Lx² - Landschaft machen


Landschaftsarchitektur ist ein Feld kultureller Produktion.
LandschaftsarchitektInnen stellen die Ergebnisse vor.

Vortragsreihe 2009
Institut für Landschaftsarchitektur ILA
Österreichische Gesellschaft für Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur ÖGLA

Freiraum und Landschaft sind integraler Bestandteil der Bau- und Siedlungstätigkeit, sie sind essentieller Qualitätsfaktor für die Lebensbedingungen. Im Schatten internationaler, von der Architekturwelt rezipierter Leuchtturmprojekte der Landschaftsarchitektur werden in Österreich laufend Freiräume und Landschaften entworfen und gebaut. In der digitalen Sammlung NEXTLAND von ÖGLA und ILA werden sie veröffentlicht. Nextland ist Teil der digitalen Architekturdatenbank nextroom und wird seit 2007 als kuratierte Sammlung mit Unterstützung vom Bundesministerium für Unterricht und Kunst betrieben.

An vier Abenden stellen je 2 Landschaftsarchitekturbüros Projekte im Zumtobel Lichtforum vor, die einen Statusbericht über das österreichische Spektrum liefern. 

14.5.2009: „Corporate Landscapes“ (Jakob Fina und 3:0)

Corporate Landscapes – Freiraum, der den Charakter stärkt.
Firmenareale, Gewerbeparks, Headquarters, Gesundheitseinrichtungen, Geschäfte, Hotelkomplexe werben mit Freiraumqualität. Repräsentation geht inhaltlich tiefer als eine große Geste. Über Raumkonzeption, Material- und Pflanzenwahl werden Inhalte vermittelt, charakteristische, wieder erkennbare Freiräume hergestellt.

25.6.2009: „Green Privacy“ (Maria Auböck und Gruber/Haumer)
Green Privacy – Cocooning im Grünen
Gärten sind der Ursprung der Profession der Landschaftsarchitektur. Neuerdings entstehen im Zusammenhang mit Privathäusern immer häufiger auch Gärten, denen ein Gestaltungswunsch zugrunde liegt. Gärten sind lebendige Räume, sie entfalten ihre Wirkung mit dem Wachstum der Pflanzen, der Bearbeitung und Benutzung.

1.10.2009: „Betagtes Grün, Junges Gemüse” (idealice und Karl Grimm)
Betagtes Grün, junges Gemüse – Freiräume für Generationen
Auch im Freiraum drückt sich das Bedürfnis aus, auf verschiedene Generationen ein zu gehen. Spezifische Antworten für homogene Gruppen stehen generellen Lösungen für verschiedene Personenkreise gegenüber. Abgesehen von der Pflanzen- und Materialwahl besteht die Anforderung, verschiedene Betätigungen – vom Spiel bis zur Bewegungsübung -  zu ermöglichen. Zeit als Dimension der Landschaftsarchitektur schlägt sich so im Alter der Zielgruppen nieder. Öffentliche und private sowie institutionelle Gärten entstehen zu diesem Schwerpunkt.

19.11.2009: „Urbane Landschaften“ (Detzlhofer und koselička)

Stadt und Land sind kein Gegensatzpaar mehr, bebaute und nicht bebaute Landschaft verschränken sich. Die gestalterische Aufmerksamkeit richtet sich gleichermaßen auf die Stadtlandschaft, Kulturlandschaft, ‚disturbing‘ landscapes. Es sind Handlungsfelder proaktiver gestalterischer Konzeption.

Die Veranstaltungen finden im Zumtobel Lichtforum, Jasomirgottstraße 3-5, 1010 Wien jeweils um 19:00 Uhr statt.
Veranstalter: ILA Institut für Landschaftsarchitektur I Universität für Bodenkultur Wien I ÖGLA Österreichische Gesellschaft für Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur

Konzept und Organisation: Lilli Lička I Barbara Mayer I ILA