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Willkommen am Zentrum für Umweltgeschichte!


61st ITH Conference: Working nature – exploring intersections of labour history and political ecology

The bundle of human-made ecological crises has reached a point where most earth scientists see an actual breaching of ecological thresholds, not only in relation to climate change but also six of nine processes for which “planetary boundaries” have been defined. In this context, the interdisciplinary field of political ecology (which dates to at least the 1970s) has experienced a spectacular boom. In a certain sense, it has become the interdisciplinary critical social science of our days, a field in which both academic and political concerns converge. In the English-speaking world, political ecology has proved to be strongly inflected by historical reasoning, with several authors highlighting the entanglements between material extraction, energy carriers (particularly fossil ones), ecological over-use, capitalist economic development, and exploitation.

While the history of work and labour relations have a place in these studies, many commentators have noticed an ongoing non-communication between labour history and political ecology. Despite such (self-)critical assessments, the last decades already have seen numerous instances scholarship at the intersection of “labour” and “environmental history” as well as “political ecology”. It thus seems both timely and necessary to bring global labour history and historical political ecology into a more structured and fruitful dialogue, to assess existing research at the intersection of both and to explore further avenues of research. While open to a broad spectrum of topics and approaches – from the carbon nexus to agrarian ecologies, from toxic through contested to multispecies labour –, this conference will insist on “labour” as one major category of differentiation in past and current ecological predicaments.

Organiser: International Conference of Labour and Social History (ITH)

Early bird registration ends on 3 July.

Time: 17.09.2026 - 19.09.2026
Place: Linz, Austria

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Wald- und Forststatistiken der österreichischen Kronländer (Cisleithanien) im langen 19. Jahrhundert

Materialien zur Umweltgeschichte Österreichs Nr. 9

Der neu erschienene Materialienband begleitet eine öffentlich zugängliche Datensammlung zu historischen Wald und Forststatistiken der österreichischen Kronländer im langen 19. Jahrhundert. Die Datensammlung hat zum Ziel, biophysische Veränderungen insbesondere Biomassebestände und Biomasseflüsse zu quantifizieren, um eine empirische Grundlage für weitere Arbeiten zu schaffen und langfristige Folgen historischer Waldnutzung für heutige Nachhaltigkeitsfragen sichtbar zu machen. 

Der Band entstand im FWF Projekt „Die Industrialisierung Österreichs Wälder 1766-1914 (INFEST)“ am Zentrum für Umweltgeschichte am Institut für Soziale Ökologie.

Koch, H., Weidinger, F., Gingrich, S. (2026). Wald- und Forststatistiken der österreichischen Kronländer (Cisleithanien) im langen 19. Jahrhundert. doi: 10.5281/ZENODO.19628118.

>zum Materialienband (pdf 1,7 MB)

>bislang erschienene Bände


CfP: Dissertant:innen-Tagung Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte 2027

Die Dissertant:innen-Tagung Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte ist eine jährlich stattfindende Veranstaltung, die der Diskussion aktueller Dissertationsprojekte in den Bereichen Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte dient. Der zweitägige Workshop bietet die Möglichkeit, Forschungsergebnisse zu präsentieren und sich mit anderen Dissertant:innen und Forschenden im Bereich der Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte zu vernetzen.

Die nächste Dissertant:innentagung wird von Sebastian Haumann, Georg Stöger, Lina Güntner und Elias Knapp an der Universität Salzburg organisiert.

Bewerbungen mit Exposé und Lebenslauf bis 30.06.2026 erbeten.

Zeit: 25.02.2027 - 26.02.2027
Ort: Universität Salzburg, Fachbereich Geschichte

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Verena Winiwarter Prize

The International Consortium of Environmental History Organizations (ICEHO) is proud to announce the Verena Winiwarter Prize for the best article that contributes to global environmental history, focusing on comparisons and connections between different parts of the world or on areas outside mainstream scholarship in the field. The prize is named in the honor of former ICEHO president Verena Winiwarter, who has not only contributed greatly to environmental history through her scholarship, but who also has been a driving force in the creation and success of ICEHO.

The prize will be awarded every two and a half years: at the World Congress (held every five years) and once in between congresses. The first prize will be awarded in February 2027. Deadline for submissions is August 15, 2026.

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Simone Gingrich | Foto: Pilo Pichler


Umweltgeschichte im Anthropozän

Antrittsvorlesung von Univ.Prof.in Dr.in Simone Gingrich jetzt online verfügbar!

Die historischen Entwicklungen von landwirtschaftlicher Intensivierung, Wiederbewaldung und der Expansion tierischer Produktion haben nicht nur die Ernährungsgrundlagen für wachsende Bevölkerungen geschaffen, sondern auch erhebliche ökologische Konsequenzen nach sich gezogen – von steigenden Treibhausgasemissionen bis hin zu Veränderungen in globalen Stoffkreisläufen.

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Foto: Hainburg Besetzung

Schreibaufruf zu Energiegewinnung, Energienutzung und Protesten gegen Kraftwerke in Österreich in den 1970er und 1980er Jahren

Im Dezember 2024 jährt sich die Aubesetzung von Hainburg und damit der spektakuläre Höhepunkt einer Protestbewegung gegen ein Donaukraftwerk in Niederösterreich zum 40. Mal.

Im Rahmen ihres PhD Projekts "Kämpfe gegen Kraftwerke. Ökologiebewegung und Energiesystem in Österreichs langen 1970er Jahren" startet Sophia Rut mit Anfang Dezember 2024 gemeinsam mit der "Doku Lebnsgeschichte" einen Schreibaufruf.

Wer Energiekrisen der 1970er Jahre und Proteste gegen Kraftwerke selbst miterlebt hat, ist herzlich eingeladen diese lebensgeschichtlichen Erinnerungen aufzuschreiben und an Sophia Rut oder die "Doku Lebensgeschichten" an der Uni Wien zu schicken.

Den Schreibaufruf gerne weiterleiten!

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Heritage Science an der BOKU

BOKU Forscherinnen und Forscher unterschiedlicher Disziplinen erforschen das Natur- und Kulturerbe Österreichs. Oft beschäftigen sie sich dabei mit Detailfragen. Doch erst durch interdisziplinäre Kooperationen können diese Erkenntnisse zu einem "großen Ganzen" zusammengefügt werden. Deshalb haben sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BOKU vernetzt und sind dem österreichweiten Netzwerk Heritage Science Austria beigetreten. Im Rahmen des Heritage Science Café wurden ausgewählte Projekte von BOKU Forscher*innen präsentiert. Der Film folgt den Forschenden ins Archiv und Labor, bei Feldforschungen, auf Dachböden und ins Bergwerk und zeigt, wie der Mensch unsere Umwelt bearbeitet, gestaltet und verändert hat. Der Blick zurück hilft uns, Antworten auf Herausforderungen der Zukunft zu finden.

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