Neue Verfahren und Antragsrichtlinien // Tschechien // Indien // Coaching-Workshops // Open Access // Nationalstiftung

Neue Verfahren und neue Antragsrichtlinien

Gültig für alle Anträge, die ab 010115 im FWF einlangen

Mit Beginn 2015 gibt es im FWF einige Umstellungen der Antragsrichtlinien und der Begutachtung. Vor allem dem Wunsch nach größer Transparenz und besserer Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen soll damit Rechnung getragen werden. Der zunehmende Wettbewerb um Drittmittel und die damit verbundenen Anpassungen der Entscheidungsverfahren werden derzeit auch international sehr intensiv diskutiert. Es betrifft selbst Länder, deren Förderorganisationen ein weitaus höheres Budget als der FWF aufweisen. Daher haben sich die Gremien des FWF in den letzten Monaten intensiv mit der Verbesserung der Verfahren und Antragsrichtlinien beschäftigt. Manche Änderungen sollen dem steigenden Wettbewerb bei einem gleichbleibenden Budget Rechnung tragen. 

Information

Tschechien – Österreich: Neue Ausschreibung für bilaterale Projekte

Der FWF organisiert in Kooperation mit seiner tschechischen Partnerorganisation GAČR zum zweiten Mal eine Ausschreibung für eng integrierte österreichisch-tschechische Forschungsprojekte („Joint Projects“). Die erste Ausschreibung war aufgrund der außerordentlich hohen Nachfrage und der budgetären Vorgaben durch die Partnerorganisation äußerst kompetitiv (Bewilligungsquote 8 %).  Anträge werden nach dem sog. „Lead Agency-Verfahren“ abgewickelt, wobei der FWF die Rolle der Lead Agency übernimmt. Die Ausschreibung ist offen für Anträge aus allen Bereichen der Grundlagenforschung.

Einreichfrist: 240215

Information: http://www.fwf.ac.at/de/service/kalender/veranstaltung/kid/20141222-249/

Neue Ausschreibung mit Indien: Naturwissenschaften und Technik

Der FWF bietet zum zweiten Mal gemeinsam mit seiner indischen Partnerorganisation DST (Department of Science & Technology) die Möglichkeit zur Beantragung bilateraler österreichisch-indischer Forschungsprojekte. Thematisch gibt es in der diesjährigen Ausschreibung eine Einschränkung auf Grundlagenforschungsprojekte im Bereich der Naturwissenschaften und Technik. Themenvorschläge aus Biologie und Medizin sowie aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sind nicht möglich.

Einreichfrist: 310315

Information

FWF-Informationsveranstaltungen, Coaching-Workshops und Workshop-Specials 2015

Terminübersicht & Information

Open Access und Publikationskosten

Der FWF führt ab dem 010115 einige Präzisierungen und Erweiterungen der Open Access Policy und bei der Übernahme von Publikationskosten ein.

Information

Internationaler Durchbruch für Open Access?

Information

Nationalstiftung unterstützt den FWF mit 17 Mio. Euro

Die Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung wird 2015 insgesamt 63 Mio. Euro Den überwiegenden Teil – exakt 14 Mio. Euro – der nun von der Nationalstiftung zur Verfügung gestellten Finanzmittel wird der FWF im Bereich der Schwerpunkt- und Doktorats-Programme einsetzen. In beiden Programmen zeigte sich die Budgetknappheit in diesem Jahr besonders deutlich, als die Bewilligungsentscheidungen verschoben bzw. die neue Ausschreibung ausgesetzt werden musste. Mit den Mitteln der Nationalstiftung werden nun beide Programme im kommenden Jahr auf ein solideres Fundament gestellt.

Ebenfalls mit Mitteln der Nationalstiftung werden im kommenden Jahr die „Matching Funds“ gemeinsam mit den Bundesländern unterstützt. Unter Matching Funds versteht man eine Form der komplementären Finanzierung von Forschungsinitiativen. Für jeden investierten Euro eines Bundeslands finanziert der FWF aus Mitteln der Nationalstiftung einen Euro dazu und schafft so einen beträchtlichen Hebel. Insgesamt 3 Mio. Euro werden in diese Initiative fließen. Matching-Funds-Vereinbarungen bestehen derzeit mit den Bundesländern Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Vorarlberg.

Information: http://www.fwf.ac.at/de/news-presse/news/nachricht/nid/20141217-2096/


07.01.2015