10 Jahre Reaktorkatastrophe Fukushima Daiichi


Die Zukunft der Kernenergienutzung 10 Jahre nach Fukushima. Das Institut für Sicherheits- und Risikowissenschaften der BOKU lädt ein, den 10. Jahrestag am 11. März zum Anlass zu nehmen für einen vergangenheits- und zukunftsgerichteten Blick auf Wirkungen und Auswirkungen des schweren kerntechnischen Unfalls.

 

Am 11. März 2011 begann in Japan der schwere Reaktorunfall des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi. Mehrere Reaktorblöcke der Anlage waren betroffen und es dauerte Wochen, bis radioaktive Freisetzungen unter Kontrolle gebracht werden konnten. Der Unfall hatte, und hat immer noch, erhebliche Auswirkungen, die weit über das unmittelbar betroffene Gebiet hinaus reichen. Das Verständnis des Geschehenen änderte die Bewertung und den gesellschaftlichen Umgang mit der Kerntechnologie.

Als zentrale Fragen stellen sich: Welche Bedeutung hatte der schwere Unfall in Fukushima Daiichi? Wie geht es nach einer solchen Technikkatastrophe weiter? Was ziehen wir für Konsequenzen? Wie geht es weiter mit der Kerntechnologienutzung?

Die Veranstaltung findet online statt und ist auf zwei Tage aufgeteilt.

Am Donnerstag 11. März 2021 findet ab 18 Uhr eine Abendveranstaltung statt. Dieser erste Teil befasst sich inhaltlich mit Ablauf und Bedeutung des Unfalls, aktuellem Status in Japan und Fukushima sowie Auswirkungen auf die Kernenergienutzung.

Am Freitag 12. März 2021 ab 15 Uhr wird die Zukunft der Kernenergienutzung diskutiert. Diese beinhaltet unter anderem Beiträge zu Neubauprojekten, Subventionsmodellen und EURATOM Vertrag, neuen Reaktorkonzepten und zu der zivil-militärischen Ambivalenz der Kerntechnik.

Es werden jeweils Vorträge von rund 30 Minuten gehalten - gefolgt von 10 Minuten Diskussion. Die Fragen können schriftlich an die Moderator*innen geschickt werden und werden von diesen an den/ die Vortragenden weitergereicht.

 

Anmeldung unter: Fukushima_2021(at)boku.ac.at

Weitere Informationen HIER


11.03.2021