Hydrographische Vermessung im Rahmen geologischer / archäologischer Forschungen

Einsatz von Fächerecholoten und parametrischen Sedimentecholoten (sub-bottom-profiler), mit Eindringtiefen in den Seegrund von bis zu 15 m – unterstützen geologische, geomorphologische und geotechnische Forschungen/Studien mit Informationen über den oberen Schichtaufbau und ermöglichen eine wesentlich genauere Interpretation jener Prozesse, die zur Sedimentation bzw. zur Umlagerung von Sedimenten bis in größere Seetiefen führen.

Für archäologische Fragestellungen werden Multischwinger-Sub-Bottom-Profiler-System zur Dokumentation der Seebodensedimentschichten eingesetzt (Pfahlbauanlagen im Mondsee, Austria sowie Zürichsee, Schweiz). Das resultierende Voxelmodel ermöglicht eine dreidimensionale Erforschung von im Boden verborgenen Objekten und Strukturen.
Dynamische Sequenzen sowie die Möglichkeit des schichtweisen Abtrags des Sedimentkörpers (sog. „time slices“) eröffnen neue Möglichkeiten der Erforschung der Seebodenstrukturen und der darin eingeschlossenen Objekte.

  •    Altausseer See (Austria)
  •    Mar Menor (Spanien)
  •    Zürichsee (Schweiz)
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Kontaktperson

Erwin Heine, Ass.Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn.

Universitätsassistent/in
H85700 Institut für Vermessung, Fernerkundung und Landinformation (IVFL)

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erwin.heine@boku.ac.at
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+43 1 47654-85704
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Institut für Vermessung, Fernerkundung und Landinformation (IVFL)
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