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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-09-01 - 2021-08-31

Das Gesamtziel des Carbopart 2 Projekts ist, Methoden und Wissen für die Wiederaufforstung des Äthiopischen Hochlands zu entwickeln. Das Projekt nutzt die aus dem Projekt Carbopart 1 gewonnenen Kenntnisse, um ein Wiederaufforstungsprogramm mit ökologisch stabilen Baumartmischungen zu entwickeln. Es wird angestrebt, neue Wälder für eine multifunktionelle Nutzung mit einheimischen Baumarten zu etablieren. Diese sollen sowohl eine Einkommensquelle für Bauern sein als auch zu den äthiopischen Klimazielen beitragen. Demonstrationsflächen sollen gepflanzt werden, um den Stakeholdern Konzepte des ökologischen Waldbaus zu vermitteln
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-03-01 - 2019-05-28

Aufgrund einer hohen Trockenstresstoleranz und einer guten Wuchsleistung stellen die fremdländischen Baumarten Douglasie (Pseudotsuga menziesii) und Küstentanne (Abies grandis) in Österreich eine interessante, waldbauliche Alternative zur heimischen Fichte (Picea abies) dar. Über ihren Einfluss auf den Kohlenstoffkreislauf im Boden ist allerdings wenig bekannt. Sollte der Anbau dieser Baumarten in Zukunft forciert werden, ist diese Information von maßgeblicher Bedeutung, um das Potential der Kohlenstoffspeicherung im Forstsektor genauer abschätzen zu können. Daher sollen in diesem Projekt Bodenkohlenstoffspeicherung und Streuzersetzung in Douglasien- und Küstentannenbeständen, im Vergleich zu Fichtenbeständen untersucht werden. Diesbezügliche Versuche werden 2018 auf Probeflächen (Herkunftsversuche) des Instituts für Genetik der Bundesversuchsanstalt für Wald (BFW) durchgeführt. Bodenkohlenstoffvorräte und Streuabbau werden in Fichten-, Douglasien- und Küstentannenparzellen in Nieder- und Oberösterreich untersucht. Streuzersetzung wird mit einer neuartigen Massenverlust-Methode analysiert. Die Methode wird im Rahmen des Projekts entwickelt und erlaubt eine Aufteilung der Streumasseverluste in Verluste durch CO2 Ausgasung, durch Auswaschung gelösten Kohlenstoffs und Auswaschung von Streufragmenten. Mit Hilfe dieser Methode soll Streuabbau und Bodenkohlestoffspeicherung in Zusammenhang gebracht werden. Es wird angenommen, dass unter Baumarten mit einer hohen Auswaschung von gelöstem Kohlenstoff während der Streuzersetzung höhere Kohlenstoffvorräte im Mineralboden vorzufinden sind. Dieses Projekt ist eine der ersten Studien in Österreich, die den Einfluss fremdländischer Baumarten auf den Kohlenstoffkreislauf in Böden untersucht. Des Weiteren stellt es die erste in situ Studie über die Aufteilung von Masseverlusten während der Streuzersetzung in Waldökosystemen dar. Die Ergebnisse sind vor allem für Waldbesitzer von Relevanz, die fremdländische Baumarten als Alternative zur Fichte forcieren wollen. Darüber hinaus geben die Untersuchungen neue Einblicke in die komplexen Prozesse des Streuabbaus und in seine Rolle im Kohlenstoffkreislauf des Bodens.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-03-01 - 2022-02-28

Ozon stellt während Hitzeperioden ein ernsthaftes Gesundheitsproblem in Städten dar. Bäume können Ozone absorbieren, jedoch besonders an heißen Tagen biogene flüchtige organische Verbindungen (biogene volatile organic compounds - BVOCs) produzieren, welche bei geringen NOx Konzentrationen zu Ozon reagieren können. Bei weiter steigenden Lufttemperaturen und sinkenden NOx Emissionen könnte die Ozonproduktion in Gebieten aktueller starker Verkehrsemissionen durch BVOCs ansteigen. Die Wirkung der Bäume ist artspezifisch, hängt aber auch vom physiologischen Status der Bäume und der Intensität des Trocken- oder Salzstress ab. Durch die Messung der BVOC-Produktion sowie der Ozonaufnahme üblicher Stadtbaumarten unter verschiedenen Strahlungs-, Temperatur- und Stressbedingungen, können wir Arten identifizieren, die an heißen Tagen eine große Kapazität haben, die Ozonkonzentrationen zu senken. Die Ergebnisse werden verwendet, um den Netto-Effekt auf die Quellen und Senken von Ozon in Wien unter verschiedenen Baum Stress-Szenarien zu modellieren. Die Erkenntnisse und die verbesserten Modelle können künftig als Entscheidungsinstrumente genutzt werden, um Ozonbelastungsspitzen zu minimieren

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