Innovative Fahrbahnübergangskonstruktionen: Bemessungskonzepte
Numerische Verifikation Fahrbahnübergangskonstruktionen an Brücken sind aufgrund ihrer Position hochdynamisch belastete Strukturelemente. Fahrbahnübergänge zählen nach Eurocode 0 zu den erneuerbaren strukturellen Komponenten und sollten somit für eine Lebensdauer von 10 bis 25 Jahre und mehr ausgelegt werden. Unabhängig von der Entwurfslebensdauer besteht Bedarf, den Erhaltungsaufwand von Fahrbahnübergängen zu minimieren. Das Forschungsprojekt „Entwicklung verschleißarmer Fahrbahnübergangskonstruktionen“ (EVAF) hat daher die Zielsetzung auf Basis umfangreicher Schadenserhebungen, Literaturstudien und numerischen Beanspruchungsanalysen die Ursachen für frühzeitige Schäden zu ermitteln und in Folge für einzelne Typen von Fahrbahnübergangskonstruktionen innovative Lösungen zur Verringerung des Erhaltungsaufwandes und zur Schadensvermeidung zu entwickeln. Es sollen robuste, wartungsarme und mit geringem Aufwand instand zu setzende Fahrbahnübergangskonstruktionen (FÜK) entwickelt werden. Inhalt dieser Masterarbeit ist die Analyse der Bemessungskonzepte – der Konstruktionsregeln, der Sicherheitsniveaus – sowie die Dokumentation der Arbeitsabläufe der Herstellung, die Dokumentation der Zulassungsverfahren und die Definition der Einsatzgrenzen von zwei ausgewählten weiterentwickelten innovativen Fahrbahnübergangskonstruktionen (FÜK). Im Zuge der Arbeit erfolgt eine aktive Einbindung in die Entwicklung der neuen innovativen FÜKs (evtl. Praktikum in Labors und Produktionsstätten der Firma mageba). Ein besonderes Augenmerk wird in dieser Arbeit den Verankerungen der Fingerfahrbahnübergänge und den Nachweisen der Kerbspannungen und Ermüdungsfestigkeit gewidmet. Die Ausarbeitung der Masterarbeit erfolgt gemeinsam mit der Fa. Mageba. Betreut durch: A. Strauss, K. Bergmeister University of Natural Resources and Life Sciences, Vienna, A-1190, Austria. S. Hoffmann mageba, Fussach, Austria.