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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-08-15 - 2021-12-14

Rekultivierungen von Bodenverwundungen sind in dim Nationalparkgebiet Hohe Tauern auf Grund der lokalen standörtlichen und klimatischen Bedingungen eine Herausforderung. Nachhaltige Begrünungen sind nicht nur für den Erosionsschutz, sondern auch hinsichtlich Landschaftsbild und Erholungswert von besonderem Interesse. In den letzten Jahren wurden ökologisch begleitete Begrünungen mit unterschiedlichen Erfolgen durchgeführt. Ziel dieses Forschungsprojektes ist es eine Handlungsanleitung für Begrünungsmaßnahmen der Region Rudolfshütte auf Basis von angelegten Versuchsflächen zu erstellen. Die lokal angelegten Versuchsflächen sind hinsichtlich Saatgutmischung und Begrünungstechnik die wesentlichen Grundlagen für die wissenschaftlichen Untersuchungen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-08-01 - 2020-12-31

Das Project "Begrüngung Schäffergasse" wird neue Einblicke in die Klimawirksamkeit leicht anwendbarer Gebäudebegrünung im Wohnungssektor gewährleisten. Ein wissenschaftliches Monitoring wird die kurz- und mittelfristigen Leistungen in Bezug auf Mikroklima und Energiehaushalt aufzeigen. Eine Variantendarstellung und ein Portfolio mit Fact Sheets bilden die Grundlage für wissenschaftlichen Erhebungen der Klimawirksamkeit am Objekt. Die generierten Daten sollen wissenschaftlich publizierbare Antworten auf folgende Forschungsfragen liefern: Wie können Bauwerksbegrünungen in die Architektur der Schäffergasse integriert werden, um ein gesichertes nachhaltiges Wachstum gemäß den pflanzenspezifischen Anforderungen zu gewährleisten? Welche Wirkungen sind in Bezug auf das Mikroklima zu erwarten bzw. wie kann eine optimale Wirkung erreicht werden? Wie entwickeln sich die Pflanzenarten über 3 Vegetationsperioden? Wie groß sind Zuwachs, Beschattungsindex, LAI und wie stellen sich die Transmissivitäten dar? Wie stellt sich die Wasserbilanz der Begrünungen dar? Wie groß ist die Evapotranspiration? Wie wirkt die Begrünung auf den Energiehaushalt und das Wohlbefinden im Gebäude (Klimawirksamkeit)? Die aufgezeichneten Werte dienen in weiterer Folge der Verifizierung externer GreenPass-Simulationen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2020-09-01 - 2021-08-31

Der Energieausweis ist ein flächendeckend bekanntes, wichtiges Mittel zur Vergleichbarkeit der energetische Effizienz von Gebäuden. Die Integration der Begrünung in den Energieausweis kann auf jeden Fall als zielführendes Mittel gesehen werden, um die Umsetzung von Gebäudebegrünungen zu forcieren und relevante Akteure für das Thema zu sensibilisieren. Ziel ist es, einerseits die Berechnungsmodelle im Energieausweis dahingehend anzupassen, dass Gebäudebegrünung möglichst realistisch abgebildet werden kann und andererseits, die Akzeptanz für eine Umsetzung bei den relevanten Stakeholdern abzuschätzen. Derzeit wäre es möglich, im Energieausweis die Auswirkung der Gebäudebegrünung auf den U-Wert abzubilden. Die Änderungen des U-Werts haben eine Veränderung des Heizwärmebedarfs und anderer Kennwerte zur Folge. Zukünftig könnte auch die Auswirkung von Gebäudebegrünung auf die sommerliche Überwärmung abgebildet werden. Der Einfluss der Begrünung auf das Mikroklima könnte mittels Simulationen und Messungen abgeschätzt werden und in Folge im Energieausweis mittels Änderungen auf das Standortklima einfließen. Denkbar ist etwa auch die Aufnahme des Einflusses von Gebäudebegrünungen auf Solaranlagen. Mittels Workshops mit Einbindung relevanter Stakeholder kann eine erste Abschätzung der Akzeptanz und Umsetzbarkeit von derartigen Veränderungen im Energieausweis erzielt werden. Der Antragsteller ist stellvertretender Vorsitzender des österreichischen Normungsinstituts Komittees ON-K 175 (Wärmeschutz von Gebäuden und Bauteilen), ON-K 141 (Klimatechnik und Lüftungstechnik) und ON-AG 235 (Wirtschaftlicher Energieeinsatz). Dort werden die Rechenverfahren, Bestimmungen und Technik der energieeffizienten Bauweise weiterentwickelt. Daher hat der Antragsteller langjährige Erfahrung in der Mitgestaltung der Normen, die die Berechnungsgrundlagen für den Energieausweis vorgeben. Somit wird sichergestellt, dass die Ansätze der Studie nicht nur realistisch umsetzbar sind, sondern auch in den Normungsausschüssen mit den relevanten Akteuren und key playern diskutiert werden.

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