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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2026-05-01 - 2027-04-30

Der Übergang zur Klimaneutralität bis 2040 in Österreich erfordert innovative Ansätze für das Management flexibler Energiesysteme, darunter Photovoltaik (PV), Batteriespeichersysteme, Elektrofahrzeuge (EV) und Wärmepumpen. Eine Schlüsselkomponente dieses Übergangs ist die Integration dezentraler Energieerzeuger und -verbraucher in Energiegemeinschaften (EC). Die Erreichung einer optimalen Energienutzung und Netzstabilität in EC erfordert jedoch fortschrittliche Betriebsstrategien, die untrennbar mit den Verhaltensmustern der Nutzer verbunden sind und erhebliche Herausforderungen in Bezug auf Datenschutz, Sicherheit und Vertrauen mit sich bringen. Die TRUST-EC-Machbarkeitsstudie untersucht das transformative Potenzial verantwortungsbewusster und ethischer künstlicher Intelligenz (KI) zur Optimierung des Energiemanagements und zur Verbesserung der Funktionalität von EC. Diese Studie verfolgt einen explorativen Ansatz, um kritische Unsicherheiten und Risiken – in technischer, regulatorischer und nachhaltigkeitsbezogener Hinsicht – anzugehen, die derzeit den Einsatz von KI-gesteuerten Lösungen in ECs behindern. Durch die systematische Untersuchung dieser Hindernisse soll das Projekt die Grundlage für eine zukünftige Forschungs- und Entwicklungsinitiative (F&E) schaffen, die über den aktuellen Stand der Technik hinausgeht.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2026-05-01 - 2027-04-30

Prospektive Ansätze der Risikobewertung haben über den Bereich der Technikfolgenabschätzung hinaus an Bedeutung gewonnen und werden mittlerweile auch auf regulatorischer Ebene aufgegriffen und gefördert. Ihr besonderer Vorteil besteht darin, dass sie das Risikopotenzial bereits in frühen Phasen von Innovationsprozessen abschätzen. Auf diese Weise ermöglichen sie es, Sicherheitsbewertungen zu fokussieren bzw. Technologien risikomindernd zu gestalten. Um eine prospektive Risikobewertung so früh wie möglich im Entwicklungsprozess zu ermöglichen, wurden in den letzten Jahren eine Reihe von Methoden entwickelt. Diese berücksichtigen ein möglichst breites Spektrum risikorelevanter Eigenschaften von Nanomaterialien und Advanced Materials, ohne dass umfangreiche experimentelle Tests dieser Materialien erforderlich sind. Im Projekt sollen diese Verfahren weiterentwickelt bzw. an die Anforderungen bestimmter Materialien wie Nanocarrier oder Mikro- und Nanoplastikpartikel angepasst werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2026-01-01 - 2027-02-28

Die Nichtverbreitung von Kernmaterial und der langfristige Schutz von Mensch und Umwelt sind zentrale Aufgaben des nuklearen Regulierungsrahmens. Im Kontext der Endlagerung sind Safeguards-Maßnahmen erforderlich, um die Unversehrtheit und Unzugänglichkeit von Abfällen mit nuklearem Material verlässlich zu verifizieren. Das Vorhaben erfasst systematisch den aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik zu Safeguards-Überwachungstechniken für Endlager und bereitet diesen auf, mit Schwerpunkt auf Technologien, die zur Überwachung von Endlagern eingesetzt werden können. Darauf aufbauend werden die sicherheitstechnisch relevanten potenziellen Einflüsse dieser Überwachungsmaßnahmen auf das Endlagersystem qualitativ bewertet und den entsprechenden Einträgen in FEP-Katalogen (Features, Events, Processes) zugeordnet. Ziel ist es, eine Methodik zu entwickeln, mit der Safeguards-Überwachungsmaßnahmen in Verfahren der Langzeitsicherheitsanalyse integriert werden können. Dabei wird untersucht, welche sicherheitsbezogenen Aussagen in den einzelnen Schritten einer Sicherheitsanalyse möglich sind, wenn die Maßnahmen über FEP-Kataloge methodisch berücksichtigt werden. Abschließend wird die entwickelte Methodik exemplarisch auf ausgewählte Safeguards-Überwachungsmaßnahmen sowie auf ein dokumentiertes Endlagersystem in einem spezifischen Wirtsgestein angewendet.

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