Modell mit den Ergebnissen von unabhängigen Erhebungen ober- und unterirdischer Biodiversität sowie verschiedener Ökosystemleistungen wie biologischer Schädlingskontrolle entlang von Gradienten der Landschaftskomplexität und Managementintensität in fünf europäischen Regionen validiert. Die Ergebnisse des Projektes sind: (i) ein räumlich explizites Modell, das WinzerInnen als Entscheidungsträger integriert, die Landnutzungsentscheidungen unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen treffen, (ii) ein Modell zur Quantifizierung der Bereitstellung von Ökosystemdienstleistungen in Weinbaulandschaften unter verschiedenen Biodiversitätsszenarien zur Ermittlung optimaler Landnutzungsstrategien, (iii) die Validierung dieses Modells mit empirischen Daten zu Biodiversität, Landschaftsvielfalt und Ökosystemleistungen und (iv) ein Software-Tool für WinzerInnen, das Informationen darüber liefert, wie Weinbauregionen in einem bestimmten Gebiet bewirtschaftet werden können, um sowohl Produktion, weitere Ökosystemdienstleistungen und Biodiversität zu maximieren.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-05-01 - 2017-04-30

Ziel einer geplanten Studie ist die wissenschaftliche Untersuchung von innovativen Unterteilungen in Pflanztöpfen. Es soll untersucht werden, ob durch Stege eine wirksame Unterbrechung des Wurzelraumes möglich ist und dadurch die Langwurzelausbildung unterbunden sowie die Haarwurzelbildung optimiert werden kann. In einer Studie könnte durch Versuche mit mehreren Pflanztopf-Prototypen aus Keramik, bei denen die Stege zur Unterteilung des Wurzelraumes in verschiedenen Varianten (kurz bis lang, niedrig bis hoch, schmal bis breit) ausgeprägt sind, erstmals wissenschaftlich untersucht werden. Damit wäre es möglich, die Wirksamkeit von Einbauten in Pflanztöpfen wissenschaftlich nachzuweisen. Weiters wäre es denkbar, durch Stimulation der Haarwurzelbildung auch positive Auswirkungen auf die Pflanzengesundheit nachzuweisen. Damit könnten die Folgen von Stress (durch fallweise Trockenheit, fehlende Bewässerung sowie ungünstige Standorte) zumindest verringert werden und zur Resistenz der Pflanze beitragen. Dies könnte sowohl für Innenpflanzen als auch für Balkon- und Terrassenpflanzen von Vorteil sein.

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