Wir arbeiten an unserer Klimaschutzstrategie

Wir arbeiten an unserer Klimaschutzstrategie

Um das im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie festgelegte Ziel der Klimaneutralität bis 2030 zu erreichen, beschäftigt sich die Arbeitsgruppe rund um die Klimaschutzstrategie derzeit mit der Analyse von Reduktionspotentialen und der Ausarbeitung von Maßnahmenpaketen.

Zentrale Aspekte sind die Emissionsreduktion in den Bereichen Strom, Fernwärme und Mobilität, welche die größten Posten der Bilanz darstellen. 

Mit dem Umstieg auf UZ46-zertifizierten Strom seit 1. Jänner 2021 ist der BOKU ein großer Schritt in Richtung Klimaneutralität gelungen!

Was ist denn nun Klimaneutralität?

Die einheitliche und transparente Verwendung des Begriffs Klimaneutralität ist derzeit eine Herausforderung, da es noch keine allgemeingültigen Standards gibt. In der Praxis kommt es daher oft zu Verwirrung und leider auch zur fälschlichen Verwendung des Begriffs.
Als Reaktion darauf wurde im Rahmen des Climate Change Center Austria (CCCA) im Jahr 2020 die AG Klimaneutral gegründet, mit dem Ziel, eine wissenschaftliche Basis für Klima- bzw. CO2-Neutralität von Betrieben und Organisationen zu schaffen.
Im Rahmen dieser Arbeitsgruppe wurden in Kooperation mit drei Partnerorganisationen (BOKU, Technische Universität Graz, IIASA) ein Fact Sheet und ein Diskussionspapier publiziert.

Beide Dokumente sind online abrufbar: https://ccca.ac.at/netzwerkaktivitaeten/ag-klimaneutral

"Vermeiden und Reduzieren kommt vor Kompensieren"
Die Grundidee von Klimaneutralität ist es, klimaschädliche Aktivitäten einerseits zu quantifizieren (mittels Treibhausgasbilanzierung) und andererseits zu „neutralisieren“. Dieses Vorhaben sollte in erster Linie direkt durch Vermeiden und Reduzieren von Treibhausgasen umgesetzt werden. Emissionsmengen, die nicht weiter reduzierbar oder vermeidbar sind, können dann durch die Finanzierung von Klimaschutzprojekten kompensiert werden.