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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-05-30 - 2023-05-29

Das Ziel ist die Reduktion der radiologischen Konsequenzen von auslegungs- und auslegungsüberschreitenden Stör- und Unfällen (R2CA) für die Entwicklung harmonisierter Methoden sowie innovativer Managementansätze und Sicherheitsvorkehrungen für Bewertung und Reduktion von Konsequenzen von DBA- und DEC-A Unfällen beim Betrieb und bei der Planung von Kernkraftwerken in Europa. Zu beiden Zwecken wird die Entwicklung von Methoden mit dem Ziel, die Sicherheitsmargen mit weniger konservativen Ansätzen zu überprüfen und die neuen Risiken zu berücksichtigen, die sich aus den ursprünglichen Entwurfs- oder Erweiterungsphasen der Konstruktion ergeben haben, durchgeführt. Dies wird das Vertrauen in diese Sicherheitsmargen für die Bedingungen bis zum erweiterten Designbereich (DEC A) stärken, die Identifizierung neuer Maßnahmen und Maßnahmen für das Unfallmanagement ermöglichen und die Optimierung der potenziellen damit verbundenen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung im Notfall unterstützen. Die Verbesserung der Bewertungsinstrumente wird durch die Neubewertung der vorhandenen experimentellen und analytischen Datenbanken unterstützt. Die Effizienz des Ansatzes wird durch einen Vergleich der Ergebnisse der Bewertung zu Beginn und am Ende des Projekts anhand einer Reihe von Reaktorfällen, die von einer hochrangigen Expertengruppe aus zwei Hauptkategorien ausgewählt wurden, demonstriert. Die beiden Hauptkategorien sind: Kühlmittelverlust durch Lecks verschiedener Bruchgrößen und Dampferzeugerheizrohrlecks. Detaillierte Analysen dieser Szenarien werden die Entwicklung harmonisierter Bewertungsmethoden anregen. Das Projekt umfasst auch innovative Maßnahmen zur Abschätzung der Vor- und Nachteile potenzieller neuer Maßnahmen und Maßnahmen im Bereich des Unfallmanagements, zur Untersuchung der möglichen Umstellung von Prognosewerkzeugen auf die Diagnose eines fortlaufenden Versagens der Hüllrohre der Brennstäbe und zur Ermittlung der Möglichkeiten für diese Unfallsituationen fortschrittlicher technologischer Brennstoffe.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-01-01 - 2019-12-31

Die Pilotstudie soll die Grundlage schaffen für eine umfangreichere Untersuchung, die a) das mögliche Konfliktpotenzial von Gene Drives klärt und b) die Maßnahmen erforscht, die am besten geeignet sind, um entsprechenden Bedrohungen zu begegnen. Entscheidend ist dafür aber zunächst die Frage, ob Gene Drives das Potenzial besitzen, gezielt bzw. als Waffe eingesetzt zu werden. Daneben ist zu klären, in welcher Art auch aus ihrer intendierten Anwendung zu friedlichen Zwecken Konflikte erwachsen bzw. befördert werden können.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-01-01 - 2022-12-31

Das Hauptziel von NANORIGO (NANOtechnology RIsk Governance) ist die Entwicklung und Umsetzung eines transparenten, transdisziplinären und wissenschaftsbasierten Risk Governance Framework (RGF) zum Management von Nanotechnologierisiken im Hinblick auf den sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Nutzen. Es wird ein neuer Risikomanagementansatz entwickelt, der auf verfügbaren hochwertigen Daten und fortschrittlichen wissenschaftlichen Instrumenten basiert, die für die Entscheidungsfindung von Industrie und Aufsichtsbehörden entwickelt wurden und auf der Kommunikation mit allen Beteiligten (Aufsichtsbehörden, Branchen, Politikern, Zivilgesellschaft) beruht. Das RGF wird eine Lebenszyklusperspektive verwenden und vorhandenes Wissen über ethische, soziale, ökologische und wirtschaftliche Belange in ein benutzerfreundliches Format integrieren, das leicht angepasst und in Regelungen für die Gefährdungs-, Expositions- und Risikobewertung sowie das Management von Nanomaterialien übertragen werden kann. Sie umfasst: (i) Risikomanagementstrategien, die auf verstärkten Instrumenten zur Beratung und Entscheidungsfindung bei der Risikobewertung basieren, (ii) validierte Methoden zur Ermittlung potenzieller Gefahren und Risiken und (iii) eine webbasierte Informations- und Kommunikationsplattform um den Zugang zu qualitativ hochwertigen Daten und ein klares Risikoverständnis der Stakeholder sowie deren wertvolles Feedback zu erleichtern. Der NANORIGO-Arbeitsplan besteht aus 7 Arbeitspaketen, die alle wesentlichen Aspekte der Risikosteuerung abdecken. Ein eigenständiger European Risk Governance Council (ERGC) wird von NANORIGO und allen relevanten Stakeholdern installiert und implementiert und in enge internationale Strukturen eingebettet, in enger Zusammenarbeit mit dem International Risk Governance Center (IRGC). Fallstudien zeigen die Nachhaltigkeit von Lösungen und ihre konsequente Integration in regulatorische Anwendungen unter realen Bedingungen. Die Zusammenführung aller Interessengruppen unter einem gemeinsamen Dach wird es ermöglichen, die am besten geeigneten Steuerungsinstrumente und -rahmen für zukünftige Wissenschaft und regulative Forschung zu integrieren, die Konsistenz der Managementansätze in der EU zu fördern und internationale Synergien zu erreichen.

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