Neueste SCI Publikationen

Neueste Projekte

Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-01-01 - 2025-12-31

Die Verringerung des Kohlenstoff-Fußabdrucks von Ingenieurbauwerken in allen Größenordnungen wird von entscheidender Bedeutung sein, um die mit der globalen Erwärmung verbundenen Risiken zu mindern. Naturfaserverstärkte Verbundwerkstoffe, insbesondere duroplastisch gebundene Verbundwerkstoffe (NFC) und tragende Holzverbundwerkstoffe, sind eine nachhaltige Grundlage für eine neue Generation hochleistungsfähiger und umweltverträglicher Konstruktionswerkstoffe. Die potenziellen Anwendungen sind breit gefächert und reichen von der Automobil- und Bauindustrie bis hin zur Erzeugung erneuerbarer Energien. Ungelöste Herausforderungen bei der Anwendung in Automobilen, Windkraftanlagen oder Gebäuden sind die extremen mechanischen und thermischen Belastungen und die daraus resultierenden Schäden, in vielen Fällen mit katastrophalen Auswirkungen (Zerbrechen von Windkraftanlagenflügeln, Einsturz statisch wichtiger Gebäudeteile oder von Bauteilen in Autos, die zu Verkehrsunfällen führen). Daher ist die frühzeitige Erkennung übermäßiger Spannungen, der Auswirkungen kleiner Ungleichgewichte im Herstellungsprozess, der Feuchtigkeitsaufnahme usw. ein kritischer Erfolgsfaktor. Ziel des Projekts ist es, das volle Potenzial nachhaltiger Verbundwerkstoffe in einem breiten Spektrum von Anwendungen durch intelligente, immersive und integrierte Sensorkörper und Materialien zu erschließen, die, wo immer möglich, intrinsische Materialeigenschaften nutzen, eine vorausschauende, langfristige Überwachung ermöglichen und somit sichere Alternativen zu herkömmlichen, umweltschädlichen Systemen bieten.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-07-01 - 2021-10-31

Antragsförderung zu folgendem Abstract Ziel des Projekts ist die Entwicklung neuer biobasierter Komponenten für Batteriegehäuse. Durch eine neue Produktionstechnologie von Batteriezellen soll die Speicherdichte um mindestens 10 % verbessert werden. Weitere Verbesserungen werden durch ein Leichtbaukonzept von Zellen, Modulen und Gehäusen sowie durch den Einsatz von Holzhybridkomponenten für die gesamte Batterie erreicht. Insgesamt soll durch den Einsatz von biobasierten Materialien eine Gewichtsreduktion von ca. 30% erreicht werden. Der CO2-Fußabdruck kann so um mindestens 20% verbessert werden. Ein positiver Nebeneffekt der Gewichtsreduzierung ist, dass dadurch die Reichweite von E-Fahrzeugen erhöht werden kann. Holz hat zahlreiche Stärken, die beim Einsatz als Konstruktionsmaterial in einer Batterie genutzt werden können: gut kalkulierbarer Abbrand, vergleichsweise geringe Rauchentwicklung und Emission toxischer Gase, geringe Wärmeleitfähigkeit, sehr gute Schwingungsdämpfung, sehr hohe spezifische Steifigkeit und Festigkeit, hohe Ergieabsorption, hervorragende Rohstoffverfügbarkeit, geringe Materialkosten, einfache und kostengünstige Bearbeitbarkeit und ein geringer ökologischer Fußabdruck. Durch die Kombination von Holz und anderen biobasierten Werkstoffen mit konventionellen Bauteilen in einer Batterie können die günstigen strukturmechanischen und thermischen Eigenschaften beider Materialien ergänzt und damit genutzt werden. Neben Ökodesign und Leichtbau ist Recycling und 2nd-Life-Use der dritte große Beitrag zu ökologisch verbesserten Produkten und Komponenten in der E-Mobilität. Die Batterien bzw. Module sollen daher so gestaltet werden, dass sie nach dem Gebrauch leicht entnommen und für einen zweiten Lebenszyklus in stationären Energiespeichern verwendet werden können. Ziel des Projektes ist es, die Ergebnisse sehr nah an die industrielle Umsetzung heranzuführen. Damit wird auch das technische, ökologische und ökonomische Potenzial von Energiespeichern messbar gemacht. Darüber hinaus sollen Schulungen und Empfehlungen für die Industrie helfen, das Wissen schnell und effizient in die Wirtschaft zu transferieren.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-01-15 - 2025-01-14

Der Klimawandel ist eine der Haupttriebkräfte hinter Anpassungsprozessen, die derzeit in Österreichischen Wäldern vorangehen. Als Folge geht der Anteil von Nadelholz zurück, und Laubhölzer, insbesondere Buche und Eiche gewinnen an Bedeutung, da sie in Tieflagen insgesamt widerstandsfähiger als Fichte sind. Das technologische Profil von Eiche und Buche unterscheidet sich jedoch fundamental von der derzeit vorherrschenden Fichte, weshalb neuartige Ansätze zur hochwertigen Nutzung insbesondere nicht sägefähiger Laubholzsortimente gefragt sind. Im vorliegenden Antrag wird Spalten als ein Ansatz vorgeschlagen, Faserabweichungen möglichst gering zu halten. Des Weiteren sollen gespaltene und gekrümmte makrofasrige Holzelemente in Heissdampf plastifiziert und ausgerichtet werden, und nachfolgend zu Verbundbalken mit ausgerichteten Fasern verdichtet werden, die als Strukturelemente z.B. im Bau oder im Automobilbereich dienen können. Das vorgeschlagene hoch Rohstoffeffiziente Konzept bringt eine Reihe von technischen Vorteilen und leistet einen Beitrag zur intensiven Nutzung biobasierter Materialien auch in Zukunft. Es leistet somit einen Beitrag zur Beibehaltung der Wettbewerbsfähigkeit des forstbasierten Sektors in Zeiten des Klimawandels.

Betreute Hochschulschriften