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Willkommen am Zentrum für Umweltgeschichte!


98. ZUG-Minisymposium, 15.12.2022

Wien – eine Wassermühlenstadt? Umwelthistorische Betrachtungen urbaner Gewässer- und Ressourcennutzung vom 17. bis ins 20. Jahrhundert

Präsentation:
Mag. Mag. (FH) Dr. Christina Spitzbart-Glasl
Zentrum für Umweltgeschichte

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CfP: Dissertant*innen-Tagung Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte

Veranstalter: Universität für Bodenkultur Wien (BOKU), Department für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Institut für Soziale Ökologie in Kooperation mit dem Zentrum für Umweltgeschichte (ZUG), Austrian Economic and Social Historians (AESH) und Environmental History Cluster Austria (EHCA)

Die Dissertant*innen-Tagung Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte ist eine jährlich stattfindende Veranstaltung, die der Präsentation und Diskussion aktueller Dissertationsprojekte in den Bereichen Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte, der Nachwuchsförderung und der innerwissenschaftlichen Vernetzung dient. Die Vortragenden sind Dissertant*innen aus den Geschichtswissenschaften und aus anderen Wissenschaftsbereichen, die an wirtschafts-, sozial- oder umwelthistorischen Fragestellungen arbeiten und ihre Dissertationen an einer österreichischen Universität verfassen, eine Zweitbetreuung an einer österreichischen Universität haben oder zu einem Thema mit Österreichbezug forschen.

Die Bewerbung für einen Vortrag ist bis 30.11.2022, die Anmeldung zur Teilnahme an der Diskussion bis 31.1.2023 an robert.gross(at)boku.ac.at zu senden.

Ort: BOKU Wien, Institut für Soziale Ökologie, Schottenfeldgasse 29, 1070 Wien
Zeit: 27. - 28.2.2023

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International Symposium

Digitally Sustainable? The (In)Visible Hand of Artificial Intelligence in the Agenda 2030
 
Die Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) der Agenda 2030 ohne den Einsatz digitaler Technologien, insbesondere Künstlicher Intelligenz, zu erreichen, ist schwer vorstellbar. Dieses Symposium thematisiert, was Digitalisierung und Künstliche Intelligenz zur Erreichung der SDGs beisteuern können – u.a. wie Künstliche Intelligenz bei der Umweltüberwachung oder als Hilfsmittel für eine bessere Entscheidungsfindung eingesetzt werden kann. Gleichfalls wird auch über die Schattenseite der Medaille diskutiert, nämlich über Auswirkungen neuer Technologien auf die Nachhaltigkeit.

Für Ihre Registrierung bis zum 30. November 2022 verwenden Sie bitte diesen Link: Registrierung (oeaw.ac.at)
 
Ort / Place: Österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie online (ein Link wird an alle registrierten Teilnehmer:innen ausgesandt)
Zeit / Time: 7. Dezember 2022, 09:00 bis 18:00 Uhr

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NEUERSCHEINUNG

Egger, Gerhard, Haidvogl, Gertrud, Hohensinner, Severin, Kohler, Bernhard, Razumovsky, Natalia, Sauer, Gerald, Stelzhammer, Michael & Westerhof, Jurrien (2022). Die Marchauen Eine Flusslandschaft im Wandel der Zeit. WWF Austria. ISBN 978-3-200-08287-8

Die Marchauen gehören zu den artenreichsten Landschaften Zentraleuropas. Aber wie ist die heutige Landschaft entstanden? Wie hat der Fluss jahrhundertelang bis ins 20. Jahrhundert immer wieder seinen Lauf geändert und die Landschaft neu gestaltet, bis er schließlich gebändigt wurde? Wie haben Ackerbau, Viehzucht, Waldnutzung, Jagd oder etwa die Errichtung von Mühlen durch die Jahrhunderte die Landschaft mitgestaltet – und Spuren hinterlassen, die bis heute zu sehen sind?

Dieses Buch beschreibt die Geschichte der Landschaft der Unteren Marchauen bei Marchegg und die Entstehungsgeschichte des heutigen WWF Auenreservats.

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Wie Vorarlberg einst zum Erdgas kam

Der „saubere“ Energieträger Erdgas kam in Vorarlberg erst zwischen Ende der 1970er- und Anfang der 1980er-Jahre mehr oder weniger flächendeckend zum Einsatz. Noch bis 1979 wurden 75 Prozent der gesamten verbrauchten Energie im Land aus Erdölprodukten gewonnen. Ironischerweise wurde Gas – aktuell ein knappes und teures Gut – einst selbst als saubere und günstige Alternative zum Erdöl gesehen und sollte von dessen Abhängigkeit lösen.

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Heritage Science an der BOKU

BOKU Forscherinnen und Forscher unterschiedlicher Disziplinen erforschen das Natur- und Kulturerbe Österreichs. Oft beschäftigen sie sich dabei mit Detailfragen. Doch erst durch interdisziplinäre Kooperationen können diese Erkenntnisse zu einem "großen Ganzen" zusammengefügt werden. Deshalb haben sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BOKU vernetzt und sind dem österreichweiten Netzwerk Heritage Science Austria beigetreten. Im Rahmen des Heritage Science Café wurden ausgewählte Projekte von BOKU Forscher*innen präsentiert. Der Film folgt den Forschenden ins Archiv und Labor, bei Feldforschungen, auf Dachböden und ins Bergwerk und zeigt, wie der Mensch unsere Umwelt bearbeitet, gestaltet und verändert hat. Der Blick zurück hilft uns, Antworten auf Herausforderungen der Zukunft zu finden.

>zum Film


Umweltgeschichte im Spannungsfeld von Facts und Fake News

Im Vorfeld des World Environment Day lud die Universität für Bodenkultur Wien zu einer Matinée. Verena Winiwarter, Pionierin der Umweltgeschichte, sprach mit der Wissenschaftsjournalistin Birgit Dalheimer und der Gewässerhistorikerin Gertrud Haidvogl. Das Video gibt es jetzt zum Nachsehen.

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Interuniversitäre Ringvorlesung "Österreichische Zeitgeschichte - Zeitgeschichte in Österreich"

"Dröhnende Ereignisse" oder "langsame Wandlung beharrliche wiederkehrender Dinge"? Zum Verhältnis von Umwelt- und Zeitgeschichte in Österreich

https://www.youtube.com/watch?v=teS-qr2Tls4&t=1623s

PROJEKTANKÜNDIGUNG

Die gemachte Energietransition? Ein Beitrag zur Geschichte der Erdgasversorgung Österreichs, 1945 bis ca. 1980

Über den Aufbau der österreichischen Erdgasinfrastruktur ist wenig bekannt, da sich bis zum Beginn des Ukrainekriegs kaum jemand dafür interessierte. Um diese Geschichte aus Sicht der Landesgasversorger aufzuarbeiten, hat die EVN AG unserem Koordinator Robert Groß für das Jahr 2022 ein Fellowship verliehen.

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Wiener Vorlesungen:

Eine klimagerechte Gesellschaft
Rechtsstaat, Demokratie und nachhaltige Entwicklung

Vortrag mit
Verena Winiwarter, Universität für Bodenkultur Wien

Anschließend im Gespräch mit
Michael Häupl, Biologe und Altbürgermeister von Wien

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Ausflugstipp: Umwelthistorischer Spaziergang

Wandle entlang des alten Ottakringer Baches von der Quelle auf dem Wilhelminenberg bis zur Mündung in den heutigen Donaukanal bei Maria am Gestade und lass dir Geschichten vom Fluss erzählen.

https://oe1.orf.at/programm/20211025/655896/Erkundungen-im-Untergrund

https://godeepnotfar.com/stories/ottakringerbach/


Now Online

Umwelthistorische Datenbank Österreich
Environmental History Database Austria (EHDA)

Materialien zur Umweltgeschichte Österreichs Nr. 8

In 2004, the then newly founded Centre for Environmental History (ZUG) started to systematically search and collect bibliographical data on environmental historical literature in Austria. Over the years, the data set has grown to the 3,751 entries tabulated in this volume. Until 2019, the collection then named "Environmental History Database Austria (EHDA)" was available for online searches in a custom-made environment. EHDA entries comprise works with publication dates from 1945 until 2019 and include hard-to-find grey literature and academic qualification works. Since EHDA went online about 15 years ago, digitalisation has markedly impacted scientific publishing and research. Powerful finding aids, mostly with access to full texts, full-text searches and linked searches have become available. While EHDA has been regularly updated, because committed colleagues have invested time and expertise, we have not been able to modernize the tool in terms of search possibilities and links. We have therefore taken EHDA off the Internet. This volume of the “Materialien” makes the entire content of EHDA available to all interested parties as a fully searchable pdf document with carefully preserved tags. The introduction includes search tips and explains the search possibilities we have tried to preserve or are able to now offer under the new possibilities of full-text indexing and other search engine possibilities.

>zum Materialienband (pdf, 4,35 MB)

ICEHO Bulletin 19

Das Zentrum für Umweltgeschichte ist Mitglied von ICEHO und stellt das neueste Bulletin von ICEHO hier auch direkt zur Verfügung

>Bulletin 19 (pdf 2,4 MB)