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Willkommen am Zentrum für Umweltgeschichte!

Foto: Verena Winiwarter

Bildnachweis: Daniel Hinterramskogler


Verena Winiwarter erhält den Österreichischen Staatspreis für Geschichtswissenschaften 2026 in der Kategorie Sonderpreis für das Lebenswerk.

Mit der Auszeichnung würdigt das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung Verena Winiwarters herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Umweltgeschichte. In der Begründung werden insbesondere ihre Pionierarbeit in der Umweltgeschichte, der Aufbau innovativer Forschungsstrukturen, ihre maßgeblichen Beiträge zur interdisziplinären Forschung sowie ihr nachhaltiges Engagement für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses hervorgehoben.

Verena Winiwarter hat die Umweltgeschichte in Österreich und darüber hinaus entscheidend geprägt. Ihre wissenschaftliche Arbeit verbindet historische Perspektiven mit gesellschaftlichen und ökologischen Fragestellungen. Dadurch zeigt sie, wie eng menschliches Handeln, soziale Entwicklungen und natürliche Lebensgrundlagen miteinander verflochten sind. Winiwarters wissenschaftliches und institutionelles Engagement wirkt weit über ihre eigene Forschungsarbeit hinaus.

Wir gratulieren Verena Winiwarter sehr herzlich zu dieser wohlverdienten Auszeichnung!

Die feierliche Preisverleihung durch Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner findet am 17. November 2026 statt.

Foto: v.l.n.r. Sophia Rut, Christoph Pfeifer (Vizerektor für Forschung und Innovation)


BOKU Leading Lights Preis für Sophia Rut!

Für ihr vielseitiges Engagement in der Wissenschaftsvermittlung erhielt Sophia Rut den BOKU Leading Lights Preis in der Kategorie „Ressourcen und gesellschaftliche Dynamik“.

Die Begründung der Jury: In Ausstellungen, Workshops und Radiosendungen vermittelt sie vielfältigen Zielgruppen Umweltgeschichte anhand persönlicher Geschichten und macht sie anschaulich, haptisch und auditiv erfahrbar. Sie entwickelt eigene, kreative Formate mit partizipativen Elementen und fördert so intergenerationalen Austausch. Ihre Kommunikationsarbeit ist von hoher Qualität, innovativ und gesellschaftlich relevant.

Herzlichen Glückwunsch Sophia!

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112. ZUG-Minisymposium, 15.10.2026

An Environmental and Military History of the Ottoman Danube (1500-1700)

Präsentation:
Deniz Armağan Akto
Institut für Orientalistik, Universität Wien

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CfP: A World of a Thousand Cuts

The international conference “A World of a Thousand Cuts: Forests, Wood, and Industrialisation across the Globe in the 19th and 20th Centuries”, organised by the research team of the ERC-funded project “Industrial Wood: Industrialisation as Seen from the Forests (1870-1914)”, seeks to investigate intersections between the process of industrialisation and forest exploitation in the 19th and 20th centuries in a global context.

The deadline for submissions is 30 November 2026.

Time: 06.07.2027 - 08.07.2027
Place: University of Turin, Italy

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CfP: War and Environment in Early Modern Eastern Europe and Eurasia

The Premodern East Slavic Europe Network is pleased to invite papers for its 6th Annual Meeting War and Environment in Early Modern Eastern Europe and Eurasia.

The conference will focus on six interconnected themes:
1. War in the Environment: Perception, Knowledge, and the Construction of Nature
2. War with the Environment: Climate, Terrain, Animals, and Resources
3. War against the Environment: Destruction, Transformation, and Resource Use
4. Food and Health in Wartime
5. War, Migration, and Social Responses
6. After Violence: Restoration, Adaptation, and Long-Term Change

The conference is explicitly interdisciplinary and welcomes contributions from history, environmental and military history, archaeology, geography, literary and cultural studies, art history, the history of knowledge, and related fields. We particularly encourage comparative and transregional approaches as well as studies that bridge established boundaries between military, environmental, social, economic, and cultural history.
 
Contact: 
Prof. Dr. Julia Herzberg; Prof. Dr. Jan Kusber 

The deadline for submissions is 15 October 2026.

Time: 11.03.2027 - 12.03.2027
Place: Mainz, Germany

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>Details about the East Slavic Europe Network


Vacancy: 
Two Reserch Fellows - Contemporary History / Eastern European History

At the Department of Humanities of the University of Trento, a selection is announced for the award of 2 research contracts with a fixed-term employment contract for the exclusive purpose of carrying out the following research project “Fluid Curtain. Managing the Danube River During the Cold War”.

Deadline for applications: 15 October 2026, 12.00 noon.

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>English courtesy translation


Jeder Krieg bedeutet Umweltzerstörung

Radio Ö1 / Journal-Panorama - Sommergespräch. Verena Winiwarter spricht über die Auswirkungen von Krieg auf Natur und Umwelt.

Gestaltung: Astrid Plank

>Zum Nachhören


CfP: 14th Biennial European Society for Environmental History (ESEH) Conference

The European Society for Environmental History (ESEH) is pleased to invite proposals for panel sessions, individual papers, book presentations, posters, roundtables, and more experimental presentation formats for its upcoming biennial conference. The conference theme, Environmental History Beyond Disciplinary Boundaries, aims to highlight and reinforce the interdisciplinary and transdisciplinary nature and culture of environmental history.

The deadline for submissions is 15 October 2026.

Zeit: 07.09.2027 - 10.09.2027
Ort: Salzburg, Austria

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Wald- und Forststatistiken der österreichischen Kronländer (Cisleithanien) im langen 19. Jahrhundert

Materialien zur Umweltgeschichte Österreichs Nr. 9

Der neu erschienene Materialienband begleitet eine öffentlich zugängliche Datensammlung zu historischen Wald und Forststatistiken der österreichischen Kronländer im langen 19. Jahrhundert. Die Datensammlung hat zum Ziel, biophysische Veränderungen insbesondere Biomassebestände und Biomasseflüsse zu quantifizieren, um eine empirische Grundlage für weitere Arbeiten zu schaffen und langfristige Folgen historischer Waldnutzung für heutige Nachhaltigkeitsfragen sichtbar zu machen. 

Der Band entstand im FWF Projekt „Die Industrialisierung Österreichs Wälder 1766-1914 (INFEST)“ am Zentrum für Umweltgeschichte am Institut für Soziale Ökologie.

Koch, H., Weidinger, F., Gingrich, S. (2026). Wald- und Forststatistiken der österreichischen Kronländer (Cisleithanien) im langen 19. Jahrhundert. doi: 10.5281/ZENODO.19628118.

>zum Materialienband (pdf 1,7 MB)

>bislang erschienene Bände


CfP: Dissertant:innen-Tagung Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte 2027

Die Dissertant:innen-Tagung Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte ist eine jährlich stattfindende Veranstaltung, die der Diskussion aktueller Dissertationsprojekte in den Bereichen Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte dient. Der zweitägige Workshop bietet die Möglichkeit, Forschungsergebnisse zu präsentieren und sich mit anderen Dissertant:innen und Forschenden im Bereich der Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte zu vernetzen.

Die nächste Dissertant:innentagung wird von Sebastian Haumann, Georg Stöger, Lina Güntner und Elias Knapp an der Universität Salzburg organisiert.

Bewerbungen mit Exposé und Lebenslauf bis 30.06.2026 erbeten.

Zeit: 25.02.2027 - 26.02.2027
Ort: Universität Salzburg, Fachbereich Geschichte

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Simone Gingrich | Foto: Pilo Pichler


Umweltgeschichte im Anthropozän

Antrittsvorlesung von Univ.Prof.in Dr.in Simone Gingrich jetzt online verfügbar!

Die historischen Entwicklungen von landwirtschaftlicher Intensivierung, Wiederbewaldung und der Expansion tierischer Produktion haben nicht nur die Ernährungsgrundlagen für wachsende Bevölkerungen geschaffen, sondern auch erhebliche ökologische Konsequenzen nach sich gezogen – von steigenden Treibhausgasemissionen bis hin zu Veränderungen in globalen Stoffkreisläufen.

>zum Video

Foto: Hainburg Besetzung

Schreibaufruf zu Energiegewinnung, Energienutzung und Protesten gegen Kraftwerke in Österreich in den 1970er und 1980er Jahren

Im Dezember 2024 jährt sich die Aubesetzung von Hainburg und damit der spektakuläre Höhepunkt einer Protestbewegung gegen ein Donaukraftwerk in Niederösterreich zum 40. Mal.

Im Rahmen ihres PhD Projekts "Kämpfe gegen Kraftwerke. Ökologiebewegung und Energiesystem in Österreichs langen 1970er Jahren" startet Sophia Rut mit Anfang Dezember 2024 gemeinsam mit der "Doku Lebnsgeschichte" einen Schreibaufruf.

Wer Energiekrisen der 1970er Jahre und Proteste gegen Kraftwerke selbst miterlebt hat, ist herzlich eingeladen diese lebensgeschichtlichen Erinnerungen aufzuschreiben und an Sophia Rut oder die "Doku Lebensgeschichten" an der Uni Wien zu schicken.

Den Schreibaufruf gerne weiterleiten!

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Heritage Science an der BOKU

BOKU Forscherinnen und Forscher unterschiedlicher Disziplinen erforschen das Natur- und Kulturerbe Österreichs. Oft beschäftigen sie sich dabei mit Detailfragen. Doch erst durch interdisziplinäre Kooperationen können diese Erkenntnisse zu einem "großen Ganzen" zusammengefügt werden. Deshalb haben sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BOKU vernetzt und sind dem österreichweiten Netzwerk Heritage Science Austria beigetreten. Im Rahmen des Heritage Science Café wurden ausgewählte Projekte von BOKU Forscher*innen präsentiert. Der Film folgt den Forschenden ins Archiv und Labor, bei Feldforschungen, auf Dachböden und ins Bergwerk und zeigt, wie der Mensch unsere Umwelt bearbeitet, gestaltet und verändert hat. Der Blick zurück hilft uns, Antworten auf Herausforderungen der Zukunft zu finden.

>zum Film

Österreich ist ab sofort offizielles Mitglied der europäischen Forschungsinfrastruktur „European Research Infrastructure for Heritage Science“ (E-RIHS ERIC). Neuigkeiten über die österreichischen Aktivitäten im Netzwerk werden auf dem offiziellen Blog veröffentlicht.