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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2026-03-01 - 2029-02-28

Das Forschungsprojekt zielt darauf ab, neue Erkenntnisse über die Wirksamkeit und Planung dezentraler Retentionsmaßnahmen im Wald zu gewinnen. Dies umfasst die systematische Erhebung bestehender dezentraler technischer Retentionsmaßnahmen in bewaldeten Einzugsgebieten, die Entwicklung einer Methodik zur systematischen Bewertung und Bemessung dezentraler Retentionsmaßnahmen und Modellansätzen zur Bemessung und Simulation der Maßnahmen, die modell- und monitoringbasierte Wirksamkeitsabschätzung sowie die Erstellung eines praxisorientierten Leitfadens und eines umfassenden Maßnahmenkatalogs. Zu den angewandten Methoden zählen die systematische Datenerhebung und -auswertung, die Weiterentwicklung und Anwendung von Modellen wie Zemokost und Raven, die Durchführung von Sensitivitätsanalysen sowie die Integration von Monitoring- und Modellierungsansätzen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2026-01-31 - 2028-01-30

Die kartographischen und geographischen Kernbereiche der Risikokommunikation umfassen jene Methoden und Grundlagen, mit denen räumliche Gefahren und daraus resultierende Risiken verständlich, präzise und handlungsorientiert vermittelt werden. Kartographisch stehen dabei die verständliche Visualisierung von Gefahrenräumen, die Reduktion komplexer Modelle auf klare Darstellungen, die Nutzung interaktiver und digitaler Karten sowie die zielgruppenorientierte Gestaltung im Mittelpunkt. Im Fokus der Risikokommunikation im kartographisch-geographischen Kontext steht daher die technologie- und datenbasierte Vermittlung räumlicher Risiko- und Gefahreninformationen, die darauf abzielt, komplexe geographische Zusammenhänge nachvollziehbar darzustellen, Unsicherheiten transparent zu machen und betroffene Akteure zu informierten, präventions- und entscheidungsorientierten Handlungen zu befähigen. Das Projekt RISKCOMM wird hierzu die Grundlagen liefern.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2025-11-15 - 2026-10-14

Dieses Projekt beinhaltet die Datenauswertung der ersten operationellen Daten von in Vorprojekten entwickelten Sensoren mittels UAV/UAS zur kontakt- und berührungslosen Erfassung von Schneedaten. Durch diese Methode können störungsfreien Messung von Temperatur, Feuchte, Druck und Bewegung in Lawinenhängen erfolgen. Die Ausbringung der Sensoren in einem Testfeld im freien Gelände erfolgt mittels UAV/UAS. Ein Sensornetzwerkes bestehend aus mehreren Sensormessboxen wird an gezielten Teststandorten aufgebaut. Eine regelmäßige Datenerfassung erfolgt über eine mobile Basisstation welche stationär/ oder mobil an UAV situiert ist. Weiters wird ein Konzept entwickelt, wie Lawinenkommissionen die Daten zur Einschätzung von lokalen Lawinenhängen nutzen können.

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