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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-12-10 - 2023-06-09

Die Schweine-Rasse Turopolje ist eine von zwei gefährdeten Schweinerassen in Österreich, deren Halter über das Programm zur Erhaltung gefährdeter Nutztierrassen von ÖPUL gefördert werden. Die Kontrolle des Zuchtprogramms obliegt der ÖNGENE (Österreichische Nationalvereinigung für Genreserven). Die ÖNGENE hat die Universität für Bodenkultur (Univ.Prof. Johann Sölkner) beauftragt, Untersuchungen zur genetischen Diversität dieser hoch ingezüchteten Rasse mit genomischen Hochdurchsatz-Markern (SNP) durchzuführen und Vorschläge zu unterbreiten, wie die bereits geringe Diversität möglichst gut erhalten werden kann. Zu diesem Zweck werden mehr als 100 Turopolje-Schweine mit dem porcinen SNP-Chip mit mehr als 80.000 Markern genotypisiert und entsprechende Analysen zu Inzucht und Populationsstruktur durchgeführt. Ein Tool zur Anpaarungsplanung aufgrund der Marker-Information wird entwickelt.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-12-01 - 2024-11-30

Basierend auf den Beobachtungen des vorangegangenen Forschungsprojektes Nr. 101210 "Grundfutter-Effizienz" und den Ergebnissen einer umfangreichen Literaturrecherche wurden im aktuellen Forschungsprojekt drei verschiedene Ansätze gewählt: Reduktion der Partikelgröße von Heu, Konservierung von Grünlandfutter als Heu oder als Silage, Mahd des Grünlandfutters am Abend bzw. am Morgen. Ziel dieses Projektes ist es, mögliche Effekte auf das Futteraufnahmeverhalten, die Nährstoff- und Energieversorgung und die Leistung von Milchkühen sowie die Verdaulichkeit der Nährstoffe zu untersuchen. 1) Ernte von angewelktem Grünlandfutter mit einem Trockenmasse (TM)-Gehalt von 60-65% und anschließende Unterdach-Trocknung. Substanzielle Reduktion der Partikelgröße dieses Heus und Einsatz desselben in einer Ration, die zu >80% aus Heu und zu <20% aus Kraftfutter besteht (Basis TM). Vergleich der Effekte von gehäckseltem und nicht gehäckseltem Heu. 2) Angewelktes Grünlandfutter wird mit einem TM-Gehalt von 35-40 % geerntet und entweder als Silage oder, nach einer Unterdach-Trocknung, als Heu konserviert. Heu und Silage machen jeweils >80 % der Tagesration aus (Basis TM); Kraftfutter-Anteil in beiden Rationen <20% (Basis TM). 3) Mähen von Grünlandfutter entweder am Abend oder am darauffolgenden Morgen. Ernte dieses Futters bei einem TM-Gehalt von 60-65%, anschließend erfolgt eine Unterdach-Trocknung. Vergleich beider Heusorten in Rationen mit einem Heu-Anteil von >80% (Basis TM); Kraftfutter-Ergänzung in den beiden Rationen <20% (Basis TM).
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-07-01 - 2022-12-31

Die Persönlichkeit von G.J. Mendel und seine Entdeckungen können als gemeinsames Erbe und grenzüberschreitendes Symbol der Region AT-CZ bezeichnet werden. Mendels Biographie zeigt, dass er eng mit den Städten Wien und Brünn verbunden war. Der Brünner Augustinerorden schickte Mendel zum Studium an die Universität Wien, wo er die akademische Kenntnisse erwerben konnte, die er später in Brünn bei seinen berühmten Experimenten mit den Erbsen in seinem Gewächshaus nutze. Das Hauptziel des Projekts ist es, Mendels Vermächtnis zum Ausdruck zu bringen, indem ein Raum für grenzüberschreitende Zusammenarbeit und kulturellen und wissenschaftlichen Austausch geschaffen wird. Wir erwarten eine positive Veränderung und Vertiefung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit auf der Grundlage regelmäßiger Treffen bei kulturellen und wissenschaftlichen Veranstaltungen, die zur Verbreitung von Mendels Erbe beitragen. Das Hauptergebnis des Projekts wird ein renoviertes Mendel-Gewächshaus sein, das in einen innovativen multifunktionalen Raum für kulturelle und wissenschaftliche Veranstaltungen verwandelt wird im Gegensatz zur ursprünglichen Nutzung als Gewächshaus. Die architektonisch ansprechende, zugänglich Restauration wird die Vertiefung der gegenseitigen Beziehungen und die Vernetzung der Bürger in den Regionen ermöglichen. Ziel der Begleitaktivitäten des Projekts ist es unter anderem eines strategischen Plan für die Nutzung des Gewächshauses zu entwickeln. Das Grundgerüst für diese Nutzung wurde bereits vom Antragsteller entwickelt und wird im Laufe des Projektes gemeinsam mit allen Partnern detailliert ausgearbeitet, um die Nachhaltigkeit des Projektes und die Einbindung der Bevölkerung der Grenzregionen in die Umsetzung der Projektziele zu gewährleisten. Ein weiterer Output werden digitale Materialien für einen wandernden Citizen Science Workshop sein, sowie neu etablierte wissenschaftliche Kooperationen zwischen Forschern in Österreich und Tschechien.

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