LAWI301501 Schwerpunktprojekt zur Landschaftsplanung (in Eng.)
- Art
- Projekt
- Semesterstunden
- 6
- Vortragende/r (Mitwirkende/r)
- Friesenecker, Michael
- Organisation
- Landschaftsplanung
- Angeboten im Semester
- Sommersemester 2026
- Unterrichts-/ Lehrsprachen
- Englisch, Deutsch
- Lehrinhalt
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Das Projektthema für das Sommersemester 2026 wird eine Bewertung der sozio-ökologischen Ungleichheiten im Kontext der Klimakrise sein. Aus einer räumlich-zeitlichen Perspektive werden vor allem Veränderungen der Hitze und Luftqualität im Zusammenhang mit sich verschiebenden sozialen und räumlichen Ungleichheiten untersucht.
Im ersten Teil des Seminars werden wir ein Verständnis für die Konzepte und Messgrößen von Umweltungleichheiten entwickeln, die von der räumlichen Verteilung von Umweltressourcen und Schadstoffen bis hin zu sozialen Ungleichheiten wie Vulnerabilität, Armut, Bildung und Migration sowie deren Überschneidungen reichen. Wir werden auch sozio-räumliche Ungleichheiten wie Umweltsegregation und räumlich-zeitliche Prozesse wie grüne Gentrifizierung untersuchen.
Im zweiten Teil werden die Studierenden angeleitet, ihr Verständnis für eines dieser Themen durch die Anwendung quantitativer Analysen zu vertiefen. Dazu gehört die Aufbereitung der Daten, die Einarbeitung in diese mithilfe deskriptiver Methoden, die Durchführung räumlicher statistischer Analysen (z. B. über Indizes oder Regressionen) sowie die Visualisierung und Kartierung der Ergebnisse.
Wir behandeln diese Themen anhand von Präsentationen, Leseübungen, Literaturrecherchen und der angeleiteten Anwendung von Methoden im Computerraumunterricht. Das Seminar ermutigt die Studierenden jedoch auch, die vorgeschlagenen Konzepte und Methoden selbstständig anzuwenden, wobei sie durch Reflexion und individuelles Coaching unterstützt werden. Das Hauptergebnis des Kurses ist ein individueller Projektbericht.
- Inhaltliche Voraussetzungen (erwartete Kenntnisse)
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Ein allgemeines Interesse am Erlernen quantitativer Techniken und statistischer Software (z. B. R, Excel) sowie GIS (z. B. QGIS) ist erforderlich. Grundkenntnisse in diesen Softwarepaketen wären von Vorteil.
- Lehrziel
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Nach Abschluss des Kurses sind die Studierenden in der Lage:
- ein solides Verständnis der konzeptionellen und analytischen Instrumente zur quantitativen Analyse von Umweltungleichheiten zu demonstrieren
- Daten aus offenen Datenarchiven und anderen administrativen Datenquellen zu sammeln und aufzubereiten
- grundlegende quantitative Methoden anzuwenden, die von einfachen Indizes bis hin zu explorativeren und erklärenden statistischen Methoden reichen
- die Stärken und Schwächen quantitativer räumlicher statistischer Methoden zu diskutieren.
Noch mehr Informationen zur Lehrveranstaltung, wie Termine oder Informationen zu Prüfungen, usw.
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