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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-11-01 - 2022-06-30

Das Projekt "“Knowledge Centre for Organic Agriculture in Africa”" verfolgt das Ziel, Wissenszentren als innovative Strategie zur Förderung der ökologischen Landwirtschaft in West-, Ost-, Nord-, Süd- und Zentralafrika erfolgreich einzuführen. Das Projekt befasst sich mit Schlüsselthemen für die Förderung einer Umstellung auf den ökologischen Landbau und ein nachhaltiges Lebensmittelsystem. Durch die Validierung und Verbreitung von Wissen und die Stärkung der Netzwerke relevanter Akteure werden aktuelle Initiativen gestärkt, der Bekanntheitsgrad der Umstellung erhöht und die Akteure unter gemeinsamen Interessen zusammengeführt. Im Rahmen des KCOA-Projekts wird eine Machbarkeitsstudie für transdisziplinäre Trainings durchgeführt. Transdisziplinäre Trainings können wertvolle Verbindungen zwischen Akteuren auf verschiedenen Ebenen und Disziplinen schaffen und so zu einer langfristigen Investition in die Ausbildung von Multiplikatoren und in die Schaffung eines förderlichen Umfelds beitragen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-06-01 - 2023-05-31

Das Projekt “Klimaauswirkungen von Bodenschutzanlagen in Trockengebieten in der Klimaregion Wagram“ baut auf die bisherigen Arbeiten zum Bodenschutz auf, soll diese in einem neuen Gesichtspunkt, entsprechend den oben gestellten Fragen, beleuchten und einen Beitrag zur Entwicklung von Strategien für zukünftige Herausforderungen leisten. Wasserbilanzen sollen einen Einblick in die Wasserdynamik im Boden bieten und damit zu einer besseren Bewertung des Nutzens von Bodenschutzanlagen beitragen. Einfach handhabbare mobile Messsysteme für eine Weiternutzung nach Projektende sollen entwickelt werden. Die Messergebnisse liefern über den praktischen Nutzen hinaus wichtige Daten für die Forschung und die angesprochenen Fragen sind von großer Aktualität in der wissenschaftlichen Bewertung von Klimaanpassungsstrategien. Ziele sind (1) die Bewertung und Erhebung der Klimaauswirkungen von Bodenschutzanlagen in Trockengebieten und (2) die Evaluierung der Produktionsbedingungen für die regionale Biogemüseproduktion durch Bodenschutzanlage.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-11-13 - 2023-11-12

Das CO2 Kompensationsprojekt COPE startete 2012 in Äthiopen. COPE und COPE 2.0 wurden vom CDR in Zusammenarbeit mit dem WOEK entwickelt und gemeinsam mit dem Gondar Agricultural Research Center (GARC) umgesetzt. COPE startete 2013 mit einem mehrstufigen partizipativen Prozess über 18 Monate in zwei Dörfern im Norden Äthiopiens. Bei der Planung des partizipativen Prozesses wurden lokalen Bräuche und Traditionen als Grundlage berücksichtigt. Daher beruhte der Prozess auf einer Reihe von Dorfversammlungen und der Einrichtung von Ausschüssen und Untergruppen, die zwischen den größeren Sitzungen an spezifischen Themen arbeiteten. Aufforstungen werden vom lokalen „Waldkomitee“ (Forest Committee) und den Forschern von Gondar Agriculture Research geplant und umgesetzt. im Jahr 2017 haben die Dorfgemeinschaften haben die ursprünglich geplante Gesamtfläche von 30 ha auf 79,5 ha erhöht. Die Dauerhaftigkeit der Aufforstung, die ersten 10.000 Setzlinge wurden im Juni 2015 gepflanzt, kann nun durch eine breite Akzeptanz des Projekts durch die Landnutzer sichergestellt werden Im Überwachungszeitraum von 4 Jahren (2013/2016) wurden 1320 Tonnen CO2 gebunden. Das Hauptziel von COPE 2.0 besteht darin, ein langfristiges, innovatives und partizipatives Klimaschutzprojekt aufzubauen, das in Äthiopien geplant, finanziert, umgesetzt und unterstützt wird. BOKU-Wissenschaftler waren bereits vor der Projektintervention durch gemeinsame Forschungsprojekte in das Feld eingebunden. Das Ziel der BOKU-Klimaschutzprojekte ist nicht nur der Klimaschutz, sondern auch der strukturelle und nachhaltige Wandel in der Region durch die Zusammenarbeit von Wissenschaft und lokaler Bevölkerung. Damit können umfassende Klimaprogramme entwickelt werden, die Biodiversität, Wasser und Bodenschutz vereinen, die Gleichstellung der Geschlechter, die Partizipation der gesamten Dorfgemeinschaft fokussioern. Ganz im Sinne von SDG 15: Der Erhalt und die nachhaltige Nutzung der Biodiversität sind für die soziale und wirtschaftliche Entwicklung sowie für das Überleben der Menschen entscheidend.

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