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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2026-01-31 - 2028-01-30

Die kartographischen und geographischen Kernbereiche der Risikokommunikation umfassen jene Methoden und Grundlagen, mit denen räumliche Gefahren und daraus resultierende Risiken verständlich, präzise und handlungsorientiert vermittelt werden. Kartographisch stehen dabei die verständliche Visualisierung von Gefahrenräumen, die Reduktion komplexer Modelle auf klare Darstellungen, die Nutzung interaktiver und digitaler Karten sowie die zielgruppenorientierte Gestaltung im Mittelpunkt. Im Fokus der Risikokommunikation im kartographisch-geographischen Kontext steht daher die technologie- und datenbasierte Vermittlung räumlicher Risiko- und Gefahreninformationen, die darauf abzielt, komplexe geographische Zusammenhänge nachvollziehbar darzustellen, Unsicherheiten transparent zu machen und betroffene Akteure zu informierten, präventions- und entscheidungsorientierten Handlungen zu befähigen. Das Projekt RISKCOMM wird hierzu die Grundlagen liefern.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2025-11-15 - 2026-10-14

Dieses Projekt beinhaltet die Datenauswertung der ersten operationellen Daten von in Vorprojekten entwickelten Sensoren mittels UAV/UAS zur kontakt- und berührungslosen Erfassung von Schneedaten. Durch diese Methode können störungsfreien Messung von Temperatur, Feuchte, Druck und Bewegung in Lawinenhängen erfolgen. Die Ausbringung der Sensoren in einem Testfeld im freien Gelände erfolgt mittels UAV/UAS. Ein Sensornetzwerkes bestehend aus mehreren Sensormessboxen wird an gezielten Teststandorten aufgebaut. Eine regelmäßige Datenerfassung erfolgt über eine mobile Basisstation welche stationär/ oder mobil an UAV situiert ist. Weiters wird ein Konzept entwickelt, wie Lawinenkommissionen die Daten zur Einschätzung von lokalen Lawinenhängen nutzen können.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2025-07-01 - 2027-12-31

Eine hydrographische Vermessung mittels Fächerecholot und UAV-basierender Photogrammetrie lieferte ein hochauflösendes bathymetrisches Modell des Sees. Dieses detaillgenaue 3D-Modell zeigt eine Vielzahl von bis dato unbekannten Unterwasserrutschungen sowie auch hydrogeologische Strukturen in unterschiedlicher Ausprägung. Zusätzlich zu den daraus abgeleiteten morphologischen Parametern liefert die Analyse von Sedimentecholotprofilen (Sub-Bottom-Profiling) und Sedimentkernen vertiefende Einblicke in den oberflächennahen internaufbau des Seebodens. Die Integration sämtlicher Datensätze hat zum Ziel, ein besseres Verständnis der Entwicklungsgeschichte und der hydrogeologischen Situationdes Sees, der Zusammenhänge zwischen Massenbewegungen und deren Ursachen (Erdbebeben etc.) sowie des Einflusses klimatischer Veränderungen auf die sedimentären Systeme dieser alpinen Umgebung zu ermöglichen.

Betreute Hochschulschriften