ISIDOR - Folgen einer langandauernden und großflächigen Einschränkung der Internetbasierten Dienste und Infrastrukturen

Projektpartner: Bundesministerium für Inneres (BMI), Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW), INFRAPROTECT Gesellschaft für Risikoanalyse, Notfall- und Krisenmanagement GmbH, Mar Adentro e.U., Österreichische Akademie der Wissenschaften – Institut für Technikfolgen-Abschätzung (ÖAW-ITA), REPUCO Unternehmensberatung GmbH

Projektlaufzeit: 09.2020 - 08.2022

Programm: KIRAS-Österreichisches Sicherheitsforschungsförderprogramm - F&E-Dienstleistungen

Gefördert durch FFG - Forschungsförderungsgesellschaft, Sensengasse 1, 1090 Wien, Österreich

ProjektbearbeiterInnen:

Univ. Prof. Mag. Dr. Manfred Gronalt (Projektleitung)

Mag. Hans Häuslmayer (Projektmanagement)

Assoc. Prof. Mag. Dr. Patrick Hirsch

Sonja Maria Russo, MSc.

Dipl.-Ing. Larissa Schachenhofer, M.A. (Projektansprechperson)

Nico Schlauf

Johanna Singer, BSc.

 

Unsere Gesellschaft vertraut zu einem hohen Grad der Verfügbarkeit digitaler Dienste, sowie einer im Zeitverlauf zunehmenden Vernetzung dieser. Wie weitreichend die Folgen einer langandauernden und großräumigen Einschränkung von internetbasierten Diensten bzw. Kritischer Infrastruktur (KI) sein könnten, ist derzeit nicht annähernd abschätzbar.

Bisher wurde das Szenario primär aus der Perspektive der Cyber-Security betrachtet. Diese beleuchtet die Zeitspanne vor einem Ereignis. Im Unterschied dazu untersucht ISIDOR die Prozesse ab dem Eintritt eines Ereignisses. Einen wesentlichen Teil davon stellt das Aufzeigen potenzieller Kaskadeneffekte innerhalb unterschiedlicher KI-Sektoren und Handlungsmöglichkeiten des staatlichen Krisen- und Katastrophenschutzmanagements (SKKM) auf Basis erstellter Simulationsmodelle dar. Entscheidend in ISIDOR ist außerdem die umfassende Einbindung von VertreterInnen des SKKM, KI-Betreibern und VertreterInnen der Länder etc. durch die Bedarfsträger. Die erwarteten Ergebnisse der Studie dienen dem SKKM als Basis zur Weiterentwicklung des Resilienz-Managements in den Jahren 2022 und darüber hinaus.