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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-09-01 - 2023-06-30

Aufgrund des Klimawandels wird postuliert, dass sich in Österreich die Häufigkeit und das Ausmaß von Waldbränden erheblich verändern wird. Darüber hinaus haben die jüngsten Ereignisse in Österreich wie auch in den Nachbarländern gezeigt, dass Waldbrände auch dort ein Risiko darstellen, wo es keine oder nur ungenügende Aufzeichnungen historischer Ereignisse oder anderweitiger Erfahrungen im Umgang mit Waldbränden gibt. Während im internationalen Kontext aber auch in Österreich umfangreiche Untersuchungen zur Naturgefahr Waldgbrand existieren (vor allem hinsichtlich der Modellierung von Brandentstehung, Ausbreitung, und räumlich-zeitliche Vorhersagen), sind Studien, die sich mit den Auswirkungen von Waldbränden auf die bebaute Umwelt befassen, bislang in der Forschung und der Umsetzung in die Praxis unterrepräsentiert. Um diese Wissenslücke zu schließen, konzentriert sich das vorgeschlagene StartClim-Projekt auf die Schadensanfälligkeit von Gebäuden gegenüber Waldbränden. Gebäude (und Infrastruktur) im Übergangsbereich zwischen Wald und Siedlungsraum (Wildland-Urban-Interface, WUI) benötigen innovative Methoden zur Bewertung der Gefährdung, vor allem, weil die Verfügbarkeit empirischer Daten aufgrund der geringen Menge bisheriger Schadensfälle nur sehr eingeschränkt gegeben ist. Das Projekt PHLoX kombiniert daher Methoden der Literaturanalyse und Techniken der semi-strukturierten Interviews, um fehlendes Wissen zu erschließen. Ein Einbezug unterschiedlicher Stakeholder aus Österreich und anderen Ländern wird es ermöglichen, jene Gebäudeeigenschaften und Merkmale der Gebäudeumgebung zu identifizieren, die einen signifikanten Einfluss auf die Höhe des Schadensausmaßes bei Waldbränden haben. Diese so gennaten Vulnerabilitätsindikatoren werden in weiterer Folge gewichtet, um über einen Index für die Gefährdung durch Waldbrände (WVI) zu erstellen, der in weiterer Folge zur Unterstützung von Entscheidungsprozessen, für Risikominderungsstrategien und mögliche Klimawandelanpassungsmaßnahmen verwendet werden kann.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-05-01 - 2025-04-30

Im Rahmen des Schutzwaldzentrums Traunkirchen am Waldcampus Österreich besteht ein Kooperationsabkommen zwischen den vier Partnern BMLRT/Abt. III/4 - Wildbach- und Lawinenverbauung und Schutzwaldpolitik, Österreichische Bundesforste AG, Bundesforschungszentrum für Wald und der Universität für Bodenkultur Wien mit dem vorrangigen Ziel, eine gemeinsame Schutzwaldpolitik in Österreich zu forcieren. Der Arbeitsplan des Schutzwaldzentrums Traunkirchen sieht als eine Zielsetzung vor, im Rindbach bei Ebensee (OÖ) ein Modell-Wildbacheinzugsgebiet einzurichten. Dieses Modelleinzugsgebiet soll langfristig (>30 Jahre) zur Vermittlung der geologischen, hydrologischen, hydraulischen, forst- und bautechnischen Zusammenhänge unter natürlichen Bedingungen, als Naturlaboratorium und als Trainingsgebiet für praktische Ausbildungslehrgänge dienen. Im Zuge des eingereichten Waldfonds-Projektes MEZG-Rindbach wird ein interdisziplinäres Team aus WissenschaftlerInnen Grundlagendaten erheben, welche im Kontext eines integralen Naturgefahrenmanagements Zusammenhänge zwischen Naturgefahrenprozessen, Vegetationszustand und –dynamik, standörtlichen Bedingungen (Boden, Geomorphologie, Geologie, Klima) und der Bewirtschaftung von (Schutz)Wäldern erfassen. Neben der Bereitstellung aller erhobener Daten und deren Metainformationen welche als Grundlage für folgende Analysen oder Wiedererhebungen dienen, ist ein weiteres Ziel des dreijährigen Projektes "best-practise" Modelle bzw. Simulationen von oben genannten Zusammenhängen zu präsentieren.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-11-01 - 2023-10-31

An increasing number of climate-driven shocks will likely overstretch current individual and collective coping capacities. How-ever, on the other side catastrophic shocks may enable the transformation to decarbonisation and resilience of our society, if the rebuilding phase after an event is used for a broad societal transformation process and not only quickly restores the pre-disaster situation. However, many decision makers strive to provide financial schemes that prioritise bouncing back over deep transformation. Fast recovery from shocks typically lacks an integrated perspective on climate change adaptation and mitiga-tion policies. In many cases, climate change adaptation and mitigation policies act in an isolated or even contradicted way. They have different goals, instruments, financial resources, administrative practices, and time perspectives, or lack of imagina-tion how to implement them. The aim of the Build Back Better project is therefore to illustrate how to use shocks for a trans-formative change to lower carbon emissions and higher climate resilience. Build Back Better strives to learn from past and current reactions to exogenous shocks to inform the future with the aim of directing post-disaster learning to transformation outcomes and to avoiding maladaptation, backfire or inaction pitfalls.

Betreute Hochschulschriften