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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-11-15 - 2020-11-14

As sessile organisms, plants compete with their neighbors for limited resources. In a process known as “allelopathy”, some species exude chemicals from their roots to inhibit the growth of other species nearby. This chemical warfare plays an important role in the interaction between crops and weeds, and using allelopathy in weed control has potential as an important tool for future sustainable agriculture. A key aspect of allelopathy is the chemical dynamics of the compounds in the soil: while some are converted to more biologically active forms, others lose their toxicity upon conversion. Although there are indications that soil bacteria act as key players in this biotransformation, their contribution to a plant’s toxicity remains unresolved. This proposal aims to elucidate the molecular processes in the soil during allelopathy through the following objectives: 1. Determining the products of microbe-mediated chemical conversion of crop-derived allelochemicals. 2. Resolving the genetic basis of microbe-mediated degradation of crop-derived allelochemicals. To reach the research objectives, we will use an interdisciplinary approach in which we will combine analytical chemistry with microbial genomics. In a broader sense, this project aims to achieve a pioneering knowledge of the molecular processes in the soil involved in allelopathy, and will thus contribute to sustainable farming practices in future agriculture.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-10-01 - 2022-09-30

Um die Potenziale der sich rasant entwickelnden Omics-Technologien und die Verarbeitung der damit verbundenen riesigen Datenmengen optimal erschliessen zu können, sind die Schaffung zusätzlicher Kompetenz auf dem Gebiet der Bioinformatik und die Entwicklung neuer Auswertealgorithmen unerlässlich. Ziel des vorliegenden Projekts ist es, die verschiedenen „Omics-Disziplinen“ (Genomik, Transkriptomik, Proteomik und Metabolomik) am Technopol Tulln zu vernetzen und die auf diesen Gebieten tätigen Wissenschaftler durch Aufbau einer Bioinformatik-Plattform zu unterstützen. Durch den Aufbau zusätzlicher Kompetenz und neuer innovativer Methoden soll so ein zusätzlicher Nutzen für die bereits auf hohem Niveau laufende Forschung erzielt werden. In diesem Projekt sollen neue Bioinformatik-Werkzeuge entwickelt und etabliert werden, die für viele (auch zukünftige) Fragestellungen in den Biowissenschaften eingesetzt werden können um den riesigen Umfang an Rohdaten zu reduzieren, statistisch auszuwerten und grafisch so aufzubereiten, dass diese für die weitere Interpretation zugänglich werden. Das Projekt ist in vier wissenschaftliche Module gegliedert. Um den angestrebten Nutzen zu maximieren, werden die Bioinformatiker in bereits bestehende, in den Omics-Disziplinen angesiedelte Projekte mit biologischer Fragestellung eingebunden. Zur Klärung der Fragestellungen aus diesen Projekten sollen allgemein einsetzbare, benutzerfreundliche Softwarelösungen für die Datenauswertung entwickelt werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-09-01 - 2020-08-31

Die Biostabilität des Wassers (d.h. die Speicher- und Verteilbarkeit ohne Qualitätsbeeinträchtigung) ist ein zentrales Kriterium in der Trinkwasserversorgung. Sie hat einerseits große Relevanz für die Genusstauglichkeit (z.B. schlechter Geschmack/Geruch durch mikrobielle Stoffwechselprodukte) und spielt andererseits für den Gesundheitsschutz des Konsumenten (Volksgesundheit) eine bedeutende Rolle (z.B. Vermehrung von opportunistischen Krankheitserregern wie etwa Pseudomonas aeruginosa). Die Bestimmung der Biostabilität des Wassers ist bis Dato technisch unzureichend gelöst. Aufgrund der ständigen Erwärmung unserer Grundwasserressourcen (im Schnitt 0.05 C° proJahr durch Effekte der Klimaerwärmung) und der damit verbundenen erhöhten Neigung des Wachstums opportunistischer Krankheitserreger, kommt der verbesserten Analyse/Vorhersagbarkeit der Biostabilität von Wasser eine zunehmend essentielle Rolle im Qualitätsmanagement der Trinkwasserversorgung zu. Im gegenständlichen Projekt soll ein zukunftsweisendes experimentelles Untersuchungsverfahren auf Basis modernster DNA-Sequenzierungsmethoden zum sensitiven Nachweis von Mikroorganismen und ihrer Populationsdynamik im Zuge der Biostabilitätsuntersuchung von Grund- und Trinkwasser entwickelt und evaluiert werden. Darüber hinaus soll die Möglichkeit der Kopplung von hochauflösender DNA-Sequenzierung und chemischer Analytik überprüft werden, um biochemische Schlüsselprozesse in der Wasserversorgung verfolgbar zu machen. Der Fokus dieses Projektes ist dabei auf die Entwicklung neuer Lösungsstrategien für die Untersuchung von Trinkwasserressourcen, welche in Niederösterreich von Bedeutung sind, ausgerichtet (Brunnenwasser, Grundwasser, Quellwasser). Die Untersuchung des Einflusses von Desinfektionsverfahren, Rohrmaterialien oder Biofilmen auf die Biostabilität des Wassers ist nicht unmittelbarer Gegenstand von AQUASCREEN. Das zu entwickelnde Verfahren kann jedoch selbstverständlich zur Untersuchung dieser Fragstellungen zukünftig eingesetzt werden.

Betreute Hochschulschriften