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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-03-01 - 2023-02-28

The hydromorphology plays an important role to assess and support an integrated management of river systems. The Nanxi river is a left bank tributary of the lower Oujiang River, Southeast Zhejiang Province, East China. Its river basin is dominated by high hills and mountains in the west and northwest lowering towards the southeast at its river mouth. The basin area is 2436 km² and the mainstream length is 142 km. The nanxi river is also known as a habitat of the endangered ayu fish which has important economic and ecological functions.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-11-01 - 2020-08-31

Handlungsanleitung zur nachhaltigen Sanierung von Waldbrandflächen auf Schutzwaldstandorten: In den letzten Jahren kam es vermehrt zu Waldbrandereignissen in Österreich. Laut der nationalen Waldbranddatenbank wurden alleine im Jahr 2013 130 Ereignisse registriert, bei denen mehr als 100 Hektar Nutz- und Schutzwald zerstört wurden. Diese Feuer werden durch ein Zusammenspiel von Wetter, Vegetation und Landnutzung ausgelöst, so dass sie sehr anfällig für Veränderungen sind. Insbesondere durch die zukünftige Abnahme von Niederschlägen im Sommer kommt nicht nur europaweit, sondern auch bei uns zu einer weiteren Zunahme von Brandereignissen. Waldbrände haben erhebliche Auswirkungen auf Landökosysteme und können neben den direkten Schäden am Wald zu einer Minderung von Waldfunktionen führen. Im Rahmen des Projektes werden unterschiedliche Maßnahmen zur raschen Wiederherstellung einer schützenden Vegetationsdecke untersucht. Die relevanten Prozesse von Pflanze-Boden-Feuer müssen verstanden werden. Es werden mehrere Versuchsflächen angelegt und mehrjährig hinsichtlich Vegetationsdynamik, Bodenentwicklung und Erosion beobachtet. Die erhobenen dienen als Grundlage für Modelle, um standortangepasste Maßnahmen für Waldbrandflächen zu entwickeln.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-02-01 - 2023-01-31

Das Vorhandensein von technologisch-kritische Elementen (TCEs) in unserer Umwelt nimmt stetig zu. Fundamentales und wissenschaftlich belegtes Wissen zu Quantität des Vorkommens von TCEs, Kreisläufe von TCEs bezüglich deren Auf- und Abbau, sowie das damit verbundene potenzielle Gesundheitsrisiko fehlen gänzlich. Das Forschungsprojekt TecEUS hat sich daher zum Ziel gesetzt, das Vorhandensein von TCEs in der Umwelt sowie deren Verhalten und Auswirkungen auf den Menschen eingehend zu untersuchen. Dabei soll eine neuartige Technologie (ICP-MS Inductively Coupled Plasma Mass Spectrometry) zum Einsatz kommen, um Details von TCE in der Umwelt ganzheitlich zu erfassen können. Zusätzlich wird systematisch erprobt, inwiefern urbane grüne Infrastrukturen (Grünfassaden) zur Bindung von TCE beitragen können. Dies ist besonders relevant in Bezug auf die menschliche Gesundheit der Stadtbevölkerung sowie zur Abschätzung von Gesundheitsrisiken. Das Forschungsprojekt TecEUS soll neue Kenntnisse zu Folgendem geben: A | TCEs-Akkumulation in urbanen Sphären (Wasser, Pflanzen, Boden); Verständnis zu deren Entstehung sowie Verhalten; B | Effektivität von Grünfassaden als Filtersystem für TCEs sowie deren Potenzial als Präventionsmaßnahme im Bereich der menschlichen Gesundheit; C | Aufkommen und Zunahme von Krankheiten in Abhängigkeit mit der Zunahme von TCEs in Luft und landwirtschaftlichen Produkten; D | Assessment und Modellierung von Aufkommen, Verhalten und Auswirkung und von TCEs im urbanen Raum am Beispiel von Wien. Aufgrund seiner interdisziplinären Ausrichtung kann das Tec-EUS-Team die gesetzten Projektziele gesamtheitlich betrachten, wodurch folgende Erkenntnisse als Output generiert werden können: Eine neue Analytik-Methode zur Quantifizierung und Nachverfolgung von TCEs in der Umwelt kommt zu Einsatz und wird getestet; Verbreitung und Aufkommen von TCEs in urbanen Sphären wird mittels einem interaktiven System zur Verfügung gestellt; Bindungs- und Filterwirkung von Grünfassaden in Bezug auf TCEs werde aufgezeigt; die Wiener Stadtbevölkerung und urbane Gärtner*innen kommen als aktive ‚Citizen Scientists‘ zum Einsatz; sozio-ökonomische Effekte, Auswirkungen und Dynamiken von TCEs werden am Beispiel Wien modelliert; sozio-ökonomische Effekte von Grünfassaden als nachhaltige Vorsorgemaßnahme werden untersucht; Basis für Modellierung von potenziellen Gesundheitsrisiken soll gegeben werden.

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