Resilienz beschreibt die Fähigkeit eines Systems, im Angesicht von Krisen oder Schocks seine Grundfunktionen aufrechterhalten zu können.

Das Resilienzkonzept kennt dabei zwei Ausrichtungen: (1) die adaptive Resilienz, die eine Rückkehr in den Grundzustand vor der Krise vorsieht; (2) die transformative Resilienz, in der die Krise als Hebel genutzt wird, um einem neuen Zielzustand entgegenzustreben.

Der zweite Aspekt ist für eine nachhaltige Raumentwicklung besonders bedeutend, da (a) die viele Krisen und Schocks wie z.B. der Klimawandel als nicht temporär anzusehen ist, und (b) eine Rückbewegung in den Ausgangszustand nicht wünschenswert ist, da dieser als nicht nachhaltig einzustufen ist.

Weiterführende Informationen erhalten Sie bei Univ.Prof. Dr. Gernot Stöglehner und DI Kinga Hat

Exemplarische Publikationen

Hat K., Stöglehner G. (2019): How Resilient is Growth? Resilience Assessment of Austrian Municipalities on the Basis of Census Data from 1971 to 2011. Sustainability 11(6): 1818. DOI: 10.3390/su11061818

Erker, S., Stangl, R. und Stoeglehner, G. (2017a): Resilience in the Light of Energy Crises – Part I: a framework to conceptualise regional energy resilience. Journal of Cleaner Production.

Erker, S., Stangl, R. und Stoeglehner, G. (2017b): Resilience in the Light of Energy Crises – Part II: application of the regional energy resilience assessment. Journal of Cleaner Production.

Exner, A; Politti, E; Schriefl, E; Erker, S; Stangl, R; Baud, S; Warmuth, H; Matzenberger, J; Kranzl, L; Paulesich, R; Windhaber, M; Supper, S; Stoeglehner, G (2016): Measuring regional resilience towards fossil fuel supply constraints. Adaptability and vulnerability in socio-ecological Transformations - the case of Austria. Energy Policy 91: 128-137.