TECEUS – Technology-critical Elements in Urban Spheres

TECEUS – Technology-critical Elements in Urban Spheres

Das Projekt TecEUS hatte zum Ziel, die Freisetzung, Exposition und Anreicherung ausgewählter technologiekritischer Elemente (TCE) (Li, Be, Ga, Ge, In, Tl, Y, Nb, Ta, Te; Platingruppenelemente (PGE) und Seltenerdelemente (REE)) in einer städtischen Umgebung zu bewerten. Dies wurde durch die Anwendung fortschrittlicher Analysetechniken auf Basis der induktiv gekoppelten Plasma-Massenspektrometrie (ICP-MS) in Kombination mit Modellen zur Materialflussanalyse erreicht. Diese in neuen Technologien verwendeten Elemente werden zunehmend in die Umwelt freigesetzt, und es fehlen noch wesentliche Erkenntnisse über Mengen, Umweltkreisläufe und potenzielle Gesundheitsrisiken. Eine wichtige Motivation im Zusammenhang mit der grünen öffentlichen Gesundheit war es, die Rolle der Stadtbegrünung im Zusammenhang mit diesen in den städtischen Raum abgegebenen Elementen am Beispiel von Großstädten wie Wien (Österreich) systematisch zu untersuchen.

In Kooperation mit der Montanuniversität Leoben (Lead), der Medizinischen Universität Wien, dem Institut für Soziale Ökologie (BOKU University) hat sich Ulrike Pitha (Institut für Ingenieurbiologie und Landschaftsbau, BOKU University) gemeinsam mit ihrem Dissertanten Philipp Spörl eingehend mit dem Potenzial von Vertikalbegrünung hinsichtlich Bindevermögen von TCEs auseinandergesetzt. Die dabei entstandene die Dissertation von Philipp Spörl ‚Exploring the effectiveness of façade greening in reducing particulate matter pollution in urban environments‘ (2024) ist unter folgendem Link abrufbar: 
https://litsearch.boku.ac.at/primo-explore/fulldisplay?docid=BOK_alma21107681980003345&context=L&adaptor=Local%20Search%20Engine&vid=BOK&lang=de_DE&search_scope=default_scope&tab=default_tab&query=addsrcrid,exact,AC17346309%20

Detaillierte Information zum Projekt sowie zu den Ergebnissen sind der Projektwebsite zu entnehmen: https://teceus.at

Das Projekt wurde dankenswerterweise durch den Österreichischen Wissenschaftsfond (FWF) gefördert als Einzelprojekt P 33099-N! https://www.fwf.ac.at/forschungsradar/10.55776/P33099