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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit
: 2026-02-01 - 2033-10-31
Das Ziel des eigenfinanzierten Projektes ist die weitere Erforschung im Bereich der historischen Holzverwendung, inklusive filmischer Dokumentation von handwerklichen Prozessen und Produkten. Ein wichtiger Teilbereich ist die weitere Entwicklung der Internationalisierung dieses Wissenschaftsgebietes durch Organisation von Workshops, Konferenzen und Exkursionen. Mit internationalen Partnern werden gemeinsame Themen fixiert, bearbeitet und publiziert – z.B. über das Schindeldach. Des Weiteren stehen die Publikationen bisher gewonnener Daten im Mittelpunkt.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit
: 2025-01-01 - 2027-12-31
Auf Grund dramatischer Schadereignisse, zuletzt im Zusammenhang mit Borkenkäferbefall, gewinnen Schadholzlogistik und das entsprechende Krisenmanagement immer mehr an Bedeutung. Regionale Katastrophen führen häufig in kurzer Zeit zu einem enormen Anfall von Schadholz, das trotz umfangreicher Bemühungen, nicht kurzfristig aus dem Wald zu den Verarbeitern transportiert werden kann. Daher sind alle Möglichkeiten der Lagerung von Holz auszuschöpfen, um den angespannten Holzmarkt zu entlasten und die Qualität von hochwertigen Rundholzsortimente weitgehend zu erhalten. Die Nasslagerung wurde eingehend im Projekt Mantra behandelt, die Erfahrungen und Kenntnisse im Bereich der verschiedenen Varianten von Trockenlagerung, so zeigte sich, sind aber noch sehr dürftig.
Eine Form der Trockenlagerung ist die Stehendlagerung von bereits abgestorbenen Bäumen (sogenannter Dürrständer oder Dürrlinge, i.e. abgestorbene Fichtenbäume, die nicht sofort geerntet werden, also im Wald stehend verbleiben), die kein phytosanitäres Risiko mehr darstellen und aufgrund der Lage, erhöhter Erntekosten, zu geringer Erntekapazitäten, schlechter Holzmarktlage, etc. nicht rechtzeitig geerntet wurden. Daher stellt sich die Frage, wie lange dieses Holz im Wald stehend gelagert werden kann und welche Qualitätseinbußen je nach Standort, Höhenlage, etc. zu erwarten sind.
Daher soll im Projekt Schadholz-Qualität folgende Fragestellung behandelt werden:
Welche Qualitätsverschlechterungen des Rundholzes sind bei Stehendlagerung nach mehreren Jahren zu erwarten und wie stellt sich die Eignung dieses Holzes als Schnittholz (Qualitäten, Ausbeute) dar?
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit
: 2024-10-01 - 2027-09-30
Natürliche Holzbeschichtungen auf Basis von pflanzlichen Ölen und Wachsen erfüllen eine wichtige Funktion bei hochwertigen Möbeln und Fußböden. Während sie für eine angenehme Optik und natürliche Haptik der Holzoberflächen sorgen, sind der Schutz vor Flüssigkeiten, vor allem Wasser, und die mechanische Stabilität oft nicht zufriedenstellend. Inspiriert von den wasserabweisenden Eigenschaften des natürlichen Lotusblatts schlagen wir einen neuen Ansatz für biobasierte Holzbeschichtungen vor, der die vorteilhafte Wirkung von natürlichem Wachs mit der mechanischen Festigkeit von Zellulose-Nanokristallen kombiniert. Wir stellen die Hypothese auf, dass mikrometergroße Wachspartikel, die mit hydrophobierten Cellulose-Nanokristallen beschichtet sind, in einem Verfahren auf Emulsionsbasis hergestellt werden können. Weiters schlagen wir vor, dass nach dem Auftragen auf eine Holzoberfläche, entweder in Kombination mit einem natürlichen Öl oder alternativ als eigenständige Lösung, die mikroskalige Textur der Wachspartikel in Kombination mit der nanoskaligen Textur der hydrophoben Zellulose-Nanokristalle der Oberfläche stark wasserabweisende Eigenschaften verleiht. Es wird davon ausgegangen, dass das Vorhandensein von Cellulose-Nanokristallen auch die mechanische Widerstandsfähigkeit des Beschichtungssystems erheblich verbessern wird. Insgesamt zielt das vorgeschlagene Projekt also auf signifikante wissenschaftliche Neuheit bei biobasierten Holzbeschichtungen ab, während gleichzeitig eine klare Vision für eine mögliche Anwendung in Betracht gezogen wird.