Mit dem Begriff Quantum Dots (QD) verbindet man Nanokristalle, meistens aus einer Halbleiterverbindung. Das besondere an diesem Material ist, dass es auf Grund seiner Größe und Beschaffenheit quantenmechanische Eigenschaften aufweist. QDs decken ein weites Anwendungsspektrum ab, darunter die Verwendung in lichtemittierenden Dioden (LED), als Quantenpunktlaser oder biologischer Marker. Eine der neusten Anwendungen ist die gezielte Gewebemarkierung im medizinischen Bereich.

Unsere Arbeitsgruppe ist auf die Synthese und Weiterentwicklung neuartiger wasserlöslicher und magnetischer Quantum Dots spezialisiert. Stabile und biokompatible Ummantelungen erlauben eine weitreichende Anwendung in wässrigen Medien. Des Weiteren kann man deren spezielle Eigenschaften nutzen, um unter anderem mit Hilfe der Magnetresonanztomographie (MRI) eine Vielzahl an neuen bildgebenden medizinischen Verfahren zu entwickeln.  

Kontaktperson: Univ. Prof. Dr. Eva - Kathrin Ehmoser, in Kooperation mit Prof. Marion Huber-Humer, Dr. Florian Part, ABF, WAU, BOKU