OEKB100211 Holzbiologie
- Art
- prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
- Semesterstunden
- 3
- Vortragende/r (Mitwirkende/r)
- Gierlinger, Notburga , Rosner, Sabine , Grabner, Michael
- Organisation
- Botanik
- Angeboten im Semester
- Sommersemester 2026
- Unterrichts-/ Lehrsprachen
- Deutsch
- Lehrinhalt
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* Anatomischer Aufbau von Pflanzen
* Strukturell-funktionale Zusammenhänge im Stamm, Blättern und Wurzeln
* Holzartenlehre
* Holzartenerkennung
* Holzanatomie
* Eigenschaften und Verwendung der heimischen Holzarten
- Inhaltliche Voraussetzungen (erwartete Kenntnisse)
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Allgemeine Botanik
- Lehrziel
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Absolvent*innen des Moduls können den Aufbau und die Funktionen pflanzlicher Zellen, Gewebe und Organe beschreiben. Sie können selbständig Mikroskopieren und damit Holzarten anhand ihrer anatomischen Merkmale bestimmen. Sie sind in der Lage die verschiedenen Bauprinzipien einer Pflanze, und im Besonderen des Holzes, hinsichtlich der biologischen Funktionen im lebenden Baum zu erklären. Absolvent*innen des Moduls können die funktionell bedingte Variabilität der Holzanatomie innerhalb eines Baumes und bei verschiedenen Gehölzarten als auch die Prozesse bei der Jahrringbildung, Holzalterung und Wundheilung beschreiben und deren Konsequenz für das Überleben nach abiotischen und biotischen Stresssituationen erläutern. Sie können mit diesem Wissen die Variabilität in der Holzqualität hinsichtlich Festigkeit, Quellen und Schwinden, Tränkbarkeit, Farbe und Dauerhaftigkeit sowie „Fehler“ auf biologischer Basis erklären. Nach erfolgreicher Absolvierung des Moduls können die Studierenden die einheimischen Holzarten und deren Eigenschaften sowie Verwendungsmöglichkeiten beschreiben, miteinander vergleichen und gegenüberstellen (kontrastieren) und dadurch die Vor- und Nachteile, Stärken und Schwächen einer jeden Holzart für bestimmte Verwendungszwecke schildern.
Absolvent*innen des Moduls können ein Lichtmikroskop bedienen und dessen Funktionsweise erklären. Durch das Mikroskopieren von Mikroschnitten unter-schiedlicher anatomischer Richtungen, wird das räumliche Vorstellungsvermögen für die Anordnung der Zellen in den verschiedenen Geweben – mit Fokus auf das Holz – geschult. Sie erkennen den anisotropischen Aufbau und biomechanische Zusammenhänge und können Holzarten makroskopisch und mikroskopisch bestimmen.
Die Absolvent*innen dieses Moduls kennen die biologischen Prozesse des Baumwachstums und die Auswirkungen auf den Rohstoff Holz. Sie können die wichtigsten einheimischen Holzarten identifizieren und mögliche biologische Modifikationen sowie Holzfehler analysieren und verfügen darüber hinaus über die fachliche Kompetenz die adäquate Verwendung einer Holzart für bestimmte Produkte zu finden.
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