BOKUprint - Drucksystemaufbau

Um die im Anschluss beschriebenen Druckmethoden besser zu verstehen, möchten wir Ihnen gerne in kurzen Worten die dahinterliegende Systemstruktur näherbringen, der Text ist hoffentlich nicht allzu technisch formuliert.

Das System besteht im Wesentlichen aus den folgenden Komponenten:

  • Arbeitsstationen, auf denen ein Druckauftrag generiert wird
  • Printserver, die diese Druckaufträge ausschliesslich authentifiziert von den Arbeitsstationen entgegennehmen und weiterleiten an den
  • Outputmanagement-Server, der die Druckaufträge von den Printservern entgegennimmt, analysiert, an die Multifunktionsgeräte weiterleitet und abrechnet, sobald der Ausdruck tatsächlich stattfand
  • Multifunktionsgeräte, die den Ausdruck produzieren und in direkter Kommunikation mit dem Outputmanagement-Server die Menge und die Art des tatsächlich erfolgten Ausdrucks rückmelden

Der entscheidende Aspekt ist, dass es von den Arbeitsstationen zu den Multifunktionsgeräten keinen direkten Weg gibt. Dies ist insbesondere für Administratoren, also für all jene, die Drucker-Treiber installieren müssen, von Bedeutung.

Es können Druckaufträge also ausschliesslich

  • an den Micro Focus iPrint-Server (printer.boku.ac.at)

gesendet werden, wobei beim iPrint-Server generell IPP v2.x (Port 631) als Übertragungsprotokoll Verwendung findet. Das System erfordert eine Authentifizierung, bevor man Druckaufträge absenden kann.

Abhol-Modus (FollowMe, Secure)

Im Gegensatz zur klassischen Methode des Direktdruckes, bei der man bereits beim Absenden des Druckauftrags entscheidet, auf welchem Drucker die Ausgabe erfolgen soll, möchten wir Ihnen den sogenannten Abhol-Modus (FollowMe,Secure) ans Herz legen.

Man schickt dabei den Druckauftrag zuerst an einen virtuellen Drucker, wobei der Druckauftrag am Server gespeichert bleibt, bis er auf einem der vielen, diesem virtuellen Drucker zugeordneten physischen Drucker abgeholt wird oder aber automatisch gelöscht wird, wenn der Druckauftrag eine maximal erlaubte "Lagerzeit" überschritten hat (7 Tage).

Wie bereits die Bezeichnung Secure aussagt, sollte man diesen Modus verwenden, wenn man vertrauliche Informationen ausdrucken will.
Des Weiteren kann dieser Modus dazu beitragen, dass Fehlausdrucke minimiert werden und sich am Gerät keine Ausdrucke mehr ansammeln, die nicht abgeholt werden.

Konkret stehen für diesen Modus am iPrint-Server folgende Drucker-Anschlüsse zur Verfügung:

  • bokuprint-color
  • bokuprint-mono
  • bokuprint-pcraum

Diese beiden Anschlüsse unterscheiden sich nur darin, dass bei der Installation von "bokuprint-color" der Farbdruck vorausgewählt ist, während bei "bokuprint-mono" der Graustufendruck vorausgewählt ist, was Ihnen ermöglicht, auf der Arbeitstation auf einfache Weise 2 verschiedene Druckerinstanzen zu installieren, die dann beim Ausdrucken direkt ausgewählt werden können, ohne Einstellungen ändern zu müssen, wenn Sie ein Dokument in Farbe und ein anderes in S/W drucken wollen.

Direkt-Modus

Obwohl es keinen direkten Weg von den Arbeitsstationen zu den Geräten gibt, besteht trotzdem die Möglichkeit, Ausdrucke an einem bestimmten Multifunktionsgerät sofort ausgeben zu lassen, ohne sich vorher am Gerät anmelden zu müssen.

Die Namen der verfügbaren Direkt-Modus-Drucker enthalten eine Nummer, die auch auf einem Aufkleber am jeweiligen Gerät zu finden sein sollte. 
Wollen Sie also beispielsweise auf dem Gerät mit der Nummer 99 direkt drucken, dann wählen Sie bitte die entsprechenden iPrint-Drucker, deren Name mit "bokuprint-nr" beginnt und diese Nummer im Namen enthalten, das wären also in diesem konkreten Beispiel die beiden iPrint-Drucker

  • bokuprint-nr99-color bzw.
  • bokuprint-nr99-mono

(siehe https://printer.boku.ac.at )


Sollte für Ihr Institutsgerät kein Direkt-Modus-Drucker verfügbar sein, dann nehmen Sie bitte mit Ihrem EDV-Verantwortlichen Kontakt auf, um den Bedarf abzuklären. Gerne richten wir auf Anfrage Ihres EDV-Verantwortlichen einen Direkt-Modus iPrint-Drucker für Ihr Multifunktionsgerät ein.

Auf öffentlich platzierten Geräten und Geräten, die primär für Studierende vorgesehen sind, ist dieser Modus nicht verfügbar.