Holzlieferkettenmanagement Planen, entwerfen, managen, steuern und überwachen von Holzlieferketten

Massive Änderungen in den Rahmenbedingungen für die Versorgung der holzbasierten Industrie, wie Klimawandel, Globalisierung, Digitalisierung sowie die Forcierung von Bioenergie in den Nachbarstaaten Österreichs und Importbeschränkungen oder der Holznachfrageboom in den Schwellenländern China und Indien, beeinträchtigen die Nachhaltigkeit, Versorgungssicherheit und Konkurrenzfähigkeit der Unternehmen entlang der Holzlieferkette. Damit steigt der Bedarf, diese Risiken zu beurteilen, Risikofolgen langfristig abzuschätzen und sowohl strategische als auch operative Maßnahmen zur Sicherung einer nachhaltigen Bereitstellung von Holz abzuleiten. Durch ein innovatives Management der Holzlieferkette unter Einbeziehung der Potentiale der Digitalisierung und kooperativer Planung können Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit, Effizienz, Resilienz und damit die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen der Bioökonomie erhöht werden. Dazu werden Algorithmen zur taktischen und operativen Holztransportoptimierung sowie strategische, taktische und operative Simulationsmodelle entwickelt und implementiert. Damit können Verbesserungen im Tagesablauf (business as usual) und Anpassungsmaßnahmen an neue Umweltbedingungen ebenso abgeleitet werden wie Notfallpläne zur logistischen Bewältigung von Katastrophenereignissen (nach Sturmschäden oder bei Borkenkäferkalamitäten).

Hierzu wurden folgende Forschungsprojekte erfolgreich umgesetzt:


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