Marcela van Loo neue Hertha-Firnberg-Programm Stipendiatin am Institut für Waldbau


Mit 1. November 2009, hat Frau Dr. Marcela van Loo, als eine der 12 vom FWF gefördeten Hertha-Firnberg Stipendiatinnen des Jahres 2008, Ihre Forschungsarbeiten zum Thema Walddynamik am Institut für Waldbau bei Univ. Prof. Dr. Hubert Hasenauer begonnen.

Dr. Marcela van Loo, Mutter von zwei Kindern, 3 Jahre und 6 Monate, wurde als einzige Antragstellerin der BOKU mit diesem wichtigen Karriereentwicklungsstipendium des FWF zur Förderung von jungen Wissenschaftlerinnen ausgezeichnet. Nach Ihrer Dissertation an der Universität Wien und einem Forschungsaufenthalt im Rahmen des Erwin Schrödinger Stipendium am Royal Botanic Gardens Kew, London, UK, hat sie nunmehr am Institut für Waldbau, Department für Wald- und Bodenwissenschaften, Ihr neues zu Hause gefunden. Wichtige Basis für die geplanten Arbeiten sind die von der Gemeinde Wien bereitgestellten Geldmittel aus dem Uninfrastrukturprogramm an Univ. Prof. Dr. Hubert Hasenauser. Damit wurde die Grundausstattung für ein DNA Labor am Institut für Waldbau ermöglicht.

Hinter dem Titel des auf 3 Jahre anberaumten Forschnugsprojektes ”Impact of human activity on species diversity, spatial genetic structure, and genetic diversity of Populus alba in P. alba-communities”, verbirgt sich die Untersuchung der Artenvielfalt und genetischer Diversität von bewirtschafteten und unbewirtschafteten Waldgesellschaften am Beispiel der Weißpappel (P. alba) und Graupappel (P. x canescens).

Ziel der Untersuchungen ist es die Struktur und Zusammensetzung in bewirtschafteten und unbewirtschafteten P. alba Waldgesellschaften zu untersuchen und nach Trends in der Zusammensetzung, der Struktur und der Diversität innerhalb dieser Gesellschaften zu suchen. Dies wird die Abschätzung des Zustandes von P. alba innerhalb der Gesellschaften und die Beurteilung des menschlichen Einflusses erlauben. Weiters gilt es die Beziehung zwischen der genetischen Ausstattung von P. alba und P. x canescens und Umweltfaktoren zu untersuchen, um die ökologische Amplitude der beiden Arten abzuschätzen.


20.11.2009