Neueste SCI Publikationen

Neueste Projekte

Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-06-09 - 2020-09-30

Herr Architekt Thomas Herzig (Pneumocell) hat ein alternatives Konzept für ein Gewächshaus, einen aufblasbaren Lebensraum für Pflanzen entwickelt (http://www.marshabitat.space/earthapplications.html). Dieses Pneumocell-Gewächshaus schützt vor Temperaturschwankungen, lässt aber ausreichend natürliches Sonnenlicht in den Innenraum, um Gemüse und Obst anzubauen und den Lebensraum für die Pflanzen hinreichend warm zu halten. Wenn die Temperatur im Sommer ausreichend niedrig und im Winter für die Pflanzenproduktion hoch genug gehalten wird, ohne dass Energie zum Heizen oder Kühlen zugeführt wird, wäre dies ein bedeutender Fortschritt für die Gewächshausarchitektur in Richtung einer ganzjährig klimaneutralen Lebensmittelproduktion, die auch in Wüstenregionen oder gar bei der Kolonisierung des Weltraums einsetzbar wäre. Die von Herrn Herzig initiierte Studie zielt darauf ab, den pflanzenbaulichen Aspekt des Gewächshausprojektes zu konzipieren. Konkret soll beantwortet werden, welche Nutzpflanzen (Gemüse aber auch Beerenobst) angebaut werden können, welche Kombination von Kulturen möglich ist, welche Eigenschaften der Kulturboden aufweisen muss, ob Nutzinsekten in das Gewächshaus eingebracht werden sollen, wie der Bedarf an Wasser und Kohlendioxid gedeckt werden kann, welche Umweltsensoren notwendig sind und welcher personelle Betreuungsbedarf für eine solche Anlage in der Testphase besteht?
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-05-01 - 2017-04-30

Ziel einer geplanten Studie ist die wissenschaftliche Untersuchung von innovativen Unterteilungen in Pflanztöpfen. Es soll untersucht werden, ob durch Stege eine wirksame Unterbrechung des Wurzelraumes möglich ist und dadurch die Langwurzelausbildung unterbunden sowie die Haarwurzelbildung optimiert werden kann. In einer Studie könnte durch Versuche mit mehreren Pflanztopf-Prototypen aus Keramik, bei denen die Stege zur Unterteilung des Wurzelraumes in verschiedenen Varianten (kurz bis lang, niedrig bis hoch, schmal bis breit) ausgeprägt sind, erstmals wissenschaftlich untersucht werden. Damit wäre es möglich, die Wirksamkeit von Einbauten in Pflanztöpfen wissenschaftlich nachzuweisen. Weiters wäre es denkbar, durch Stimulation der Haarwurzelbildung auch positive Auswirkungen auf die Pflanzengesundheit nachzuweisen. Damit könnten die Folgen von Stress (durch fallweise Trockenheit, fehlende Bewässerung sowie ungünstige Standorte) zumindest verringert werden und zur Resistenz der Pflanze beitragen. Dies könnte sowohl für Innenpflanzen als auch für Balkon- und Terrassenpflanzen von Vorteil sein.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-07-01 - 2019-10-31

Das übergeordnete Ziel des Projekts ist es, unser Verständnis der molekularen Wechselwirkung zwischen Weinrebe und dem Erreger der Vergilbungskrankheit bei Wein (GYs) durch die Integration von Forschungsansätzen slowenischer und österreichischer Arbeitsgruppen und mit Unterstützung führender Arbeitsgruppen in der Pflanzenphysiologie und in der Forschung zu Phytoplasmen - immer noch wenig erforschte phytopathogene Bakterien aus der Klasse Mollicutes - zu erweitern. Hier werden wir eine umfassende molekulare Studie zusammen mit Prognosemodellen durchführen, für die wir natürliche und Modellversuchssysteme sowie innovative Datenanalyse zur Identifizierung der Schlüsselkomponenten der Pflanzenantwort auf die Infektionen verwenden werden. Europa ist der Hauptproduzent und Exporteur von Weinrebenpflanzenmaterial und Wein. Dieser wichtige Wirtschaftssektor ist mit der epidemiologischen Bedrohung zahlreicher GYs konfrontiert, welche von taxonomisch nicht miteinander verwandten Phytoplasmen verursacht werden. In Europa sind die wichtigsten GYs die weit verbreiteten "bois noir" (Schwarzholzkrankheit), verbunden mit der Anwesenheit vom ‘Candidatus Phytoplasma solani’ (BNp), und “flavescence dorée” (Goldgelbe Vergilbung), verbunden mit der Anwesenheit von Quarantänephytoplasmen aus den ribosomalen Subgruppen 16SrV-C und 16SrV-D (FDp).

Betreute Hochschulschriften