UBRM hat mittlerweile viele AbsoventInnen. Der UBRM-Alumni möchte nicht nur zu deren Vernetzung beitragen, sondern auch die Stimmung über das Studium einfangen.

Vor dem Hintergrund ihrer beruflichen Erfahrungen beanworten AbsolventInnen vier Fragen:

  • Was ist UBRM für dich?
  • Was machst du in deinem Job?
  • Was hat dir UBRM dafür gebracht?
  • Was empfiehlst du UBRM-Studierenden?

Die Statements werden auf der Homepage veröffentlicht und teilweise in den UBRM-Alumni Newsletter aufgenommen. Falls auch Sie Ihre Erfahrungen teilen möchten, freuen wir uns über eine Nachricht an ubrm-alumni(at)boku.ac.at!

Julia Schilder, DDI

Julia Schilder, DDI

Wirtschaftsingenieurwesen (Maschinenbau), Diplom, 2011

UBRM Master, 2017

Aktuelle Tätigkeit: Programme Budget Officer im UN Sekretariat in New York

Was ist UBRM für dich?

Vor meinem UBRM-Master habe ich Wirtschaftsingenieurwesen studiert und kenne daher die rein betriebswirtschaftliche Herangehensweise, bei der externe Kosten von wirtschaftlichen Aktivitäten zu Lasten der Umwelt und/ oder Gesellschaft nicht betrachtet werden. Wir spüren heute, wie sich dieses Vorgehen mit rasanter Geschwindigkeit auf unseren Lebensraum Erde auswirkt. UBRM ist m.M.n. eine Studienrichtung, die es dringend braucht – v.a. in Bezug auf die Umsetzung von Nachhaltigkeit in Ökologie, Ökonomie und Sozialem durch Politik, Wirtschaft und die Gesellschaft.

Was machst du in deinem Job?

Aktuell bin ich im UN Sekretariat in New York im Bereich Policy-Beratung für die Budgetplanung (5 Mrd. US$, ausgenommen Peacekeeping) und Analyse der finanziellen Kennzahlen tätig. So habe ich die vielfältigen Bereiche der Vereinten Nationen kennengelernt und bin in die Vorbereitung der Budgetplanung für 2020 zur Vorlage in der Generalversammlung im September und in die Aufbereitung der Erklärungen zu budgetrelevanten Fragestellungen aus den zuständigen Komitees eng eingebunden. Besonders spannend ist auch, dass gerade ein neues System zur Budgetplanung eingeführt wird, gleichzeitig mit dem Wechsel von einem zweijährigen auf einjährigen Budgetzyklus.

Was hat dir UBRM dafür gebracht?

Die UN ist die Organisation, in der die (politischen) Anliegen der Weltgemeinschaft aufeinanderprallen. Teils habe ich mich an Kurse wie Wissenschaft in Politik und Gesellschaft sowie Governance Nachhaltiger Entwicklung zurück erinnert – häufig geht die Spannweite der Interessen von kleinen Inselstaaten bis hin zu den „Weltmächten“ jedoch über meist europäischen Kontext der Kurse hinaus und führt zu vergleichbaren paradoxen Situationen.
Ein hoher Spezialisierungsgrad der einzelnen UN-Bereiche macht eine umfassende Nachhaltigkeitsanalyse je nach Problemstellung hinreichend komplex, sodass UBRM-AbsolventInnen optimale Voraussetzungen bieten, um mit verschiedenen Stakeholdern an einer umfassenden Strategie zu arbeiten (big picture).

Was empfiehlst du UBRM-Studierenden?

Das Studium ist dazu da, sich auszuprobieren – sei es, Vorlesungen aus anderen Bereich zu belegen, oder ein Praktikum bzw. einen Auslandsaufenthalt während des Studiums einzuplanen. Diese Erfahrungen sind unersetzbar – neben einer Menge Spaß bringen sie einen fachlich und v.a. persönlich viel weiter. Ergreift Chancen und bleibt neugierig in jeder Hinsicht, denn Fragen kostet nichts!

Christina Trapl, MA BSc

Christina Trapl, MA BSc

UBRM Bachelor Abschlussjahr: 2013

Public Communication, Spezialisierung Public Affairs: 2016

UBRM-Master (Spezialisierung Energie und Wasser): laufend

Aktuelle Tätigkeit: Consultant and Public Affairs Expert, Grayling Austria GmbH

Was ist UBRM für dich?

UBRM ist für mich eine Plattform für Dialog und Menschen, die nachfragen und Dinge nicht für gegeben ansehen.

Was machst du in deinem Job?

Als Public Relations und Public Affairs Expertin berate ich Kunden aus dem öffentlichen und privaten Sektor mit strategischer Kommunikation. Was heißt das genau? Ich bin Ideenpool, Themendetektivin, Strategin und Troubleshooterin in einer Person. In meiner täglichen Arbeit muss ich Problemstellungen kreativ lösen, wissen mit wem man spricht und painpoints für meine Kunden schnell erkennen können. 

Was hat dir UBRM dafür gebracht?

Als Beraterin für große und kleine Unternehmen und Organisationen lese ich mich schnell in Themen ein, interessiere mich für Trends und gehe proaktiv auf Personen und Gruppen – mit unterschiedlichen Ideologien und Interessen ­– zu. Bei UBRM trifft Ökonomie auf Ökologie, jeder redet mit und hat die Chance, verschiedene wirtschafts- und gesellschaftspolitische Themen aus neuen Blickwinkeln zu betrachten. URBM hat mir gelernt, immer neugierig und aufgeschlossen an die Dinge ranzugehen.

Was empfiehlst du UBRM-Studierenden?

Manche kritisieren, dass UBRM zu oberflächlich ist. Mein Zugang dazu: Nutze das breite Studienangebot als Chance, um herauszufinden, was dich bewegt. Führe Gespräche mit StudentInnen und ProfessorInnen und fang früh an, dich auf ein Thema zu spezialisieren. So habe ich auch meinen einen ersten berufsspezifischen Job über die Kontakte meiner BOKU-Professorin bekommen.

 

Norbert Heinrich, Dipl.-Ing.

Norbert Heinrich, Dipl.-Ing.

UBRM Master Abschlussjahr: 2018

Aktuelle Tätigkeit: Projektmanager bei Austrian Mobile Power

Was ist UBRM für dich?

Das UBRM Studium ermöglichte es mir, die von mir favorisierten Interessensfelder Technologie und Nachhaltigkeit in meiner Ausbildung ideal zu vereinen. Die interdisziplinäre Vielseitigkeit und vermittelten Grundkompetenzen des Bachelorstudiums kommen mir im Beruf, als auch im privaten Alltag in verschiedensten Situationen zugute. Die zielgerichtete und einschlägige Ausrichtung des Masterstudiums – in meinem Fall im Fachbereich „Energie“ – ermöglicht es mir, meinen heutigen Beruf auszuführen. Überdies ist die Community rund um UBRM einzigartig und lässt einen auch nach dem Abschluss in vielen Fällen nicht mehr los.

Was machst du in deinem Job?

Bei Austrian Mobile Power – der branchenübergreifenden Elektromobilitäts-Allianz in Österreich – bin ich für die Testfahraktivitäten des weltweit größten Elektromobilitäts-Events für die Konzeption und Leitung, technische und logistische Planung, Abwicklung und das Personalmanagement zuständig. Zusätzliche Tätigkeiten erstrecken sich über Datenverwaltung, unterstützende Projektkonzeption und Erarbeitung von fachlichen Inhalten.

Was hat dir UBRM dafür gebracht?

Speziell die Spezialisierung im Zuge des Masters und meiner Diplomarbeit auf den Bereich Energie hat mir viele essentielle Kernkompetenzen nähergebracht, welche für die Durchführung meiner Tätigkeit Voraussetzung sind. Jedoch auch der ganzheitliche Blick auf die Dinge und Gegebenheiten, der im Laufe des Studiums in die eigene DNA übergeht, ist mir bei der inhaltlichen Koordinierung von Projekten immer wieder dienlich.

Was empfiehlst du UBRM-Studierenden?

Das Bachelor-Studium mag gefühlt teilweise weit weg vom eigenen Interessenfeld führen. Die Inhalte ergänzen sich jedoch und ergeben spätestens am Ende ein „bigger picture“ – durchhalten lohnt sich. Beim Master-Studium kann ich jedem und jeder nur empfehlen, sich so intensiv als möglich auf einen der neun Fachbereiche zu spezialisieren. Nutzt man diese – in Verbindung mit den richtigen Wahllehrveranstaltungen und der Diplomarbeit – intelligent, ist eine sehr weitreichende Vertiefung in das jeweilige Themengebiet möglich. Als mit Abstand wichtigsten Aspekt, würde ich jedoch definitiv das Aufbauen und Pflegen von Kontakten und Freundschaften bezeichnen. Die Möglichkeiten andere Menschen kennenzulernen sind auf der Universität beinahe unbegrenzt und nützen – und bilden – manchmal mehr als jeder studierte Inhalt.

 

Nora Spiegel, MSc

Nora Spiegel, MSc

Aktuelle Tätigkeit: Junior Expert in Mobilitätsinnovation / Innovations Policy bei AustriaTech GmbH

Was ist UBRM für dich?
UBRM bot mir, besonders im Bachelor, einen Überblick des weiten Spektrums an möglichen Betätigungsfeldern und half mir im Laufe des Studiums dabei, meinen Idealismus in konkrete Bahnen zu lenken.

Was machst du in deinem Job?
Bei AustriaTech, einem Tochterunternehmen des Ministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie, untersucht mein Team geeignete Mechanismen und Strukturen zur Förderung von Innovationen im Bereich der Mobilität. Im Rahmen eines EU Projekts analysiere ich außerdem die Zusammenhänge nachhaltiger Mobilität und bewusstseinsbildender Maßnahmen.

Was hat dir UBRM dafür gebracht?
D
ie Inhalte und Methoden, die im UBRM Studium vermittelt werden, bieten die ideale Grundlage für die breite Querschnittsmaterie der Mobilitätsplanung. Besonders die interdisziplinäre Herangehensweise ist hier sehr hilfreich.

Was empfiehlst du UBRM-Studierenden?
Genießt die Orientierungsphase, die alle benötigen um sich in der Fülle der Lehrveranstaltungsinhalte zurechtzufinden! Absolviert die fundamentalen Grundlagenfächer zu Beginn zügig und gewissenhaft und freut euch auf die Möglichkeit im Master einen eigenen Fokus zu setzen und euch in einer Thematik zu spezialisieren. Wenn möglich, arbeitet an einem Institut und verfasst eure Masterarbeit im Rahmen eines Forschungsprojekts. So könnt ihr Einblicke in die Realität der wissenschaftlichen Arbeit gewinnen, könnt relevante Themen bearbeiten und ihr habt hoffentlich (wie in meinem Fall) sehr engagierte BetreuerInnen.

Elena Beringer, BSc

Elena Beringer, BSc

Aktuelle Tätigkeit: Supporterin im Klima- und Energiefonds

Was ist UBRM für dich?
UBRM ist für mich eine Verbindung verschiedener Sichtweisen auf unsere komplexe Welt und eine Studienrichtung, die einem die Möglichkeiten gibt, die Probleme unserer Zeit zu bearbeiten und zu verstehen. Die Interdisziplinarität und die Vielseitigkeit sind für mich die Stärken des Studiums, da man dadurch zwischen verschiedenen Personen und Positionen vermitteln lernt. Gleichzeitig ist UBRM für mich auch ein Studium, dass meinen Horizont maßgeblich erweitert und reflektiertes Handeln und Denken stark gefördert hat, auch durch den häufigen Austausch mit den Studierenden untereinander.

Was machst du in deinem Job?
Im Klima- und Energiefonds bin ich im Programmmanagement für Programme in den Bereichen Bildung, Regionale Entwicklung und Start-ups zuständig und unterstütze in der Entwicklung, der Öffentlichkeitsarbeit (Website, Newsletter und Social Media), dem Projektmanagement, der Kommunikation mit ProgrammpartnerInnen und Erstellung von Texten.

Was hat dir UBRM dafür gebracht?
Durch das Studium habe ich ausreichend Grundlagenwissen in den Bereichen Klima, Energie, Regionalentwicklung und Nachhaltigkeit vermittelt bekommen, dass mir hilft die Hintergründe meiner Tätigkeiten schnell zu erfassen. Kommunikationsfähigkeit, wissenschaftliches Arbeiten und Projektmanagement sind außerdem zentrale Fähigkeiten, die ich in meinem Beruf täglich brauche. Wichtig ist zudem die Fähigkeit Inhalte zu reflektieren, kreative Ideen einbringen zu können und rasch Zusammenhänge zu verstehen.


Was empfiehlst du UBRM-Studierenden?

Ich würde den Studierenden empfehlen sich im Studium einerseits durch Wahlfächer zu spezialisieren und andererseits sich durch ehrenamtliches Engagement, zusätzliche Ausbildungen und Praktika persönlich weiterzuentwickeln. Viele Fertigkeiten, die mir in meinem Job zugutekommen, habe ich mir in anderweitigen Tätigkeiten angeeignet. Inspiration durch andere Studierende und auf vielseitigen Veranstaltungen ist auch eine gute Wissens- und Austauschquelle für eine umfassende Qualifikation. Das Aufbauen eines Netzwerks ist hier ein weiterer Vorteil. Generell würde ich sagen: Engagiert euch für das, was euch wichtig ist!

Markus Ginders, BSc

Markus Ginders, BSc

Aktuelle Tätigkeit: Gründer von CO2mpensio, der weltweit ersten App zur CO2-Kompensation von Flugreisen und Autofahrten

 

Was ist UBRM für dich?

Studieren war für mich nie ein Muss, sondern eher ein Luxus, den ich mir erst verdienen und dann gönnen wollte. Als ich mich für das UBRM Studium entschied, war ich als Prokurist für ein deutsches Handelshaus im Senegal tätig und wollte eine Richtungsänderung in meiner Karriere. Das UBRM Studium hat mich in meiner damaligen Lebenssituation ideal unterstützt, um mich im Bereich Nachhaltigkeit weiterzuentwickeln. 

Was machst du in deinem Job?

Als Gründer von CO2mpensio habe ich die Idee & Strategie entwickelt und kümmere mich um Partnerschaften mit Unternehmen und Kompensationspartnern wie dem Zentrum für globalen Wandel & Nachhaltigkeit an der BOKU. Ich bin Schnittstelle zwischen IT und Kunden, Vertriebsleiter, mache die Öffentlichkeitsarbeit und betreue ein kleines aber feines Team. 

Was hat dir UBRM dafür gebracht?

Das UBRM Studium hat mir einen guten Einblick in viele Aspekte der Ressourcenökonomie und Nachhaltigkeit gegeben. Vor allem das fächerübergreifende Denken und das kollegiale Miteinander hilft mir fast täglich einen guten Job zu machen. 


Was empfiehlst du UBRM-Studierenden?

Rennt nicht durch eure Studienzeit indem ihr Fragenkataloge auswendig lernt, sondern nutzt diese Phase eures Lebens um das Denken neu zu entdecken. Macht ein Erasmus-Praktikum mit echtem Studienbezug. Nutzt gesellige Momente, um Theorien und Denkansätze zu diskutieren. Vergesst bei all dem Trubel nicht, dass regelmäßiger Schlaf und Bewegung helfen kann, Gedanken und Ideen neu zu ordnen. Seid proaktiv in eurem Auftreten und behaltet euch eine positive Grundeinstellung zum Leben, auch wenn das Studium und die Menschen desillusionieren können.

David Tanner, DI

David Tanner, DI

Aktuelle Tätigkeit: Junior Business Development für die RP Global Austria GmbH die im Bereich Wasser-, Wind- und Solarkraftwerke tätig ist

Was ist UBRM für dich?

UBRM ist für mich die optimale Querschnittsmaterie der Bereiche Technik, Wirtschaft und Ökologie. In diesem Studium wird ein ganzheitliches Denken vermittelt und Lösungsansätze bereitgestellt, um umweltpolitische Problemstellungen auf regionaler, nationaler als auch globaler Ebene behandeln zu können.


Was machst du in deinem Job?

In meiner Tätigkeit bin ich zuständig für die Erforschung relevanter Daten zu neuen Technologien im Bereich der erneuerbaren Energien, zur Validierung neuer Geschäftsmöglichkeiten sowie für die Unterstützung in der internationalen Projektentwicklung.

 

Was hat dir UBRM dafür gebracht?

Aus dem UBRM Studium habe ich in erster Linie die Fähigkeit, vernetzt zu denken und Aufgaben / Projekte durch ein fundiertes Basiswissen vielseitig anzugehen, mitgenommen. Darüber hinaus hat mir die fachspezifische Vertiefung im Masterstudium in vielen beruflichen Themenfeldern weitergeholfen.

 

Was empfiehlst du UBRM-Studierenden?

Ich empfehle allen Studierenden, die sich für UBRM entscheiden, die umfangreiche Bandbreite im Bachelorstudium zu nutzen, um sich der eigenen Interessen und Fähigkeiten bewusst zu werden und sich nicht von der Vielschichtigkeit abschrecken zu lassen. Ganz wichtig ist meiner Meinung nach auch, sei es durch Praktika oder Nebenjobs, Berufserfahrung in den zukünftigen Branchen zu sammeln, die in der Wahl der Spezialisierung im Master ausschlaggebend sein können. Während dem Studium Auslandserfahrungen durch die diversen Angebote (Erasmus etc.) sammeln zu können, ist eine einmalige Chance, die sehr zu empfehlen ist.

Kathrin Höfferer, DI BEd

Kathrin Höfferer, DI BEd

Aktuelle Tätigkeit: Referentin für Energie- und Umweltpolitik  für Austropapier, den Fachverband der österreichischen Papier- und Zellstoffindustrie

Was ist UBRM für dich?

Grundsätzlich sehe ich das Studium als Bindeglied der Schwerpunkte Technik, Wirtschaft- und Naturwissenschaften. Somit lässt sich UBRM auch am besten durch seine breite Fachverteilung charakterisieren, die anfangs recht willkürlich erscheint, aber sich mit fortschreitendem Studium und vor allem beim Jobeinstieg zum Vorteil entwickelt. Poetisch ausgedrückt: UBRM ist die Nuancierung seines noch nicht wahrgenommenen Ziels. Das Studium vermittelt das Werkzeug, mit dem Lösungen erarbeitet werden können - ohne einschlägigen Schwerpunkt. Klingt unspezifisch – ist es auch. Genau das bringt seinen Absolventen aber den wesentlichen Vorteil des Generalisten.

 

Was machst du in deinem Job?

Ich arbeite als Referentin für Energie- und Umweltpolitik für den Fachverband der österreichischen Papier- und Zellstoffindustrie. Meine Position ist in diesem Bereich die Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Politik, sowohl auf nationaler und auf EU-Ebene. In enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer vertrete ich die Interessen der Papierbranche. Ich bin verantwortlich für mehrere Ausschüsse, analysiere, erarbeite und präsentiere einschlägige Fachthemen zu Energie und Umwelt. 

 

Was hat dir UBRM dafür gebracht?

Wesentlichstes Element ist sicher das fachübergreifende Denken und der Blick über den Tellerrand. Natürlich auch die Basis in einigen technischen und wirtschaftlichen Bereichen, allerdings war mir dabei wichtig, mich durch Wahlfächer in Teilbereichen zu vertiefen.

 

Was empfiehlst du UBRM Studierenden?

Praktika, Sprachweiterbildung und Zusatzqualifikationen sind Elemente die aus keinem Bewerbungsgespräch wegzudenken sind. UBRM bietet ein Programm an diversen Fortbildungen, Auslandsstudien und –reisen, wodurch die Möglichkeit geboten wird sich in seinen Interessensgebieten zu spezialisieren. Außerdem läuft man ohne entsprechenden Einschlag, nach dem Studium Gefahr, in diversen Praktika und ohne konkreten Job zu enden. Auch ein zweites Studium das sich an eure Interessen und UBRM anlehnt ist schwerstens zu empfehlen.

Eva Schneider, DI

Eva Schneider, DI

UBRM Master Abschlussjahr: 2015

Aktuelle Tätigkeit: Trainee Projektmanagement und Business Development bei Brantner Walter GmbH

 

Was ist UBRM für dich?

In der Schulzeit hat das Studium einfach gut geklungen und den Nerv der Zeit getroffen. Über die Jahre habe ich (über viele Zweifel hinweg) die Diversität des Studiums sehr zu schätzen gelernt. Man bekommt einen Einblick in viele verschiedene Bereiche & Themengebiete, lernt zu vernetzen und das große Ganze zu betrachten. 

Was machst du in deinem Job?

Ich arbeite bei einem Entsorger in Niederösterreich in den Bereichen Projektmanagement und Business Development. Ich verantworte daher Projekte im Bereich der Abfallwirtschaft, mache mir gemeinsam mit meinen Kollegen & der Managementebene des Unternehmens Gedanken über mögliche zukünftige Geschäftsfelder und bewerte ihr Potential.

Was hat dir UBRM dafür gebracht?

Der Überblick sowie das Interesse über viele Fachrichtungen hinaus ist sicher die Nummer 1. Für mich war die Spezialisierung im Master aber ebenso wesentlich. Ohne meine abfallwirtschaftliche Ausrichtung und Diplomarbeit hätte ich es in der Branche und der Position, in der ich arbeite, deutlich schwerer gehabt.  Aus dem UBRM-Studium kommend ist man auch noch immer ein wenig der „Underdog“, was manchmal aber auch durchaus von Vorteil sein kann.

Was empfiehlst du UBRM Studierenden?

Auch wenn ich mir oft denke, dass mehr fachliche Spezialisierung besser wäre, habe ich über die Zeit in der Berufswelt gelernt, dass es Generalisten braucht, die vernetzen können und ein offenes Ohr für Mitarbeiter diverser Fachrichtungen haben. Durch unser breit aufgestelltes Studium mussten wir uns immer wieder in neue Fachbereiche einarbeiten und damit auseinandersetzen. Dies ist auch im Beruf wesentlich und der Wert dieser Fähigkeit sollte allen UBRM Studierenden bewusst sein. Falls ihr bereits plant in Ingenieurbüros, Baufirmen etc. zu arbeiten, würde ich euch empfehlen, ein technischeres (Master-)Studium anzustreben. Fehlende AutoCad-, Statik- und Maschinenbaukenntnisse lassen sich nur mit viel zusätzlichem Aufwand nachholen. Im wirtschaftlichen Bereich tut man sich hier (meiner Meinung nach) durch das vielfältige MBA und Lehrgangangebot wesentlich leichter. Neben dem Fachwissen zählen im Job aber vor allem der gesunde Menschenverstand, viel Engagement, eine Portion Glück, die Fähigkeit mit Menschen umgehen zu können und – man mag dazu stehen, wie man will – eine „große Klappe“.

Daniel Böhm, DI

Daniel Böhm, DI

UBRM Bachelor Abschlussjahr: 2012

Agrar- und Ernährungswirtschaft Master Abschlussjahr: 2016

Aktuelle Tätigkeit: Mitarbeiter im Event- und Projektmanagement und Social Media bei der Mobilitätsagentur Wien

 

Was ist UBRM für dich?

UBRM ist für mich viel mehr als nur eine Studienrichtung. Es ist ein Lebensgefühl und eine Herangehensweise an gesellschaftliche und berufliche Herausforderungen. Die Vielfalt der Studienfächer regt stets zur kritischen Diskussion an und ermöglicht eine differenzierte Betrachtung der Themen. UBRM hat mich gelernt interdisziplinär zu denken und komplexe Zusammenhänge leichter zu verstehen.

 

Was machst du in deinem Job?

Ich bin für die Mobilitätsagentur Wien zuständig und betreue dort zahlreiche Projekte, die Menschen zur aktiven Mobilität in der Stadt anregen sollen. Ich unterstütze das städtische Unternehmen dabei die Marken Fahrrad Wien und Wien zu Fuß zu kommunizieren und über zahlreiche Kanäle und Veranstaltungen der Öffentlichkeit zu präsentieren. Zurzeit organisiere ich außerdem eine internationale Fachkonferenz.

 

Was hat dir UBRM dafür gebracht?

UBRM hat mir dabei geholfen den interdisziplinären Herausforderungen der Arbeitswelt begegnen zu können. Es hat mich gelernt gemeinsam im Team mit anderen an Projekten arbeiten zu können und diese zu koordinieren. UBRM hat mir außerdem dabei geholfen, komplexe Themen verständlich an die Öffentlichkeit kommunizieren zu können und so eine Übersetzerrolle einzunehmen.

 

Was empfiehlst du UBRM Studierenden?

Ich empfehle den Studierenden neugierig zu sein und sich Wissen aus möglichst vielen Bereichen anzueignen. Dennoch sollten sie nicht auf ihre Talente und Interessen vergessen und das Studium zur Vertiefung dieser nutzen. Außerdem empfehlen ich dringendst die Studienzeit an der schönen BOKU zu genießen, zu reisen und sich neben dem Studium so gut es geht zu engagieren.

Clemens Nießner, DI

Clemens Nießner, DI

UBRM Bachelor und Master, Abschlussjahr: 2013

Aktuelle Tätigkeit: Projektmanager, Österreichische Post AG

 

Was ist UBRM für dich?

Für mich ist UBRM, wie für viele der AbsolventInnen, die Kombination aus Natur-/Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften. Meiner Meinung nach ist das eine ganz besondere Basis für den weiteren Berufs- und Lebensweg. Man kann im UBRM Studium vielfältige Qualifikationen erlernen. Danach stehen dann viele Türen offen –auch manche, an die man vorerst vielleicht gar nicht gedacht hat!

 

Was machst du in deinem Job?

In meinem alltäglichen Berufsleben beschäftige ich mich vorwiegend mit Projektmanagement. Dabei konzentriere ich mich auf klassische Projektmanagementaufgaben: von der Projektplanung, über die Projektsteuerung und die Projektkontrolle bis hin zu einem hoffentlich erfolgreichen Projektabschluss. Vor allem in der Logistik und bei einem großen Logistikunternehmen wie der Post ist das eine sehr spannende und vielfältige Aufgabe!

 

Was hat dir UBRM dafür gebracht?

Durch das UBRM-Studium habe ich gelernt ganzheitlich – im Sinne von verknüpft und interdisziplinär – zu denken und Sachen aus den verschiedensten Blickwinkeln zu betrachten. Im Projektmanagement sind das wertvolle Eigenschaften, da eine ganzheitliche Denkweise besonders wichtig ist um den Überblick zu bewahren.

 

Was empfiehlst du UBRM Studierenden?

Auch wenn es manchmal mühsam erscheint eine Prüfung nach der anderen zu schreiben – kämpft euch durch das Bakkalaureat. Im Master empfehle ich euch aber den Fokus auf ein Fachgebiet zu legen und dementsprechend auch nur eine Spezialisierung zu wählen.

Georg Sladek, DI

Georg Sladek, DI

UBRM Bachelor und Master

Aktuelle Tätigkeit: Sales manager bei TKL Lebensmittellogistik

 

Was ist UBRM für dich?

UBRM ist für mich eine Möglichkeit sich vielseitig weiterzubilden, um darauf aufbauend einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung zu leisten. Mit einhergehendem Wissen wächst auch die Verantwortung.

 

Was machst du in deinem Job?

Das ÖSF versteht sich als Think Tank. Inhaltlich beschäftige ich mich mit ökologischen und landwirtschaftlichen Themenfeldern. Dabei arbeite ich Konzepte und Strategien aus, die ökosozial verträglich wirken. Diese Ideen und Konzepte werden unterschiedlichen Entscheidungsträgern und Zielgruppen vorgeschlagen. Ziel dabei ist es, ein ökosoziales Wirtschaftsmodell zu etablieren.

 

Was hat dir UBRM dafür gebracht?

Das Studium und die dadurch bedingten Bekanntschaften sowie Freundschaften haben mich sicherlich stark geprägt. Hervorheben möchte ich Verantwortungsbewusstsein, fachübergreifendes Arbeiten und vernetzen.

 

Was empfiehlst du UBRM Studierenden?

Es gibt viele Chancen, man muss sie nur nutzen!

Anton Ettl, DI

Anton Ettl, DI

UBRM Bachelor und Master, Abschlussjahr 2014

Aktuelle Tätigkeit: Angestellter bei einem Energieversorgungsunternehmen

Was ist UBRM für dich?

Dieser Studiengang – vor allem das Bakkalaureat – ist für mich weniger eine Berufsausbildung als eine  Denkschule. Es zeigt die wesentlichsten Problemstellungen unserer Gesellschaft auf lokaler, nationaler und globaler Ebene auf und versucht Antworten bereitzustellen bzw. Studentinnen und Studenten das Werkzeug zu vermitteln, diese zu bearbeiten und so an deren Lösung mitwirken zu können. Aufgrund der Vielschichtigkeit dieser Problemfelder kommt man mit Schwarz-Weiß-Denken jedoch nicht weit. Ein Kommilitone hat es einmal folgendermaßen ausgedrückt: UBRM-Absolventen sollen z.B. in der Lage sein, ökonomische Fragestellungen mit der ökologischen Brille zu betrachten und vice versa. Es soll also der Mittelweg zwischen Schwarz und Weiß ausgeleuchtet werden. Dieser Vereinfachung kann ich nur zustimmen. 

Was machst du in deinem Job?

In meiner Tätigkeit für ein niederösterreichisches Energieversorgungsunternehmen beschäftige ich mich mit Energieberatungen für Unternehmenskunden und momentan vor allem mit Energie-Auditierungen, welche laut EEffG für große Unternehmen vorgeschrieben sind. Dabei werden die wichtigsten Energieflüsse innerhalb des Unternehmens identifiziert, analysiert und dokumentiert. Anschließend werden daraus mögliche Potenziale zur Energieeinsparung extrahiert. Es dreht sich in meinem Arbeitsgebiet also alles rund um das Thema der effizienten Energienutzung.

Was hat dir UBRM dafür gebracht?

Vor allem die Spezialisierung im Masterstudium hat mir ein wesentliches spezifisches, technisches Wissen vermittelt. Darüber hinaus eignet man sich während des Studiums natürlich eine Vielzahl von Skills und Fertigkeiten an, die man im beruflichen Alltag  zur Anwendung bringen kann.

Was empfiehlst du UBRM-Studierenden?

Allen voran natürlich das Studium zu genießen. Studierende sollten die Möglichkeiten ausschöpfen, die einem eine hervorragende Bildungsinstitution wie die BOKU bietet. Nach dem Abschluss, und darin besteht meine Hoffnung, sollte der Geist dieses einzigartigen Studiums möglichst aufrechterhalten werden.

Christoph Zettinig, DI

Christoph Zettinig, DI

UBRM Bachelor und Master, Abschlussjahr 2001

Aktuelle Tätigkeit: Klubdirektor der Grünen im Kärntner Landtag 

Was ist UBRM für dich?

Das UBRM-Studium hat in mir viele Interessen geweckt. Vor allem die interdisziplinäre Ausrichtung erachte ich als einen großen Vorteil: Man kann dadurch in so viele unterschiedliche Bereiche der wissenschaftlichen Praxis hineinschnuppern, wobei jedoch immer die Aspekte der Nachhaltigkeit im Fokus sind. Das Besondere an diesem Studium, wodurch es sich aus meiner Sicht von anderen Ökologie- und Umweltstudien abhebt, ist das „M“ in UBRM - der Management-Aspekt: nämlich Antworten auf die Fragen zu finden, wie Nachhaltigkeit und Ökologie in bestehenden sozialen und ökonomischen Systemen Fuß fassen können.

Was machst du in deinem Job? 

Als Klubdirektor der Grünen im Kärntner Landtag leite ich das „Back-Office“ der Grünen Landtagsabgeordeten. Die Aufgabe unseres Teams ist es, einerseits Entscheidungsgrundlagen und –behelfe aufzubereiten und andererseits die Öffentlichkeitsarbeit zu schaukeln. Meine Job ist dabei insbesondere die Koordination der Abläufe und Kommunikation innerhalb des Landtagsklubs bzw. mit der Landesregierung und Landespartei sowie mit unseren Koalitionspartnern. Darüber hinaus betreue ich auf fachlicher Ebene die Bereiche Umwelt-, Energie-, Klima- und Agrarpolitik.

Was hat dir UBRM dafür gebracht?

Was das Studium sehr gut geschafft hat, ist die Sensibilität für die verschiedensten Aspekte der Nachhaltigkeit zu wecken, wobei die Balance zwischen einem fundierten Überblick und gezielten Spezialisierungsmöglichkeiten insbesondere im Master recht gut geglückt ist. Besonders wichtige Erfahrungen waren für mich auch die vielen Gruppenarbeiten, die zu bewältigen waren. Dabei lernte man erst wirklich was Teamwork, Gruppendynamik und Projektmanagement bedeuten – alles Aspekte, die heute meinen Arbeitsalltag dominieren. In diesem Zusammenhang waren für mich auch die vielen Soft-Skills-Seminare von großer Bedeutung, die aber leider zu einem großen Teil diversen Studienplanänderungen zum Opfer gefallen sind. Und zu guter Letzt waren es die vielen schönen Stunden mit netten Menschen, die mir besonders viel gebracht haben - Studieren bedeutet nicht nur Hörsaal, Bibliothek und Schreibtisch, sondern auch Tüwi und Türkenschanzpark! Die Kontakte, die man dabei knüpft bleiben einem lange über die Studienzeit hinaus und können einem sogar vielleicht mal im weiteren Berufsleben sehr nützlich sein.

Was empfiehlst du UBRM-Studierenden?

Zuerst sollte man sich glaub ich gut überlegen, ob die Philosophie dieses Studiums wirklich das ist, was man will – nämlich einen interdisziplinären Überblick über die Themen der Nachhaltigkeit mit einem großen Fokus auf die Ökonomie. Wenn man sich in der Zukunft eher als den großen Experten oder Expertin in der wissenschaftlichen Disziplin xy sieht, dann ist es wahrscheinlich das falsche Studium. Wenn man aber gerne über den sprichwörtlichen Tellerrand hinausblickt, dann ist man da richtig. Was ich noch unbedingt empfehlen möchte, ist während des Studiums ins Ausland zu gehen. Ich selbst hab die Chance zwei Mal ergriffen. Dies sind Erfahrungen, die man im weiteren Verlauf des Lebens nicht mehr so schnell macht.

Andreas Gassner, DI

Andreas Gassner, DI

UBRM Bachelor und Master, Abschlussjahr 2013

Aktuelle Tätigkeit: Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Ressourcen Management  Agentur (RMA)

Was ist UBRM für dich?

UBRM steht für mich für eine breit gefächerte interdisziplinäre Ausbildung welche einen guten Überblick über diverse Disziplinen bietet. Durch diesen breiten Überblick, wird die zusammenhängende Betrachtung von komplexen Systemen ermöglicht welche für die Lösung von zukünftigen Herausforderungen definitiv notwendig ist. Das Studium ist jedoch keine Berufsausbildung im klassischen Sinn, da dafür oftmals die Kenntnisse nicht tiefgehend genug sind.

Was machst du in deinem Job?

In meiner Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Ressourcen Management  Agentur (RMA) beschäftige ich mich mit einem breiten Themenspektrum im Bereich Ressourcen Management und Abfallwirtschaft.  In diversen Projekten habe ich mich unter anderem folgenden Themen gewidmet: Energieeffizienz im Krankenhaus,Optimierung der Abfallwirtschaft im Krankenhaus unter der Anwendung von Input- Output Analysen, Wiederverwendung im Bauwesen, Stoff- und Materialflussanalysen , Ökologischer Fußabdruck und Ressourcenverbrauch der Wiener Linien, Erstellung eines Urban Mining Kataster für die Steiermark
Mein beruflicher Alltag ist von der thematischen Bearbeitung von Projekten, wozu die Recherche, das Berechnen und Bewerten von Ergebnissen in Abhängigkeit von der jeweiligen Methode sowie dem Erstellen von Berichten gehört, geprägt. Ebenso bin ich in die Formulierung und Akquise neuer Themenfelder und Projekte eingebunden.

Was hat dir UBRM dafür gebracht?

Das schnelle Verständnis für neue Themenfelder, sowie das Grundwissen  in  diversen Wissenschaftsdisziplinen hilft mir bei der Zusammenarbeit mit Partnern und Auftraggebern aus den unterschiedlichsten Bereichen. Ich habe im Studium auch gelernt, Probleme aus gegensätzlichen Perspektiven zu beleuchten.

Was empfiehlst du UBRM-Studierenden?

Um der Gefahr von endlosen Praktika nach dem Studium entgegenzuwirken empfehle ich bereits im Studium einer Beschäftigung im gewünschten Arbeitsumfeld nachzugehen. Unabhängig vom Studium empfehle ich jedem Studierenden die Zeit zu nutzen um Auslandserfahrung zu sammeln und was von der Welt zu sehen. 

Martin Borries, DI

Martin Borries, DI

UBRM Bachelor und Master, Abschlussjahr 2011

Aktuelle Tätigkeit: Logistics & Recycling Spezialist bei Fiat Chrysler Automobiles

Was ist UBRM für dich?

UBRM ist ein breit angelegter Studiengang, der neben naturwissenschaftlichen Grundlagen, auch ökonomische und soziale Themen behandelt. UBRM ist für mich ein solides Fundament  zum weiteren Wissenserwerb insbesondere spezieller Thematiken im Umweltbereich. Der eher allgemeine Charakter mag anfangs etwas verwirren, nach dem Studium bemerkt man allerdings wie gut das eigene vernetzte (interdisziplinäre) Denken funktioniert und einen umfassenden Blick in die verschiedensten Bereiche des Wirtschaftens ermöglicht. Das Wissensspektrum reicht vom grundsätzlichen Verständnis der Stoffkreisläufe über das (Aus-) Wirken der Politik bis hin zu Funktionsweise von Wirtschafts- und Finanzprozessen.

Was machst du in deinem Job?

Mein Job als „Logistics & Recycling Specialist“ bei Fiat Chrysler Automobiles in Frankfurt am Main umfasst neben Tätigkeiten aus dem Bereich Umweltmanagement, wie z.B. der Einhaltung umweltgesetzlicher Anforderung des Unternehmens, auch administrative  Aufgaben wie die Erstellung, Auswertung und Dokumentation von Datengrundlagen und Vorgehensweisen sowie vertragliche Angelegenheiten und Kostenkontrolle.

Meine Position bei FCA ist eine Querschnittsfunktion. Dabei spielen  v.a. die Fachbereiche Abfallwirtschaft (z.B. VerpackV, ELV, BattG), Energiemanagement (Energiemanagementsysteme und Auditierungen) und Logistik (Lagerungs-, Lieferungs- und Rücknahmeprozesse von Fahrzeugen und Ersatzteilen) eine Rolle.

Was hat dir UBRM dafür gebracht?

UBRM hat es mir ermöglicht Problemstellungen aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten. So ist es möglich sich mit Vertretern der Wirtschaftswissenschaften, Ingenieuren und Technikern wie auch Geisteswissenschaftlern auf Augenhöhe auszutauschen, die teilweise komplexen Problemstellungen zu verstehen und lösungsorientiert zu handeln. Das Prinzip des nachhaltigen Wirtschaftens hat sich in allen Lebensbereichen als erfolgreich erwiesen.

Was empfiehlst du UBRM-Studierenden?

Ich empfehle allen UBRM-Studierenden sich anfangs nicht von der Bandbreite des Studiengangs abschrecken zu lassen. Gerade in diesem weit gefassten Spektrum liegt der Vorteil von UBRM. Das entbindet natürlich nicht von selbstständiger Vertiefung der eigenen Interessensgebiete. Zusätzliche Wahlfächer auch aus Masterprogrammen oder bei bevorzugten Professoren sind aus meiner Sicht Pflicht im UBRM Studium. Ergänzend empfehle ich viele Praktika aus möglichst unterschiedlichen Bereichen/Branchen zur eigenen Interessensfindung beizumischen.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass wirklich jedes Fach im UBRM eine Bereicherung für die Ausbildung der eigenen Fähigkeiten war auch wenn es manchmal schwierig war es sich einzugestehen. Aus meiner Sicht ist das Entscheidende am Studieren die Bestimmung der eigenen Interessen und die Entwicklung des eigenen Charakters. Hierbei kann UBRM bei der Orientierung helfen, die eigentliche Aktion muss aber stets aus Eigeninitiative erfolgen.

Ich wünsche allen Studierenden viel Spaß im Studium und hoffe gemeinsam auf eine lebenswerte Zukunft.

Simon Niederkirchner, Bsc.

Simon Niederkirchner, Bsc.

UBRM Bachelor, Abschlussjahr 2011

Aktuelle Tätigkeit: Abteilungsleiter bei der oekostrom AG

Was ist UBRM für dich?

Im Vordergrund meines Interesses steht, wie sich neue Technologien, z.B. Erneuerbare Energien, gegen festgefahrene Strukturen durchsetzen können. Dazu ist ein fachübergreifendes Wissen notwendig. UBRM ist für mich eine Art allgemeinbildendes Studium, welches speziell über Zusammenhänge und Kreisläufe unserer Lebensräume lehrt.

Was machst du in deinem Job?

Aktuell kümmere ich mich bei der oekostrom AG um den gesamten Firmenkundenvertrieb und versuche Unternehmen davon zu überzeugen, dass eine nachhaltige Energieversorgung langfristig einen Wettbewerbsvorteil schafft. Parallel dazu erarbeite ich mit einem Projektteam neue Möglichkeiten zur Nutzung der Solarenergie auf Firmendächern oder in Mehrfamilienhäusern.

Was hat dir UBRM dafür gebracht?

Das Studium hat mir geholfen, strukturiert an Probleme heranzugehen. Wenn im Unternehmen oder in der Politik Entscheidungen gefällt werden müssen, sind gut aufbereitete und dokumentierte Lösungsalternativen gefordert. Um Lösungen in dem von mir bearbeiteten Feld der Energiewirtschaft zu erarbeiten, braucht es ein Verständnis für technische, wirtschaftliche und soziale Zusammenhänge. Genau darüber bietet das Studium UBRM einen ausführlichen Überblick.

Was empfiehlst du UBRM-Studierenden?

Man soll darüber nachdenken, ob man sich vom Studium Bildung oder Ausbildung wünscht. Mein Eindruck ist, dass UBRM derzeit aufgrund seiner Breite nicht für einen speziellen Job ausbildet, sondern vielmehr eine wertvolle Bereicherung für den persönlichen Werdegang ist. Ganz egal in welchem Job man später landet und ob man Angestellter oder Unternehmer wird.

Katharina König, DI

Katharina König, DI

UBRM Bachelor und Master, Abschlussjahr 2014

Aktuelle Tätigkeit: Risk Consulting

Was ist UBRM für dich?

Entscheidend für mich war die Vielfalt an interessanten Themen. Zudem war und bin ich von der Relevanz der Studieninhalte überzeugt. Ich schätze die Erarbeitung eines breit gefächerten Wissens mit der Möglichkeit sich je nach persönlichem Interesse zu vertiefen.

Was machst du in deinem Job?

In meinem Job bewerte ich das operative Risiko von Industrieunternehmen. Zum einen unterstützen wir Kunden in der Bewertung ihrer möglichen Sachschäden. Zum anderen baue ich eine Methodik für das Risk Assessment im Haftpflichtbereich auf. Als Beispiel hierfür sei die Bewertung der vom Unternehmen ausgehender möglicher Umweltschäden genannt, welche zu finanziellen Schäden (Haftungen) als auch zu Imageschäden führen können.

Was hat dir UBRM dafür gebracht?

Während des Studiums habe ich mich zusätzlich mit Risikomanagement beschäftigt, diese Kombination war für meinen Berufseinstieg sehr wertvoll. Ich kann mein breites Wissen sehr gut zum Einsatz bringen, da ich bei den Risikobewertungen mit vielen unterschiedlichen Themen konfrontiert bin. Außerdem ist eine methodische Vorgehensweise sowie die Fähigkeit Berichte zu verfassen von Bedeutung, beide Aspekte sind für mich als Absolvent eine Selbstverständlichkeit.

Was empfiehlst du UBRM-Studierenden?

Arbeitet konsequent an der Erreichung eurer Ziele, aber nehmt auch die Chancen wahr, die sich abseits von diesen bieten. Überlegt euch wie ihr euch am besten positionieren könnt, sei es mit Vertiefungen oder mit Praktika. Seit euch aber auch eures Wertes bewusst und reflektiert die Voraussetzungen unter denen ihr eure Leistung anbietet.

Bernd Hosticky, BSc.

Bernd Hosticky, BSc.

UBRM Bachelor, Abschlussjahr 2013

Weiterführendes Studium: Umweltpädagogik, Bachelor of Education, Abschluss voraussichtlich Juni 2015

Aktuelle Tätigkeit: Selbstständiger Umweltpädagoge

Was ist UBRM für dich?

Das Bachelorstudium Umwelt- und Bioressourcenmanagement erlaubt einem wissenschaftliche Brillen aus verschiedene Disziplinen aufzusetzen, damit die Nutzung natürlicher Ressourcen wie Luft, Wasser, Wälder, Rohstoffe u.v.m zu betrachten und initiiert, diese Brillen zu einem interdisziplinären Blick auf Umwelt- und Naturaspekte nachhaltiger Entwicklung zu vereinen.

Die Möglichkeit IP-Thema, Bachelorarbeitsthema, Pflichtpraxisstelle, Seminararbeitsthemen, Wahlfächer. sowie Auslandssemesters frei wählen zu können, hat mein Verständnis der gewählten Bereiche sowie meine wissenschaftlichen Fertigkeiten besonders gestärkt und mich dabei unterstützt meinen beruflichen Weg zu finden.

Was machst du in deinem Job?

Ich arbeite im Bereich Umweltbildung & Bildung für nachhaltige Entwicklung. In Workshops, Freiwilligenarbeit und Veranstaltung helfe ich jungen Menschen Wissen zu erwerben, Motivation aufzubauen und Fähigkeiten zu entwickeln um ein umweltgerechteres Leben führen zu können.

Was hat dir UBRM gebracht?

Im Studium habe ich mir ein Erklärungsmodell erarbeitet um die Komplexität von Gesellschaft-Umweltinteraktionen analysieren und besser verstehen zu können. Es hat mir zu einem Bewusstsein für die naturgesetzlichen Grundbedingungen in denen sich unsere Gesellschaft bewegt verholfen.

Sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Theorien helfen mir heute zu erkennen in welchem wirtschaftlichen, politischen und moralischen Umfeld ich mich beruflich bewege. Arbeite ich mit verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren zusammen, habe ich die Fähigkeit mir herzuleiten worauf es bei Umweltthemen für diese Akteure ankommt.

Was empfiehlst du UBRM Studierenden?

Ich richte mich an alle UBRM Studierenden, denen Umwelt/Natur/Nachhaltigkeitsthemen wichtig sind, die aber noch keinen Dunst davon haben was sie mit dem Studium später beruflich anfangen wollen und können:

Habt den Mut während des Studiums das, wofür ihr beruflich und persönlich brennt, ohne dabei an Eltern, gesellschaftliche Anerkennung oder Finanzen zu denken, zu entdecken.

Nutzt jede Möglichkeit in der ihr frei wählen könnt (Seminararbeiten, Wahlfächer, IP, Bakkarbeiten, Praktika,...) womit ihr euch beschäftigt wollt dafür, um ein Gespür zu entwickeln was ihr gerne tut und lasst euch dann intensiv darauf ein. Ihr werdet im wahrsten Sinne des Wortes enttäuscht werden und entdecken, dass manches doch nicht so das eure ist.

Aber das gehört dazu. Denn genauso werdet ihr auch auf Dinge stoßen, die euch in ihren Bann ziehen und die euch langfristig Freude bereiten.

Traut euch kreativ zu denken und bleibt flexibel. Dann werdet ihr Rechtfertigungen für und Bezüge zwischen eurem Interesse und den geforderten Lehrveranstaltungsinhalten finden. Nebenbei erarbeitet ihr euch damit die Fähigkeit Projektanträge und Bewerbungen zu formulieren in denen Ihr euer persönliches Interesse mit den Anforderungen der Berufsrealität in Einklang bringt.

Stresst euch selbst nicht, traut euch Entscheidungen zu treffen und nehmt euch Zeit euch selbst zu entwickeln.

Carmen Schmid, MSc.

Carmen Schmid, MSc.

UBRM Bachelor und Master, Abschlussjahr 2013

Aktuelle Tätigkeit: Expertin für Treibhausgasinventuren und -projektionen im Umweltbundesamt

Was ist UBRM für dich?

Ich wollte schon immer ein Studium mit dem Schwerpunkt Umweltschutz studieren und ich habe mich bereits mit 16 Jahren entschieden, UBRM auf der Boku zu studieren (zu der Zeit wurde das Studium gerade eingeführt). UBRM hat mir beigebracht in verschiedenen Disziplinen zu denken und diese zu verstehen. Als UBRM Absolvent besitzt man sehr viel  implizites Wissen und spricht viele Fach-Sprachen. Diese Skills werden einem aber oft erst später im Berufsleben bewusst.

Was machst du in deinem Job?

Ich arbeite im Umweltbundesamt in der Abteilung für Klimaschutz und Emissionsinventuren. Ich bin einerseits für die Erstellung der österreichischen Treibhausgasinventur des Landnutzungs- und Forstsektors zuständig. Andererseits arbeite für das European Topic Center of Climate Change Mitigation, wo ich ein kleines Team leite, dass sich mit der Qualitätssicherung von Treibhausgasprojektionen der EU Mitgliedsländer beschäftigt.

Die Haupttätigkeiten in diesem Beruf sind große Datenmengen zu bearbeiten und Berichte zu schreiben. Dies geschieht sehr oft auch in Kooperation mit anderen (internationalen) Partnern.

Was hat dir UBRM dafür gebracht?

Alles, aber das wichtigste ist das fachübergreifende Denken, denn Klimaschutz ist durch und durch ein interdisziplinäres Thema. Das Studium lehrt aber auch wichtige grundlegende Methoden, die man im Beruf sehr gut anwenden kann. Das wirtschaftliche Grundwissen hat sich bisher immer als sehr nützlich dargestellt.

Was empfiehlst du UBRM-Studierenden?

Macht verschiedene Praktika in unterschiedlichen Unternehmen und Institutionen, um herauszufinden, was ihr später in eurem Beruf machen wollt, v.a. was ihr nicht machen wollt! Das ist vor allem für diejenigen empfehlenswert, die überhaupt nicht wissen, wohin es gehen soll. Wählt bei der Masterarbeit ein Thema, das euch auch beruflich interessiert.

Matthias Stiedl, Dipl. Ing.

Matthias Stiedl, Dipl. Ing.

UBRM Abschlussjahr 2013

Aktuelle Tätigkeit: Fellow Teach For Austria

Was ist UBRM für dich?

UBRM ist für mich eine solide Ausbildung um sich im Leben immer neuen Herausforderungen und Aufgaben stellen zu können. Das vielseitige Bachelor-Studium bietet die Basis für ein vertiefendes Masterstudium, wo aus den unterschiedlichen Fachbereichen gewählt werden kann.

Was machst du in deinem Job?

Derzeit bin ich als Fellow von Teach For Austria in einer Wiener Neuen Mittelschule als Lehrer tätig und unterrichte dieses Schuljahr Englisch und Biologie. Dabei ist es mir ein Anliegen die Stärken jedes Kindes zu erkennen und zu fördern.

Was hat dir UBRM dafür gebracht?

UBRM hat mir durch eine vielseitige Ausbildung immer ganz viele mögliche Wege bei der Lösung eines Problems aufgezeigt, genau diese Stärke des Studiums hilft mir jetzt bei den Herausforderungen in der Schule: Denn jede/r Schüler/in ist anders und braucht deshalb eine andere Unterstützung um seine/ihre Ziele zu erreichen.

Was empfiehlst du UBRM-Studierenden?

Nutzt im Bachelorstudium die Vielfältigkeit des Programmes und schaut euch verschiedene Themengebiete auf der BOKU an. Vergesst jedoch nicht euch gegen Ende des ersten Abschnittes zu überlegen, wo ihr euch vertiefen wollt. Das ist meiner Meinung nach für das Masterstudium wichtig, da ihr dort dann die Möglichkeit habt auch in die Tiefe zu gehen, was ja oftmals ein Kritikpunkt des Studiums ist.

Angelika Schöbinger, BSc.

Angelika Schöbinger, BSc.

UBRM Bachelor, Abschlussjahr 2013
Seit Oktober 2013: Masterstudiengang der Universität Wien „Naturschutz und Biodiversitätsmanagement“

Aktuelle Tätigkeit: Projektmitarbeiterin im Umweltdachverband (NGO)

Was ist UBRM für dich?

Umwelt- und Bioressourcenmanagement war für mich ein prägender Lebensabschnitt. Es war nicht einfach nur „das Bachelorstudium“. Mit UBRM assoziiere ich wertvolle Freundschaften genauso wie philosophische Diskussionsabende, anstrengende Lernphasen – gespickt mit freudigen „Aha“-Erlebnissen – und außerdem ein einzigartiges Erasmus-Semester in Warschau. Rückblickend würde ich wieder dieselbe Wahl treffen. Das Faszinierende für mich an UBRM ist und bleibt die Mélange unterschiedlicher Disziplinen.

Was machst du in deinem Job?

Ich arbeite seit zwei Jahren im Projekt „Nationalparks Austria Öffentlichkeitsarbeit 2012-2014“ beim Umweltdachverband in Wien. In meiner Tätigkeit als Projektmitarbeiterin habe ich sehr viele Planungs- und Projektmanagement-Agenden, sowie die Aufgabe der ständigen Koordination und Kommunikation zwischen den Nationalparkverwaltungen, dem Ministerium (BMLFUW) und unserem Projektteam. Wir setzen unterschiedlichste Maßnahmen um, um Österreichs Nationalparks bekannter zu machen. Dazu zählen beispielsweise das Magazin „natur.belassen“, eine Nationalparks Austria Fashion Show, interdisziplinäre Schulprogramme oder die Vergabe eines Wissenschaftspreises.

Was hat dir UBRM dafür gebracht?

In meinem Job habe ich mit vielen verschiedenen Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen (Naturschutz, Kunst, Schulen usw.) zu tun. Durch die Fachbreite im UBRM Bachelor hat sich bei mir eine sehr offene und kreative Denkweise entwickelt, die disziplinübergreifend funktioniert. Diese Eigenschaft hilft mir sehr oft weiter und eignet sich gut für ein Dachmarken-Projekt wie Nationalparks Austria, wo Querdenken oft gefragt ist.

Was empfiehlst du UBRM-Studierenden?

Die Herausforderung des (Bachelor-)Studiums liegt ja bekanntlich in der Diversität und Fülle der Lehrveranstaltungen. Auch wenn es mittendrin oft schwierig ist, empfehle ich, sich an den interessantesten LVAs zu erfreuen, und weniger liebsamen „auszuhalten“. (Das perfekte Studium gibt’s sowieso nicht.) In welchem Studiengang gibt es sonst schon die Möglichkeit, sich erst ein breites Basiswissen anzueignen und dann im Master die Spezialisierung zu wählen? Ich sehe das als Gewinn. Außerdem kann ich einen Erasmus-Aufenthalt wärmstens empfehlen!