LAWI102328 Projekt zur Raumplanung


Art
prüfungsimmanente Lehrveranstaltung
Semesterstunden
4
Vortragende/r (Mitwirkende/r)
Abart-Heriszt, Lore , Faller, Maja , Martin, Leon , Grossauer, Franz , Steinkellner, Brigitte , Geier, Stefan , Koscher, Raffael , Schick, Marla , Bruckner, Denise , Neugebauer, Georg , Maierhofer, Teresa , Baldini, Maria , Heinrich, Saskja
Organisation
Raumplanung, Umweltplanung und Bodenordnung
Angeboten im Semester
Wintersemester 2026/27
Unterrichts-/ Lehrsprachen
Deutsch

Lehrinhalt

ACHTUNG:
Im neuen Bachelorstudienplan ist das Projekt zu Raumplanung im 3. Semester vorgesehen, wird aber aus organisatorischen und personellen Gründen im 3. und im 4. Semester abgehalten. Im ausgelaufenen Studienplan wurde die Lehrveranstaltung im 5. und im 6. Semester angeboten. Durch den Studienplanwechsel ergibt sich eine Überlagerung von zwei Jahrgängen, beide mit einer hohen Anzahl an Studierenden.
Wir haben sukzessive von 140 auf nun 200 Personen pro Studienjahr ausgeweitet. Mit 200 Studierenden haben wird unsere personelle und organisatorische Kapazitätsgrenze erreicht.
Für das Sommersemester prüfen wir eine Aufstockung auf 160 Studierende. Dazu sind wir aber auf die Finanzierung und die Verfügbarkeit von externen Lehrenden angewiesen. Für die Finanzierung brauchen wir eine Zusage vom LAWI-Department und vom Vizerektorat für Lehre sowie Personen, die einen Lehrauftrag übernehmen wollen. Für 160 Studierende benötigen wir eine zweite Projektgemeinde. Wir werden noch die Anmeldungen für das Wintersemester abwarten, um ein besseres Bild der Situation zu bekommen.
Ein Abbau des Überhangs an Studierenden innerhalb eines Jahres wird auf Grund der genannten Rahmenbedingungen und der großen Zahl der Studierenden nicht möglich sein. Wir können Ihnen aber versichern, dass wir alles tun werden, um das Problem so rasch wie möglich aus der Welt zu schaffen.

Abgesehen von den Personen auf den Wartelisten des Vorsemesters wird NIEMAND vorab angemeldet. Diesbezügliche Anfragen bei den zuständigen Lehrenden sind daher sinnlos und werden nicht beantwortet.

Auf Grund der aktuellen Situation können wir Personen auf den Wartelisten derzeit KEINEN FIXPLATZ FÜR DAS NÄCHSTE SEMESTER ANBIETEN.


Die Lehrveranstaltung findet in zwei Teilen statt. Aufbauend auf die Einführung in das Projekt in der Startveranstaltung wird in Kleingruppen (5 Personen) die Aufgabenstellung bearbeitet.
Inhalt des Projekts ist es, in einer österreichischen Gemeinde zu einem bestimmten Thema Planungsvarianten zu entwickeln und mit Mitteln der örtlichen Raumordnung vorzubereiten.
Dieses Wintersemester ist die Projektgemeinde Bisamberg. Thema in den fünf Gruppen ist eine nachhaltige Abdeckung des Wohnraumbedarfs und anderer Daseinsgrundfunktionen durch eine Kombination aus Innen- und Außenentwicklung.
Teil 1 - Planungsgrundlagen: Zuerst wird ein Gemeindeprofil erstellt, sowie mithilfe von Workshops der rechtliche und fachliche Hintergrund erarbeitet. Darauf aufbauend erfolgt die Erstellung einer Zielmatrix als Basis für die weiteren Arbeiten (Bevölkerungsprognosen, Analysen, Entwürfe, Folgenabschätzungen).
Teil 2 - Danach erfolgen eine systematische Analyse des Gemeindegebiets und die Auseinandersetzung mit Bevölkerungsprognosen und dem Bedarf an (Wohn-)Bauland. Diese bilden gemeinsam mit der Zielmatrix die Grundlagen für die Planungsvarianten.
Planungsvarianten und Umsetzung: Basierend auf den überörtlichen, örtlichen und fachlichen Zielen sowie auf den Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken der Projektgemeinde und der Planungsgebiete werden zwei Entwürfe entwickelt. Standortanforderungen und räumliche Auswirkungen der Planung sind darzulegen und die Absicherung durch eine entsprechende Widmung im Flächenwidmungsplan vorzuschlagen.
Den Abschluss des Projekts bildet ein systematischer Vergleich der Entwürfe als Grundlage für eine Planungsempfehlung an die Gemeinde.
Ergebnis ist ein Entwurf zur Änderung des Flächenwidmungsplans auf Basis der NÖ. Planzeichenverordnung.
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Inhaltliche Voraussetzungen (erwartete Kenntnisse)

Die Ablegung der Prüfung zur Vorlesung "Instrumente und Methoden der Raum- und Landschaftsplanung" vor Beginn des Projekts ist Pflicht!

Die Kenntnis der Inhalte dieser LVA werden für das Projekt vorausgesetzt.

Entsprechend der Semesterempfehlung des Studiums werden inhaltliche Kenntnisse in CAD, GIS sowie grundlegende rechtliche Kenntnisse vorausgesetzt.

Ebenso erwartet werden Kenntnisse im eigenständigen Recherchieren und Auswerten von Fachliteratur, ein wissenschaftlich korrekter Umgang mit Quellen sowie die Fähigkeit, eigenständige Texte zu verfassen.

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Lehrziel

Ziel des Projektes ist die inhaltliche Auseinandersetzung mit Raumplanung auf der örtlichen Ebene. Im Laufe des Projektes soll der Planungsprozess von der Grundlagenforschung über die Analysen bis hin zu ausgearbeiteten Planungsmaßnahmen nachvollzogen werden.

Die TeilnehmerInnen des Projekts zur Raumplanung erwerben Kompetenzen:

… im Recherchieren und Verfassen eines strukturierten Gemeindeprofils

… im Recherchieren und Analysieren von rechtlichen und strategischen Planungsinstrumenten und -zielen auf überörtlicher und örtlicher Ebene

… im selbstständigen Recherchieren von Fachinhalten in wissenschaftlicher Literatur

… im eigenständigen Verfassen von strukturierten und sachlich formulierten Texten

… im systematischen Analysieren der Rahmenbedingungen für Projekte in der örtlichen Raumplanung

… aus planerischen Fragestellungen und basierend auf Planungszielen konkrete Lösungsvorschläge in Form von Entwürfen zu entwickeln

Im Rahmen der LV sollen soziale Kompetenzen und Teamfähigkeit vertieft sowie Erfahrungen im gemeinsamen Projektmanagement gesammelt werden.

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Noch mehr Informationen zur Lehrveranstaltung, wie Termine oder Informationen zu Prüfungen, usw. finden Sie auf der Lehrveranstaltungsseite in BOKUonline.