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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-09-01 - 2025-08-31

Agrar-Biodiversität ist ein wichtiger Teilaspekt der biologischen Vielfalt und das Ergebnis der Interaktion zwischen der Umwelt, den genetischen Ressourcen und den Bewirtschaftungssystemen. Sie ist eine entscheidende Voraussetzung für ökologisch und ökonomisch nachhaltige Agrarsysteme und ist ein wichtiges Instrument zur ökologischen Intensivierung. Ziel von CROPDIVA ist es, die Agrar-Biodiversität auf verschiedenen Ebenen und entlang unterschiedlicher geografischer und sozioökonomischer Gebiete zu stärken. Die Aktivitäten von CROPDIVA gruppieren sich um fünf zusammenhängende Forschungsarbeitspakete und drei Säulen, die jeweils eine Reihe spezifischer Ziele verfolgen: i) Förderung von sechs wichtigen, nicht ausreichend genutzten Ackerkulturen: Hafer, Nacktgerste, Triticale, Buchweizen, Ackerbohne und Lupine; ii) Schaffung von Wertschöpfungsketten für ausgewählte, nicht ausreichend genutzte Kulturpflanzen; und iii) Untersuchung der sozioökonomischen Auswirkungen der Projektergebnisse. Das Konzept von CROPDIVA ist ein innovativer, problemorientierter Ansatz, der auf die Förderung wenig genutzter Kulturen in nachhaltigen Anbausystemen und neuen regionalen Wertschöpfungsketten abzielt. Die Projektaktivitäten konzentrieren sich auf die folgenden großen Herausforderungen: Verbesserung der Widerstandsfähigkeit von Anbausystemen, Anpassung der wirtschaftlichen und sozialen Bedürfnisse der Landwirte an ökologische Ziele sowie Vermarktung neuer Food-/Non-Food-Produkte, die den Anforderungen der Verbraucher entsprechen. Die im Rahmen von CROPDIVA gesammelten Ergebnisse sind nicht nur deskriptiv, sondern werden für innovative Lösungen entlang der gesamten Nahrungsmittel- und Nichtnahrungsmittelkette genutzt, um das Management der biologischen Vielfalt auf allen Ebenen zu verbessern, zum Nutzen der Erzeuger und der Verbraucher.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-11-01 - 2022-12-31

Genomische Selektion (GS) ist ein relativ neues Werkzeug in der Pflanzen- und Tierzucht. Die Anwendung genomischer Selektion für verbesserte Krankheitsresistenz bedarf weiterer Optimierung und Verbesserung, insbesondere weil Resistenzen oft epistatisch gesteuert sind und rassenspezifische Resistenzen eine Vorhersage unzuverlässig machen. Im vorliegenden Projekt werden neue Wege gesucht um genomische Selektion in der Resistenzzüchtung gegen Fusarium (quantitative und nicht rassenspezifische Resistenz) sowie Gelbrost (qualitative bis quantitative und häufig rassenspezifische Resistenz) zu vergleichen und zu optimieren.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-12-01 - 2022-11-30

Steinbrand war eine beinahe vergessene Weizenkrankheit, die seit einigen Jahren wieder verstärkt auftritt. Der Großteil der heimischen Sorten ist mittel bis hoch anfällig für Steinbrandbefall. Hoch wirksame Resistenzen finden sich in einigen exotischen Landsorten und einigen Sorten aus Übersee, welche für den Anbau in Mitteleuropa leider gänzlich ungeeignet sind. Das vorliegende Projekt wird optimierte Strategien entwickeln, um Resistenzallele aus exotischen Sorten in regional gut angepasste Zuchtlinien effizienter und zielgerichteter zu ermöglichen. Dabei wir eine optimale Kombination aus makergestützter Selektion für Resistenz-Allele und genomweiter Selektion für Anpassung und Leistungsfähigkeit entwickelt, in Simulationsstudien optimiert und experimentell überprüft.

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