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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2021-06-01 - 2026-05-31

Das Arbeitsprogramm des dritten Referenzzentrums der Europäischen Union für Tierschutz (EURCAW-RE) befasst sich mit dem Wohlergehen von Wiederkäuern und Equiden und betrifft die folgenden Tiere: Wiederkäuer (Haustiere der Familie Bovidae wie Rinder (einschließlich Büffel- und Bison-Arten), Schafe und Ziegen), andere landwirtschaftlich genutzte Wiederkäuerarten wie Hirsche (z. B. Cervus elaphus); und Equiden (d. h. Haustiere der Familie Equidae wie Pferde (Equus caballus), Esel (Equus asinus) und deren Kreuzungen). Die Aktivitäten des Zentrums können sich auch auf Hauskameliden wie Lamas und Alpakas erstrecken. Die Tätigkeiten von EURCAW-RE betreffen sowohl Nutztiere als auch Tiere, die zu wissenschaftlichen Zwecken und für die Freizeit gehalten werden. Das Zentrum wird sich mit dem gesamten Lebenszyklus befassen, einschließlich Unterbringung und Haltung, Transport, Schlachtung und Tötung (z. B. zur Seuchenbekämpfung). Die Rolle der Referenzzentren für das Wohlergehen von Tieren ist eng mit der Durchsetzung der EU-Tierschutzvorschriften verbunden, indem sie Wissen und Instrumente entwickeln und verbreiten, um die nationalen Behörden bei der Durchführung besserer amtlicher Kontrollen zu unterstützen. Die Zentren helfen auch den Interessensvertretern, die Vorschriften zu verstehen und zu verstehen, wie diese Vorschriften einzuhalten sind, sowie die möglichen Kontrollmethoden, die von den zuständigen nationalen Behörden anzuwenden sind. EURCAW-RE wird den zuständigen Behörden Zugang zu konsistenten technischen Daten, Forschungsergebnissen, neuen Techniken und Fachwissen verschaffen, die für die korrekte Anwendung der EU-Rechtsvorschriften im Bereich des Tierschutzes erforderlich sind. Darüber hinaus umfasst die Tätigkeit von EURCAW-RE die Bereitstellung von wissenschaftlichem und technischem Fachwissen für einschlägige nationale wissenschaftliche Einrichtungen durch Schulungskurse für Mitarbeiter und die Verbreitung von Forschungsergebnissen und technischen Innovationen. Die Aufgaben umfassen fünf im Arbeitsprogramm definierte Aktivitätskategorien. Zu den wichtigsten Aktivitäten gehören 1) Identifizierung von Tierwohlindikatoren, Methoden zur Beurteilung und Verbesserung, 2) wissenschaftliche und technische Studien, 3) Schulungen und 4) Verbreitung von Forschungsergebnissen und Innovationen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-01-01 - 2023-12-31

In der Aufzucht und Mast von Schweinen kann es auch bei guter Gestaltung des Haltungssystems und des Managements zu klinischen Problemen, wie z.B. Durchfall bei oder Atemwegsproblemen, aber auch zu Verhaltensstörungen, wie Schwanz- oder Ohrbeißen kommen. Als eine vorbeugende Maßnahme zur Stabilisierung der Tiergesundheit wird die Zugabe von Mikroorganismen, sogenannter „Probiotika“ als “natürliche Alternative” zu antibiotischen Behandlungen diskutiert. Im Rahmen einer prospektiven „Multi-farm Studie“ auf drei Praxisbetrieben wird dazu untersucht (Absetzen bis Schlachtung), ob diese effektiv sind, um die folgenden Aspekte der Tiergesundheit (Atemwege, Durchfall, Microbiom), des Tierwohl (Verhalten, Schwanzverletzungen) und der Produktivität (Futterverwertung) zu verbessern. Gleichzeitig erfolgen eine qualitative Befragung sowie ein Erfahrungsaustausch der teilnehmenden LandwirtInnen, um die Übertragbarkeit der Erkenntnisse für die Praxis sicherzustellen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2022-03-24 - 2023-09-23

Die Schweinehaltung im Kosovo und in Albanien ist eine wichtige Einkommensquelle und aufgrund ihrer Merkmale hinsichtlich der relativ kleinen Betriebsgröße und der Bewirtschaftungspraktiken eine nachhaltige Option für die Selbstversorgung mit Schweinefleisch. Bislang wurden große Unterschiede innerhalb der Länder und zwischen den Ländern dokumentiert. Um die Gesundheit und das Wohlergehen von Schweinen zu verbessern, sind die Ziele dieses Projekts das "Handbuch für Landwirte" in albanischer und serbischer Sprache zu verbreiten - Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens in insgesamt 20 Schweinebetrieben durch Auswahl von betriebsindividuellen Verbesserungszielen und entsprechenden Maßnahmen - Bewertung der Wirksamkeit dieser Beratungsaktion auf der Grundlage des "Handbuchs für Landwirte" und der Meinung der Landwirte zu Inhalt und Kommunikationsansatz - Wissensaustausch und Schulung von jungen Forschern, Tierärzten und Landwirten (an Universitäten, in Betrieben, in der Verwaltung) Während eines Trainingsworkshops in Wien zum Thema Welfare Assessment wird das Handbuch für Landwirte vorgestellt. Nach der Rekrutierung von Betrieben werden Workshops für Landwirte in Prishtina und Tirana organisiert. Bei zwei Betriebsbesuchen werden die Landwirte auf der Grundlage des Handbuchs 1-3 Ziele und Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele festlegen. Nach einer grundlegenden Bewertung des Wohlergehens der Landwirte wird etwa sechs Monate später eine zweite Bewertung durchgeführt, um die Erreichung der Ziele und die Umsetzung der Maßnahmen quantitativ und qualitativ zu bewerten.

Betreute Hochschulschriften