OEKB301337 Verhaltens- und Populationsökologie
- Art
- Vorlesung und Seminar
- Semesterstunden
- 3
- Vortragende/r (Mitwirkende/r)
- Hille, Sabine
- Organisation
- Wildbiologie und Jagdwirtschaft
- Angeboten im Semester
- Wintersemester 2026/27
- Unterrichts-/ Lehrsprachen
- Deutsch
- Lehrinhalt
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Dieser Kurs umfasst die Grundlagen der Populationsbiologie und Verhaltensökologie von Tieren. Der erste Teil "Populationsökologie" umfasst die wichtigsten Prinzipien des Populationswachstums unter verschiedenen Bedingungen sowie die Auswahl von Methoden und Analysen und die Verwendung von Modellen bei Populationsschätzungen. Ein Hauptziel ist es, die Fähigkeit zu stärken, 1) Populationsdichten und ihre Verteilung im Raum zu schätzen und 2) realisierbare Hypothesen zu entwickeln und angemessene Fragen bei der Lösung von Problemen im Wildtiermanagement zu stellen. Der zweite Teil "Verhaltensökologie" bietet eine grundlegende Einführung in verschiedene Ebenen des Verhaltens von Tieren im Bezug zu Umweltparametern. Nahrungssuche, Lebensraumwahl, Kommunikation, Paarungssysteme, sexuelle Selektion, Lebensgeschichte, Fortpflanzungsbiologie und Räuber-Beute-Verhältnisse.
Dieser Hintergrund ermöglicht es den Studierenden, eigene Studien zu Wildtieren durchzuführen und relevante Literatur, Forschungsprojekte und Managementmaßnahmen kritisch zu bewerten.
- Paarungssysteme
- Lebensgeschichten
- Nahrungssuche
- Dispersion
- Sexuelle Selektion
- Habitatwahl
- Räuber-Beute-Verhältnisse
- Geburten-/Sterberaten
- Inhaltliche Voraussetzungen (erwartete Kenntnisse)
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Grundlagen der Ökologie, Verhaltensbiologie und der Statistik, Biologie heimischer Wildtiere, die Vorlesungen:
Grundlagen der Wildtierökologie,
Grundlagen Wildtiermanagement,
Vertiefung statistischer Methoden
- Lehrziel
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Lernziel ist es die Komplexität von verhaltens- und populationsökologischen Zusammenhängen zu erkennen, beschreiben und anwenden zu können. Im ersten Teil "Populationsökologie" sollen grundsätzliche Prinzipien wie z.B. Wachstum von Populationen unter bestimmten Bedingungen gelernt werden. Um in der Wildtierbiologie, Populationsökologie und in der Managementpraxis profunde Studien und Argumente zu liefern, ist es notwenig, die richtigen Fragen und Hypothesen zu stellen. Hypothesenbildung ist daher neben der richtigen Wahl der Methoden und Auswertungsverfahren (Modelle) ein wichtiges Lernziel. Es soll gelernt werden, wie Stichproben gezogen werden, und auf Populationsgrößen hochgerechnet wird, die Fang/Wiederfang Methoden, Poisson Verteilungen und -Abweichungen, wie auch komplexe Zusammenhänge, die unterschiedliche Verläufe von Populationsentwicklungen bedingen.
In dem zweiten Abschnitt "Verhaltensökologie" sollen die StudentInnen lernen grundlegende Prinzipien der Ausbildung von Verhaltens-Phänotypen, der Nahrungssuche, der Habitatwahl, der Lebensgeschichte an verschiedenen angewandten Beispielen zu verstehen, zu übertragen und anzuwenden.
Mit diesem Hintergrund soll außerdem die Fähigkeit erlernt werden, wissenschaftlich zu arbeiten und zu argumentieren und Studien und andere wissenschaftliche Texte über Verhaltensökologie und Populationsökologie und die daraus möglichen abgeleiteten Managementvorschläge kritisch zu interpretieren.
Noch mehr Informationen zur Lehrveranstaltung, wie Termine oder Informationen zu Prüfungen, usw.
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