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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-10-17 - 2025-10-16

NETmicroplastic wird ein internationales Netz von Experten und Interessenvertretern auf dem Gebiet der Mikroplastikforschung in landwirtschaftlichen Böden und technologischer Lösungen für die Mikroplastikverschmutzung aufbauen und harmonisierte Methoden für die Probenahme und die Quantifizierung von Mikroplastik erarbeiten, um die Häufigkeit von Mikroplastik in verschiedenen Regionen zu vergleichen. Die technologischen Lösungen in diesem Netzwerk konzentrieren sich auf nachhaltige Alternativen zu nicht abbaubaren konventionellen Kunststoffen (z. B. PE, PP), hauptsächlich Biopolymere und Biokunststoffe wie PLA oder Mischungen auf Stärkebasis.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2023-01-01 - 2026-12-31

Am IFA-Tulln werden sehr erfolgreich neue Enzym-basierte Prozesse zur Verwertung von agrarischen Restströmen und zum Recycling von Plastik entwickelt. Dafür werden neue effizientere Enzyme aus der Natur isoliert. Zur Verbesserung der Identifizierung und Charakterisierung von Proteinen (Enzyme, Biomarker) mittels der vorhandenen (Wert:1.5 Mio Euro) und sehr erfolgreich vom BOKU Institut für Umweltbiotechnologie am IFA Tulln betriebenen Hochleistungsanalytik wäre es sehr sinnvoll die Probenvorbereitung zu optimieren, und auf den letzten Stand der Technik zu bringen. Dadurch könnten die Arbeiten effizienter und reproduzierbarer durchgeführt und leichzeitig massive Einsparungen bei der Verwendung von Einwegkunststoffen und den damit verbundenen laufenden Kosten erzielt werden. Dies könnte durch die Etablierung einer IN-LINE Probenaufarbeitung mittels UHPLC realisiert werden wodurch einerseits mögliche Fehler beim Handling sowie der Zeitaufwand reduziert werden könnte. Weiters sind bei der Trennung von Biomolekülen mittels Größenausschlusschromatographie/Technik herkömmliche Trennsäulen oft stark limitierend in Bezug auf die maximale Trennkapazität. Eine relativ neue Technik, die Feldflussfraktionierung (FFF) erlaubt eine deutlich verbesserte Auftrennung von Molekülen durch Ausschluss der Materialwechselwirkung zwischen Säulenmaterial und Analyten. Die Kopplung dieser beiden Systeme ermöglicht einen abgeschlossenen Pipelineprozess. Durch diese Infrastruktur kann das IFA-Tulln weiterhin führend im Bereich der Enzymidentifikation und Enzymanwendung für nachhaltiges Forschen und Entwickeln bleiben. Eine Reihe akademischer und industrieller Kooperationspartner würde von der Erweiterung der Infrastruktur sehr profitieren wie aus den LoIs ersichtlich ist.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-09-01 - 2026-08-31

ETERNAL zielt darauf ab, einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Herstellung, Verwendung und Entsorgung von Arzneimitteln zu leisten, indem es Konzepte für den gesamten Lebenszyklus verwendet und fördert, die Design, Herstellung, Verwendung und Entsorgung umfassen und die Umweltrisiken nicht nur des Wirkstoffs und der Rückstände/Metaboliten, sondern auch anderer Chemikalien und Nebenprodukte des Produktionsprozesses bewerten. Diese Art von Ansatz ist unerlässlich, um die von der pharmazeutischen Industrie in Erwägung gezogenen Ansätze für eine umweltverträgliche Herstellung zu berücksichtigen, was durch die Bandbreite und den Umfang der im Rahmen von ETERNAL durchgeführten Fallstudien belegt wird. Die spezifische Anwendung unserer Ansätze zur Risiko- und Lebenszyklusbewertung auf die ETERNAL-Fallstudien ist ein Schlüsselelement der vorgeschlagenen Arbeit und wird der Industrie und den politischen Entscheidungsträgern wichtige Beispiele dafür liefern, wie die Bewertung des gesamten Lebenszyklus zur Bewertung der durch die Einführung umweltfreundlicher Herstellungsverfahren zu erwartenden Veränderungen der Umweltauswirkungen genutzt werden kann.

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