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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-05-01 - 2021-08-31

Der Sachstandsbericht gibt einen Überblick über gegenwärtiges Wissen und Erkenntnisse zum Schutzwald. Das Dokument stellt den Wissensstand der Schutzwaldforschung in Österreich dar, zeigt Forschungs- und Wissenslücken auf und identifiziert einen Katalog an Fragen, die für zukünftige Forschungsprogramme relevant sind. Der Bericht liefert damit die Grundlage für das im „Aktionsprogramm Schutzwald“ beschriebene Forschungsprogramm und für einen zukunftsfitten und stabilen Schutzwald in Österreich. Es erfolgt kein Eigentumsübergang an den Ergebnissen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-03-01 - 2024-08-31

Die Anpassung an Folgen des Klimawandels bedarf eines umfassenden Verständnisses von politischen Strategien und ihrer Auswirkungen auf Individuen und Gesellschaften. In der Entwicklung und Umsetzung von politischen Maßnahmen wird nach wie vor meist darauf vergessen, Auswirkungen auf soziale Ungleichheiten zu berücksichtigen. SENSUS will diese Lücke schließen. Im Zentrum steht die Frage, wie sogenannte „Nature-based Solutions“ (NbS) in Städten zu einer höheren Widerstandsfähigkeit gegenüber steigenden Hitzebelastungen beitragen können, ohne dabei soziale Ungleichheiten zu verstärken. Das interdisziplinäre Projekt wendet quantitative und qualitative Modellen und Methoden an, um unterschiedliche Anpassungsoptionen für die Stadt Wien zu untersuchen. Darauf aufbauend stellt es die Frage, wie gesellschaftliche Aspekte sowie nicht intendierte Folgen und Trade-Offs, wie Gentrifizierungstendenzen, im Design von Anpassungsmaßnahmen berücksichtigt werden können. Der umfassende systemische Ansatz verspricht neue Erkenntnisse über eine unterbelichtete Dynamik – den Zusammenhang von NbS und sozialer Gerechtigkeit in urbanen Räumen. Die Dissemination der Forschungsergebnisse soll Akteure und Interessengruppen jenseits der direkt eingebundenen Stakeholder erreichen und somit nicht nur einen wichtigen Beitrag zu wissenschaftlichen Debatten darstellen, sondern auch die Stadtplanung rund um Governance und Management von Risiken infolge des Klimawandels unterstützen –in Wien und anderen Städten.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-01-15 - 2021-09-30

Durch die 12 km lange Schluchtstrecke der Naarn oberhalb von Perg, welche zum Großteil sehr dicht und direkt neben dem Gerinne bewaldet ist, herrscht im Einzugsgebiet ein gewisses Wildholzpotential. Im Hochwasserfall wird durch Seitenerosion, Hangrutschungen etc. das sogenannte „Wildholz“ vom Fluss mittransportiert. An Engstellen kommt es durch das mittransportierte Holz zu Verklausungen, die im unterliegenden Siedlungsbereich die Hochwassersituationen negativ beeinflussen. Dies war anlässlich des Hochwassers 2002 an der Naarn zu beobachten. Deshalb sollte eine innovative technische Lösung gefunden werden, die einerseits den natürlichen Abflussbereich geringst möglich beeinträchtigt, andererseits eine hohe Effizienz in der Ausfilterung von Wildholz zeigt. Eine neue Bautype wurde bereits im Rahmen eines konstruktiven Projektes erarbeitet, diese sollte nun in einem physikalischen Modellversuch unter verschiedenen Annahmen getestet werden.

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