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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-06-01 - 2020-04-30

Die Primärproduktion von Aluminium ist sehr energieintensiv. Im Vergleich dazu benötigt der Recyclingprozess nur 5% der Energie. Vor dem Hintergrund aktueller und zuküntiger Recyclingziele der EU scheint es nötig nach Wegen zu suchen, wie aktuell nicht erfasste Mengen an gesammelten und verwerteten Aluminiiumdosen in Zukunft in die Berichtsführung inkludiert werden können. Dabei gehte es einerseits um die Analyse informell gesammelter Mengen andererseits werden die aktuellen Berichtswege analysiert und auch illegale Aktivitäten detektiert.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-04-01 - 2021-03-31

Das Ziel des Projektes ist die Reduktion der Abfälle in österreichischen Bäckereien unter Einbeziehung der gesamten Lieferkette bis zum Konsumenten. Durch die Analyse des Abfallvermeidungspotenzials sollen nicht nur Bäckerbetriebe selbst erfasst werden, sondern auch Handlungsoptionen der einzelnen Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette aufgezeigt werden (Zulieferer, Produzenten, Händler, Konsumenten). Abfälle entlang der gesamten Lieferkette werden genau untersucht und die hinsichtlich ihrer Umweltauswirkungen besonders problematischen Bereiche mittels einer Hotspot-Analyse identifiziert. Nach der Evaluierung des Status Quo in Pilotbetrieben werden gezielte Maßnahmen entwickelt und in einer Testphase in den teilnehmenden Betrieben implementiert. Die Abfallzahlen und Erfahrungen werden in gemeinsamen Workshops evaluiert. Die Ergebnisse fließen dann in die Erstellung eines Leitfadens/Handbuchs ein, der mit Unterstützung der Wirtschaftskammer Österreich, Innung für Bäcker und Konditoren, allen Mitgliedsbetrieben kostenfrei zur Verfügung gestellt wird. Durch die Kooperation mit der HTL Wels, Bäckermeisterschule, kann gewährleistet werden, dass die Ergebnisse auch an zukünftige EntscheidungsträgerInnen vermittelt und somit nachhaltig zur einer Bewusstseinsbildung und Sensibilisierung in der gesamten Branche beitragen werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-04-01 - 2020-01-31

Jährlich gelangt zwischen 4,8 und 12,7 Millionen Tonnen Plastik-müll in die Weltmeere. In Regionen, wo die Entsorgung der Abfälle unterentwickelt ist, spielt der Tourismussektor, insbesondere der Hotelsektor als Abfallverursacher, insbesondere für den Anfall von Plastikmüll, eine besondere Rolle. Das Plastik sammelt sich in großen Mengen an und verbleibt lange Zeit im Meer, wo es in immer kleinere Teile zerfällt. Plastikmüll macht aktuell 95 Prozent der Müllbelastung auf offener See, dem Meeresgrund und den Stränden im Mittelmeerraum aus. Jährlich gelangen 150.000 bis 500.000 Tonnen Makroplastik und 70.000 bis 130.000 Tonnen Mikroplastik in die Meere Europas. Der mit Ab-stand größte Teil dieses Plastiks endet im Mittelmeer. Die Plastikverschmutzung beeinträchtigt den zentralen Wirtschafts-sektor Tourismus des Mittelmeerraums. Touristen ziehen saubere, gepflegte Strände verschmutzten vor. Unter diesen Bedingungen bringen die mit Plastikmüll verunreinigten Strände Arbeitsplätze im Tourismussektor in Gefahr. Neben der Verbesserung des Abfallmanagements in den jeweiligen Regionen sind auch Vermeidungsmaßnahmen im Hotelgewerbe, wie z.B. der Verzicht auf Einwegverpackungen und Einwegprodukten aus Plastik dringend notwendige Maßnahmen. Sinnvolle Vermeidungsmaßnahmen im Hotelgewerbe leisten einen direkten und konkreten Beitrag gegen die Verschmutzung der Meere. Im Rahmen des Projektes wird analysiert a)in welchem Umfang die Hotellerie zum Anfall von Plastik-müll und dessen ungeregelter Entsorgung beiträgt; b)in welchem Umfang sinnvolle Vermeidungsmaßnahmen durch den Hotelsektor umsetzbar wären (Darstellung von Referenzszenarien mit effektiven Vermeidungsmaßnahmen für Hotels); c)in welchem Umfang Vermeidungsmaßnahmen im Hotel-sektor bereits umgesetzt werden bzw. diese den definierten Referenzszenarien entsprechen; d)wie wirkungsvoll diese sind oder sein könnten (Bewertung Einsparungspotenzial, Effizienz); e)welche Best-Practice Beispiele es bereits gibt.

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