Arbeitsprogramm // Gender equality plan // ERC-GutachterInnen 2013

Arbeitsprogramm 2015 veröffentlicht

Für die nächsten Ausschreibungen sind folgende Änderungen vorgesehen:

Stichtag für die Berechnung des Zeitfensters (Jahre nach PhD): Die Berechnung des Zeitfensters richtet sich nun nach einem festen Stichtag und nicht mehr nach dem Datum der jeweiligen Ausschreibung.

Für die nächsten Starting und Consolidator Grant Ausschreibungen, die im Oktober/November veröffentlicht werden sollen, gilt dann der 1.1.2015 als einheitlicher Stichtag.

Ausweitung des Zeitfensters (Jahre nach PhD): Um das Zeitfenster auszuweiten, gibt es in 2015 keine maximale Begrenzung mehr. Zuvor konnten maximal 4,5 weitere Jahre z. B. für die Geburt von Kindern, klinische Ausbildung etc. angerechnet werden.

Die Erkrankung/Pflege enger Angehöriger gilt nun auch als möglicher Ausnahmegrund.

Time Commitment: Für die Consolidator Grants wird nun ein Zeiteinsatz von mind. 40% der Arbeitszeit des Principal Investigators (früher 50%) auf dem ERC-Projekt gefordert. Bei Starting Grants sind es wie bisher 50% und bei den Advanced Grants 30%. 

Proof-of-Concept: Das Budget der nächsten Proof-of-Concept-Ausschreibung wurde auf 20 Mio. Euro angehoben und es gibt zukünftig drei statt zwei Deadlines jährlich.

Budgetverteilung: Für die wissenschaftlichen „Domains“ (Physical Sciences and Engineering, Life Sciences und Social Sciences and Humanities) gibt es nun keinen vorab festgelegten Budgetanteil mehr. Stattdessen werden die Budgets nach Antragszahlen für die jeweiligen Panels vergeben.

Die Budgetverteilung zwischen den Förderschemen wurde nach den Erfahrungswerten der letzten Ausschreibung leicht angepasst. Für 2015 sind demnach 430 Mio. Euro für die Starting Grants, 585 Mio. Euro für die Consolidator Grants und 630 Mio. Euro für die Advanced Grants vorgesehen.

ERC Work Programme 2015

Aktualisierter Gender equality plan 2014-2020

Die „Gender Balance Working Group“ des ERC hat einen aktualisierten Plan zur Förderung von Chancengleichheit veröffentlicht. Der ERC will demnach weiterhin Spitzenforscherinnen zur Antragstellung bewegen, einen unabhängigen Evaluationsprozess gewährleisten, sowie für eine ausgewogene Beteiligung von GutachterInnen sorgen.

Gender equality plan

Liste ERC-GutachterInnen 2013 veröffentlicht

Auf CORDIS wurde nun die vollständige Liste aller Gutachter/innen des Jahres 2013 veröffentlicht. Diese beinhaltet nicht nur die Panel-Mitglieder, sondern auch alle Personen, die als externe GutachterInnen für den ERC tätig waren.

2013 hat der ERC mehr als 6.300 GutachterInnen involviert. Der größte Anteil der GutachterInnen sind Deutsche (16%), an zweiter Stelle sind GutachterInnen aus Großbritannien (12%) und den Vereinigten Staaten (12%). Der Frauenanteil ist um einen Prozentpunkt auf 20% gestiegen.

Listen mit allen GutachterInnen: http://cordis.europa.eu/fp7/experts_en.html

Quelle: DLR/NKS ERC Newsletter


28.07.2014