Können Sie etwas für mich erledigen?
Ein*e BOKU-Professor*in bittet Sie per E-Mail,
Apple Geschenkkarten einzukaufen?
Kommt Ihnen das nicht merkwürdig vor?
- Achten Sie auf folgende Merkmale:
- Kurzer Betreff, z. B. „Sind Sie verfügbar?“ und „Dringende Bitte“, sowie kurze Nachricht, um Spam-/Phishing-Filter zu umgehen
- Absender gibt sich als Leiter*in einer Organsiationseinheit aus.
- Es wird ein unangenehmes Gefühl der Dringlichkeit erzeugt.
- Der Absender gibt vor, nicht für Gespräche oder Klärungen verfügbar zu sein.
- Die Absendeadresse stimmt NICHT mit der üblichen Adresse der Person überein, als die sich der Absender ausgibt
- Die Antwortadresse unterscheidet sich in der Regel von der Absenderadresse.
- Nochmals: Achten Sie unbedingt auf die tatsächliche Absendeadresse (nicht auf den Namen).
- Achten Sie auf Ihr Bauchgefühl.
- Wenn Ihnen etwas seltsam vorkommt, lassen Sie sich Zeit.
- Sie trauen sich nicht, direkt telefonisch nachzufragen? Das ist verständlich.
Aber vielleicht können Sie das jeweilige Sekretariat erreichen? - Sie können immer bei der BOKU-IT Hotline nachfragen: https://short.boku.ac.at/it-hotline
- Informieren Sie sich über aktuelle Phishing-Wellen an der BOKU: https://short.boku.ac.at/it-phishing
- Wenn Sie der Meinung sind, dass der E-Mail-Account einer Person gehackt wurde, ist es keine gute Idee, diese Person per E-Mail darüber zu informieren. Kontaktieren Sie besser die BOKU-IT.
- Geben Sie niemals freigerubbelte Geschenkkarten-Codes weiter. Sie werden Ihr Geld nie wieder sehen.
- Machen Sie sich mit den Grundmustern von Social Engineering und Phishing vertraut.
Wenn Sie die Muster verstanden haben, erkennen Sie relativ leicht neue Varianten: - Mitarbeiter*innen: Machen Sie den Selbsttest Informationssicherheit im BOKU Trainingspass:
https://learn.boku.ac.at/mod/h5pactivity/view.php?id=1922254
Achten Sie immer auf die tatsächliche Absendeadresse!