Topics for Master thesis

Notes:

  • Next to the topics below, students are invited to suggest their own topics. The suggested topics should be within the research or teaching areas of the working group members (environmental economics, agricultural economics or economics in general).
  • Please also consider the “Guidelines for the supervision of master-thesis”
  • Most of the topics can be written in German or English (i.e. the language used in this list is not binding)

Explaining EU/Austrian milk prices based on demand, supply and stocks of raw milk and milk products

Contact: Klaus Salhofer Description: Milk prices have been very volatile during the last decade. Milk prices depend on market conditions, i.e. demand, supply and stocks in the most important production and consumption regions. The aim of the paper is to investigate the influence of worldwide supply and demand on raw milk prices in the EU and in Austria. The thesis should include some theoretical models from the literature how demand, supply and stockholding influences prices. Another chapter should describe the development of demand, supply and stockholding worldwide and in the most important regions. The empirical part will develop an econometric model that best explains the monthly raw milk price in the EU/Austria by supply, demand and stocks today and in the past. This is done by regression analysis. Prerequisites: the following courses: Principles of Commodity Markets and Trade Policy, Ökonometrie; some other economic courses at the master level (e.g. Managerial Economics; Markets, Prices and Industrial Organization; Growth, Development, Trade and Environment; Valuation Methods for Natural Resources; Grundlagen von Warenterminmärkte; …) Sources: https://ec.europa.eu/agriculture/market-observatory/milk_de

Katastrophenfond und Ernteversicherung in Österreich: Sinnhaftigkeit und erwartete Folgen

Contact: Klaus Salhofer Description: Zu Beginn soll das System des Katastrophenschutzes in Österreich, insbesondere im Bezug auf die Landwirtschaft (z.B. Hagelversicherung) dargestellt werden. Im Anschluss daran die Gesetzesänderungen im Jahre 2016 mit einer Hinwendung zu Ernteversicherungen. Insbesondere sollen die Kosten des alten und neuen Systems gegenüber gestellt werden.
Im zweiten Teil soll die Literatur zu Ernteversicherungen aufgearbeitet werden. Hierzu gibt es reichlich empirisch Arbeiten für andere Länder wie z.B. die USA.
Mit Hilfe dieser Erkenntnisse sollen die Auswirkungen der Einführung der Ernteversicherungen in Österreich abgeschätzt werden. Prerequisites: the following courses: Principles of Commodity Markets and Trade Policy, Grundlagen von Warenterminmärkte; some other economic courses at the master level (e.g. Managerial Economics; Markets, Prices and Industrial Organization; Growth, Development, Trade and Environment; Valuation Methods for Natural Resources; Ökonometrie; …) Sources: https://www.parlament.gv.at/PAKT/PR/JAHR_2016/PK0523/index.shtml

Warum sind die Lebensmittelpreise in Österreich so hoch: Vergleich mit andern EU- Ländern und Erklärungsversuch

Contact: Klaus Salhofer Description: Die Arbeit versucht die Bestimmungsgründe für Lebensmittelpreise in der EU zu erforschen. Als Determinanten gelten Marktkonzentration, Arbeitskosten, Mehrwertsteuer, Präferenzen (Einkommen, Importanteil, Bioanteil,….) etc. Im theoretischen Teil der Arbeit soll erklärt werden, welche Faktoren die Lebensmittelpreise auf welche Weise beeinflussen. Ein deskriptiver Teil stellt die Entwicklung der Lebensmittelpreise über die Zeit für unterschiedliche Länder dar. Im empirischen Teil werden mittels einfacher Regressionsanalyse die Bestimmungsgründe für Lebensmittelpreise in der EU erforscht. Prerequisites: the following courses: Principles of Commodity Markets and Trade Policy, Ökonometrie, some other economic courses at the master level (e.g. Managerial Economics; Markets, Prices and Industrial Organization; Growth, Development, Trade and Environment; Valuation Methods for Natural Resources; Grundlagen von Warenterminmärkte; …) Sources: EUROSTAT, 2015, Comparative price levels of consumer goods and services. Online verfügbar unter: ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php/Comparative_price_levels_of_consumer_goods_and_services EUROSTAT, 2015, Arbeitskosten, direkte Kosten und Direktvergütungen (ohne Auszubildende) - NACE Rev. 2 [lc_ncost_r2]. Online verfügbar unter: ec.europa.eu/eurostat Franz Sinabell, 2015, Österreich hat die zweitteuersten Lebensmittel in der EU. Warum eigentlich? http://oega.boku.ac.at

Warum sind die Auszahlungspreise für Rohmilch in der EU so unterschiedlich?

Contact: Klaus Salhofer Description: Die Arbeit versucht die Bestimmungsgründe für Milchpreise in der EU zu erforschen. Als Determinanten gelten Angebot und Nachfrage, Marktkonzentration, Herstellungskosten, Präferenzen der Konsumenten etc. Im theoretischen Teil der Arbeit soll erklärt werden, welche Faktoren die Milchpreise auf welche Weise beeinflussen. Ein deskriptiver Teil stellt die Entwicklung der Milchpreise über die Zeit für unterschiedliche Länder dar. Im empirischen Teil werden mittels einfacher Regressionsanalyse die Bestimmungsgründe für Milchpreise in der EU erforscht. Prerequisites: the following courses: Principles of Commodity Markets and Trade Policy, Ökonometrie; some other economic courses at the master level (e.g. Managerial Economics; Markets, Prices and Industrial Organization; Growth, Development, Trade and Environment; Valuation Methods for Natural Resources; Grundlagen von Warenterminmärkte; …) Sources: http://ec.europa.eu/agriculture/milk-market-observatory/latest-updates_en.htm

Räumlicher Wettbewerb am Milchmarkt in Österreich

Contact: Klaus Salhofer Description: Am Milchmarkt stehen viele landwirtschaftliche Anbieter von Rohmilch einigen wenigen Abnehmern (Molkereien) gegenüber. Die Molkereien wiederum stehen zueinander in einem Wettbewerb um den Rohstoff Milch. Dieser Wettbewerb hat eine räumliche Dimension, weil der Transport von Milch Kosten verursacht. Je näher zwei Molkereien liegen, umso mehr Milch sie verarbeiten und umso geringer die Milchproduktion in der Region ist, desto stärker sollte der Wettbewerb zwischen ihnen sein.
Ein erster Teil beschreibt die Entwicklung der Milchproduktion und Verarbeitung und Österreich. Der theoretische Teil diskutiert anhand eines einfachen räumlichen Wettbewerbmodells wie sich Distanz und Größe auf den ausbezahlten Milchpreis auswirken. In einem weiteren Schritt werden alle Molkereien und deren Verabeitungseinheiten im Raum abgebildet. Im Anschluss daran wird ein einfaches Regressionsmodell geschätzt, dass den Auszahlungspreis als eine Funktion des räumlichen Wettbewerbs und betriebswirtschaftliche Kennzahlen der Molkereien erklärt. Prerequisites: the following courses: Principles of Commodity Markets and Trade Policy, Ökonometrie, Markets, Prices and Industrial Organization; some other economic courses at the master level (e.g. Managerial Economics; Growth, Development, Trade and Environment; Valuation Methods for Natural Resources; Grundlagen von Warenterminmärkte; …) Sources: monatliche Milchauszahlungspreise und Kennzahlen der Molkereien teilweise vorhanden. Salhofer, K., Balmann, A. Graubner, M. and Koller, I. (2012). Marktmacht und Räumlicher Wettbewerb. BDM aktuell, 12/2011 + 1/2012, 8-12. Alvarez, A. M., Fidalgo, E. G., Sexton, R. J. and Zhang, M. (2000). Oligopsony power with uniform spatial pricing: Theory and application to milk processing in Spain. European Review of Agricultural Economics 27: 347–364. Graubner, M., Koller, I., Salhofer, K. and Balmann, A. (2011). Cooperative versus non-cooperative spatial competition for milk. European Review of Agricultural Economics, 38 (1): 99-118.

Der Einfluss von Preisentwicklungen auf Getreidemärkten auf Anbauflächen und Erträge:

Contact: Klaus Salhofer Description: Die Steigende Bevölkerung, Umstellung von Ernährungsgewohnheiten in Schwellenländern, steigende Nachfrage nach Biokraftstoffen und andere Faktoren haben in den letzten Jahren zu einer erhöhten Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten und damit relativ hohen landwirtschaftlichen Preisen geführt. Hohe Preise wiederum führen zu Anpassungen auf der Angebotsseite. Es steigen die Anbauflächen und auch die Erträge. Dies ist sehr deutlich bspw. an den Erntemengen im Jahr 2014 zu sehen. Die Arbeit soll mittels Datensammlung und Datenauswertung (Ökonometrie) Elastizitäten zwischen Preisen und Anbauflächen und Preisen und Erträgen schätzen. Grundlage sind Daten bspw. der FAO, USDA und IGZ. Prerequisites: the following courses: Principles of Commodity Markets and Trade Policy, Ökonometrie, some other economic courses at the master level (e.g. Managerial Economics; Markets, Prices and Industrial Organization; Growth, Development, Trade and Environment; Valuation Methods for Natural Resources; Grundlagen von Warenterminmärkte; …) Sources: Haile, M.G.; M. Kalkuhl; J. von Braun: Inter- and intra-seasonal crop acreage response to international food prices and implications of volatility. Agricultural Economics 45 (2014) 693–710.

Der Handel mit landwirtschaftlichen Gütern und Lebensmitteln: intra- versus inter-industrieller Handel

Contact: Klaus Salhofer Description: Mit der Öffnung der Märkte gewinnt der Handel mit landwirtschaftlichen Gütern und Lebensmitteln zunehmend an Bedeutung. Wichtig erscheint es Exportchancen für den österreichischen Agrar- und Lebensmittelsektor zu erkennen und auszunutzen. In der Handelstheorie unterscheidet man zwischen inter-industriellen Handel (Länder handeln Güter aufgrund komparativer Vorteile) und intra-industrielle Handel (Länder handeln gleichartige Güter). Erstere Form des Handels wird in der traditionellen Handelstheorie (Ricardo) erklärt, zweiteres in der neuen Handelstheorie (Melitz, Krugman).
Die vorliegende Arbeit versucht herauszufinden, ob es sich beim Handel mit österreichischen Agrarprodukten und Lebensmittel um inter-industriellen oder intra-industriellen Handel handelt. Dies geschieht mit Hilfe des so genannt Grubel-Lloyd Index. Ausgehend von der Außenhandelsstatistik Österreichs soll für möglichst viele Produkte dieser Index für intra-industriellen Handel berechnet werden. Die Ergebnisse helfen die Art des Handels mit Agrarprodukten und Lebensmittel besser zu verstehen. Prerequisites: the following courses: Principles of Commodity Markets and Trade Policy; some other economic courses at the master level (e.g. Managerial Economics; Prices, Markets and Industrial Organization; Growth, Development, Trade and Environment; Valuation Methods for Natural Resources; Grundlagen von Warenterminmärkte; Ökonometrie,…)
Sources: Krugman, Paul R. und Obstfeld, Maurice: Internationale Wirtschaft: Theorie und Politik der Außenwirtschaft Pearson , München 2006. Ferto, I. (2009). Labour Market Adjustment and Intra-Industry Trade: The Effects of Association on the Hungarian Food Industry. Journal of Agricultural Economics 60(3), 668–681. Jambor, A. (2014). Country-Specific Determinants of Horizontal and Vertical Intra-industry Agri-food Trade: The Case of the EU New Member States. Journal of Agricultural Economics 65(3), 663–682. http://wits.worldbank.org/

Der Handel mit landwirtschaftlichen Gütern und Lebensmitteln: offenbarte komparative Vorteile

Contact: Klaus Salhofer Description: Mit der Öffnung der Märkte gewinnt der Handel mit landwirtschaftlichen Gütern und Lebensmitteln zunehmend an Bedeutung. Wichtig erscheint es Exportchancen für den österreichischen Agrar- und Lebensmittelsektor zu erkennen und auszunutzen. Die vorliegende Arbeit versucht herauszufinden, bei welchen Produkten die österreichische Landwirtschaft komparative Vorteile hat. Dies geschieht mit Hilfe des so genannten Maßes der „offenbarten komparativen Vorteile“. Ausgehend von der Außenhandelsstatistik Österreichs soll für möglichst viele Produkte die offenbarten komparativen Vorteile gemessen werden. Prerequisites: the following courses: Principles of Commodity Markets and Trade Policy; some other economic courses at the master level (e.g. Managerial Economics; Prices, Markets and Industrial Organization; Growth, Development, Trade and Environment; Valuation Methods for Natural Resources; Grundlagen von Warenterminmärkte; Ökonometrie,…) Sources: Balassa, B. and Noland, M (1989). “Revealed” Comparative Advantages in Japan and the United States. Journal of International Economic Integration 4, 8-22. http://wits.worldbank.org/

Vergleich der Entwicklung der Produktivität in der Landwirtschaft in der EU

Contact: Klaus Salhofer Description: Die Entwicklung der Produktivität in der Landwirtschaft wird entscheidend sein für die Frage, ob die wachsende Weltbevölkerung ernährt werden kann. Der Wachstum der Produktivität in der Landwirtschaft hat sich in der EU in den letzten 20 Jahren sehr verlangsamt. Trifft diese Aussage für alle Länder gleichermaßen zu? Wie hat sich die Produktivität in den einzelnen Ländern in den letzten 40 Jahren entwickelt. Dies versucht diese Arbeit mit Hilfe der EU_KLEMS Datenbank nachzuzeichnen und über die einzelnen Länder zu vergleichen. Prerequisites: the following courses: Principles of Commodity Markets and Trade Policy; some other economic courses at the master level (e.g. Managerial Economics; Prices, Markets and Industrial Organization; Growth, Development, Trade and Environment; Valuation Methods for Natural Resources; Grundlagen von Warenterminmärkte; Ökonometrie,…) Sources: EU KLEMS; Similar data is also available for other countries: Australia, Canada, Japan, Korea, U.S. http://www.euklems.net/
http://www.worldklems.net/ O’Mahony, M. and Marcel P. Timmer (2009) OUTPUT, INPUT AND PRODUCTIVITY MEASURES AT THE INDUSTRY LEVEL: THE EU KLEMS DATABASE. The Economic Journal, 119, F374–F403. Cai, W. and Pandey, M (2015). THE AGRICULTURAL PRODUCTIVITY GAP IN EUROPE. Economic Inquiry, doi:10.1111/ecin.12214.

Pacht und Eigentum im Weinbau

Contact: Heidi Leonhardt Description: Der Anteil von Pacht an der landwirtschaftlichen Fläche nimmt EU-weit sowie auch in Österreich kontinuierlich zu. Nach ökonomischer Theorie wäre anzunehmen, dass PächterInnen kurzfristiger agieren als EigentümerInnen. Dies könnte ökologische Auswirkungen haben, z.B. im Erosionsschutz. Trifft diese Vermutung zu? Welche Indikatoren könnten dazu herangezogen werden? Z.B. ÖPUL-Maßnahme „Erosionsschutz Wein“ – hat der Eigentumsstatus eines Weingartens einen Einfluss auf die Teilnahme an diesem Programm? Oder auf andere Produktionsentscheidungen der Weinbäurin/des Weinbauern? Warum ist das (nicht) so?
Daten: Österreichische INVEKOS-Daten auf Ebene der einzelnen Flächen & ÖPUL Teilnahme (vermutlich verfügbar)
Sources: Ciaian, P., Kancs, A., Swinnen, J., Herck, K. Van, 2012. Key Issues and Developments in Farmland Rental Markets in EU Member States and Candidate Countries (No. 13), Factor Markets Working Paper Series. Brussels. (Hintergrundinformationen) Lovo, S., 2016. Tenure Insecurity and Investment in Soil Conservation. Evidence from Malawi. World Dev. 78, 219–229. doi:10.1016/j.worlddev.2015.10.023 (mögliche Methode) Sklenicka, P., Molnarova, K.J., Salek, M., Simova, P., Vlasak, J., Sekac, P., Janovska, V., 2015. Owner or tenant: Who adopts better soil conservation practices? Land use policy 47, 253–261. doi:10.1016/j.landusepol.2015.04.017 (Thema, Fragestellung)