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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2026-10-15 - 2027-04-14

Das Projekt "Wilde Weiden" befasst sich mit der wissenschaftlichen Aufarbeitung des aktuellen Kenntnisstandes zur Kohlenstoffspeicherung und Klimawirksamkeit extensiver Weideökosysteme. Im Mittelpunkt stehen insbesondere extensive Ganzjahresweiden mit robusten Rinderrassen sowie die Frage, welche Erkenntnisse aus der bestehenden wissenschaftlichen Literatur zur Kohlenstoffbindung in Boden und Vegetation und zu relevanten Treibhausgasflüssen abgeleitet werden können. Ziel des Projekts ist es, den aktuellen Stand der Forschung systematisch zusammenzufassen, die wesentlichen Prozesse und Einflussfaktoren der Kohlenstoffspeicherung und Treibhausgasbilanz extensiver Weidesysteme herauszuarbeiten und bestehende Wissenslücken zu identifizieren. Die spezifischen Schweizer Pilotprojektgebiete werden dabei im Hinblick auf ihre Übertragbarkeit auf die in der Literatur beschriebenen Systeme und Prozesse betrachtet.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2026-07-15 - 2028-01-14

Ziel des Projekts ist es, ein Verständnis für die Mechanismen zu entwickeln, durch die natürliche, anthropogene und baubedingte Trübungsfaktoren den Liesingbach beeinflussen. Zu diesem Zweck werden Datensätze zu Trübungswerten und Schwebstoffkonzentrationen entlang des Liesings sowohl in räumlicher als auch in zeitlicher Auflösung erhoben. Diese dienen dazu, die Bauarbeiten am Liesing im Rahmen einer wissenschaftlichen Analyse zu dokumentieren. Die räumliche Auflösung soll Aufschluss darüber geben, über welche Entfernung sich die durch Bautätigkeiten verursachte Trübung flussabwärts ausbreitet. Durch Baustellen verursachte Trübungsspitzen sollen mit Trübungsereignissen anderer Ursachen verglichen werden. Anschließend sollen die Trübungsereignisse hinsichtlich ihrer Zusammenhänge, ihrer Ursachen und ihres Hydrographen untersucht werden. Die Forschungsergebnisse sollen als Grundlage für die Optimierung künftiger Bauprojekte im Hinblick auf die Verringerung der durch Bautätigkeiten verursachten Trübung dienen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2026-04-01 - 2030-03-31

Dieses Forschungsprojekt mit dem Titel „Grüne Gleise Wien“ befasst sich mit der vegetationstechnischen und hydraulischen Entwicklung von begrünten Straßenbahngleisen unter extremen städtischen Bedingungen. Es wird vom Institut für Ingenieurbiologie und Landschaftsbau der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) durchgeführt. Hier ist eine Zusammenfassung der wichtigsten Eckpunkte: Kernziele und Forschungsfragen Das Projekt soll klären, wie Straßenbahntrassen in Wien dauerhaft und ökologisch sinnvoll begrünt werden können. Dabei stehen folgende Fragen im Fokus: Substratentwicklung: Welche Zusammensetzung eignet sich als Tragschicht für die Begrünung? Pflanzenwahl: Welche Arten überstehen die extremen Wuchsbedingungen im Gleisbett und bilden eine dauerhafte, biodiverse Decke? Vegetationsdynamik: Wie entwickeln sich gezielte Ansaaten und welche Arten siedeln sich spontan an? Hydraulik: Wie verändert sich die Versickerungsfähigkeit (Infiltrationsgeschwindigkeit) des Substrats über die Zeit? Arbeitsschritte (Arbeitspakete) Die Umsetzung erfolgt in vier strukturierten Phasen: 1. Entwicklung eines Struktursubstrates: Analyse von Ausgangsstoffen und Erstellung einer optimierten Mischung 2. Saatgutmischung: Entwicklung einer speziellen Mischung aus Gräsern, Kräutern und Sukkulenten für den pannonischen Raum. 3. Monitoring der Vegetation: Regelmäßige Erhebung der Artenzusammensetzung und des Deckungsgrades. 4. Monitoring der Infiltration: Messung der Entwässerungsleistung (z. B. mittels Doppelringinfiltrometer) und deren Veränderung durch Frost oder Verschlämmung.

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