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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-10-15 - 2024-10-14

Im Zuge des Klimawandels werden sich die Rahmenbedingungen für die landwirtschaftliche Produktion stark verändern. Die Fähigkeiten des Bodens einerseits Wasser schnell und effizient aufzunehmen und andererseits eine möglichst große Menge an Wasser pflanzenverfügbar zu speichern, sind Voraussetzungen das landwirtschaftliche Produktionspotential, auch unter veränderten Klimabedingungen, erhalten zu können. Das Projekt ClimZIEGEL beschäftigt sich mit der Anwendung von Recycling-Ziegelsand in der Landwirtschaft als Klimawandelanpassungsmaßnahme. Unter Aspekten einer Kreislaufwirtschaft wird im Projekt ClimZIEGEL untersucht, wie durch das Einbringen von Recycling-Ziegelsand in den landwirtschaftlichen Produktionszyklus wertvolle Boden- und Wasserressourcen geschützt und effektiv genutzt werden können. Es werden in einer ersten Phase mikro- und mesoskalige Labor- und Feldlaborversuche hinsichtlich Wasserspeichervermögen von Boden-Ziegelgemischen und deren Interaktion mit Pflanzen durchgeführt. Die Ergebnisse werden in weitere Folge (Phase 2) für die Planung und Durchführung eines Feldversuches auf Makroebene verwendet. Pflanzenzustand und -wachstum werden dynamisch über einen Jahreszyklus beobachtet und sind die Grundlage für eine regionale Modellierung hinsichtlich Bodenwasserhaushalt, mikroklimatischen Effekten, Erosionsschutz und Ökobilanzierung. Die Projektergebnisse werden in Form einer integralen Bewertung zusammengefasst und daraus Handlungsempfehlungen für Niederösterreich abgeleitet.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-10-15 - 2023-02-14

Dämme dienen zur Speicherung eines Wasservolumens. Bei Fließgewässern werden diese als Hochwasserschutzdämme angelegt, während sie bei Teichanlagen einem stetigen Wasserdruck standhalten müssen. Dämme sind nicht nur den hydraulischen, geotechnischen, flussbaulichen, morphologischen und sonstigen örtlichen Verhältnissen bzw. Erfordernissen anzupassen, sondern sind als Lebensraum für Flora und Fauna auch wichtige Landschaftselemente. Unabhängig vom Querschnitt, von der Art und Funktion des Dammes müssen sie hinsichtlich ihrer Stabilität beobachtet und bewertet werden. Bei älteren Dämmen sind sehr oft Gehölze anzutreffen, die sehr kontroversiell diskutiert werden, speziell dann, wenn Gehölze auf älteren Dammböschungen (> 100 Jahre) angetroffen werden, die schlecht dokumentiert wurden und der geotechnische Aufbau und Zustand unklar sind. Eine Diskussion findet auch deshalb statt, da Gehölze landschaftsästhetisch und naturhaushaltlich positive Auswirkungen haben und je nach Wuchsform durch die armierende Funktion der Wurzeln auch zur Dammstabilität beitragen können.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-10-01 - 2025-09-30

HEDWIG erhebt an normgerecht durchgeführten Bauwerksbegrünungen (Grünfassaden und Gründächer) Messdaten zu Abschätzung der Wirkungen für den direkt davorliegenden Aussenraum als auch den Innenraum. Das Ziel von HEDWIG ist, ein Messsetup zu entwickeln, zu testen und zu verifizieren, das zur Erhebung von validen Messdaten, deren Vergleichbarkeit und zur Evaluierung von Demonstrationsprojekten mit Begrünungen geeignet ist. Ein weiteres Ziel ist, periodisch auftretende Effekte sowie begünstigende und störende Einflussfaktoren zu identifizieren. Damit sollen letztlich Kennwerte validiert und Berechnungsmodelle weiterentwickelt werden können. HEDWIG identifiziert 20 repräsentative bauwerksbegrünte Objekte mit einem ausgewogenen Mix an diversen Gebäudetypen und -nutzungen bzw. an heterogenen Altersstrukturen. An diesen werden mikroklimatische Messungen vor und hinter dem Grünkörper durchgeführt. Weiters werden bauphysikalisch und energietechnisch relevante Daten im Innenraum erhoben. Die Datenauswertung verfolgt einen standortübergreifenden statistischen Vergleich. Neue Erkenntnisse werden insbesondere darüber erwartet, welchen mikroklimatischen Einfluss Grünkörper durch Bauwerksbegrünungen an der Gebäudehülle und damit auch im Innenraum ausüben. Es wird angestrebt, auch mikroklimatische Wirkungen für den angrenzenden Straßenraum und städtischen Bereich abzuschätzen.

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