832343 Waldschutzprophylaxe durch integrales Wald-Wild-Management


Art
Vorlesung und Seminar
Semesterstunden
3
Vortragende/r (Mitwirkende/r)
Nopp-Mayr, Ursula , Zohmann-Neuberger, Margit
Organisation
Angeboten im Semester
Sommersemester 2020
Unterrichts-/ Lehrsprachen
Deutsch

Lehrinhalt

Aufbauend auf waldbauliche und wildbiologische Grundlagen wird die Vermeidung von Wildschäden am Wald durch abgestimmtes Management von Waldvegetation und freilebenden Huftieren behandelt. Dies umfaßt die Steuerungsmechanismen im Ökosystem Wald - Wildtier - Mensch, die methodische Erfassung wildökologischer Grundlagen (Habitatqualität, Wildschadensanfälligkeit des Waldes, Bejagbarkeit des Wildes etc.), die Methodik und Interpretation der Wildschadensanalyse, die interdisziplinäre Maßnahmenkoordination (forstlich, jagdlich, landwirtschaftlich, touristisch, Natur- und Umweltschutz) sowie die Möglichkeiten und Probleme einer objektiven Erfolgskontrolle. Auf wichtige Instrumente des Wildtiermanagements, wie die Wildökologische Raumplanung (Habitatschutz, Schadensvermeidung) und Wildschaden-Kontrollsystem wird speziell eingegangen.

Inhaltliche Voraussetzungen (erwartete Kenntnisse)

Stoff der Vorlesung "Wildtierökologie im Schutz- und Dauerwald" (VO 832303)

Lehrziel

Die Studierenden können nach Abschluss der LV komplexe waldökologische, wildökologische und landschaftsökologische Zusammenhänge beschreiben und ein ganzheitliches Bild bezüglich der Wechselbeziehungen zwischen Wald, freilebenden Huftieren und Einflüssen des Menschen in der Kulturlandschaft illustrieren. Sie können die Vernetzung ökologischer, sozioökonomischer und politisch-administrativer Problemfelder erkennen und beurteilen und Möglichkeiten sowie Probleme der Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die praktische Problemlösung aufzeigen und analysieren.
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