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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2026-02-01 - 2028-11-30

Der Frauenschuh (Cypripedium calceolus) ist eine Orchideenart, die nach Anhang II und IV der FFH-Richtlinie geschützt ist und damit europaweit als gefährdet gilt. Gleichzeitig ist die Pflanzen quasi die Flaggschiff-Spezies der heimischen Orchideen. Das Projekt CypriPlus soll den starken Rückgang dieser Art in den letzten Jahrzehnten insbesondere im Biosphärenpark Wienerwald und im südlichen Weinviertel mittels Standortanalysen ergründen. Die Untersuchungen umfassen die Aufnahme von Mikroklima-Datenreihen mittels Sensoren, Bodenproben zum Nachweis etwaiger Mykorrhizapilze und ein Bestäuber-Monitoring an ausgewählten Standorten in Österreich. Der Fokus liegt dabei auf dem Großraum Wien, wiewohl auch einige alpine Vorkommen auf die obgenannten Parameter hin untersucht werden sollen. Das Projektteam setzt sich aus Mitarbeiter*innen des Österreichischen Orchideenschutz Netzwerks (ÖON), dem BFW, der BOKU und erfahrenen Gärtnern von Botanischen Gärten in Wien und der Carl-Friedrich von Siemens Stiftung zusammen. An der Boku ist das Teilprojekt Bestäuber-Monitoring angesiedelt.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2024-01-01 - 2025-11-30

Ziel des Projektes ist es, die Schwebfliegen, zusammen mit den Bienen weltweit die wichtigsten Bestäuber, bundesweit zu erheben. Dadurch sollen zum ersten Mal in Österreich für diese bedeutenden Headline-Indikatoren standardisierte Monitoring-Daten erhoben werden. Zudem sollen die von den Schwebfliegen besuchten Blütenpflanzen erhoben werden, um Kenntnis über die Pollen- und Nektarquellen von Schwebfliegen zu erlangen. Auch werden Daten zum Vorkommen und zur Verbreitung in Europa hochgradig gefährdeter Schwebfliegenarten erhoben. Insgesamt schließt das Projekt eine Lücke im Biodiversitätsmonitoring Österreichs, erhebt auch Daten zu europaweit stark gefährdeten Arten und stellt somit einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der in der nationalen Biodiversitäts-Strategie vorgegebenen Ziele dar. Es etabliert den Headline-Indikator Schwebfliege im Österreichischen Biodiversitäts-Monitoring.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2023-12-01 - 2025-12-31

Effizientes und informatives Biodiversitätsmonitoring ist essenziell, um Änderungen der Artenvielfalt frühzeitig zu erkennen und ist daher ein wichtiger Baustein der Europäischen/Nationalen Biodiversitätsstrategie 2030 und des European Green Deal. Zielsetzungen wie „Strategische Ausweitung, Nationales Gesamtkonzept, Trans-Nationale Kooperation und Abstimmung, Ermöglichung einer Erfolgskontrolle für die gesetzten Maßnahmen“ sind im vergangenen Jahr oft genannt worden. Die Mitglieder des ABOL-Konsortiums (Austrian Barcode of Life) verbinden Biodiversitätsmonitoring-Kompetenz mit genetischer und taxonomischer Expertise. Die meisten Partner des gegenständlichen Projekts haben bereits im Rahmen des universitären Hochschulraumstrukturmittelprojekts “Aufbau von universitären DNA-Barcoding-Pipelines für ABOL – der österreichischen Biodiversitätsinitiative „Austrian Barcode of Life“ (Laufzeit: 03.2017-12.2021) ein erfolgreiches Konsortium für die Grundlage des DNA-Barcoding-Ansatzes gebildet und sind dadurch ideal geeignet ein darauf aufbauendes Projekt zu führen. Zusätzlich kooperieren die meisten Mitglieder des Projektkonsortiums auch im Infrastruktur-Projekt ATIV-Biodat des BMBWF (Laufzeit: 03-2023-12.2026). Im vorliegenden Projekt werden über die Universitäten hinaus zusätzlich wichtige Stakeholder eingebunden, die wesentliche Kompetenzen im Bereich der Biodiversitätsdokumentation beitragen – Nationalparks, EU, Länder, Ministerien, Umweltbundesamt und Naturkundemuseen, aber auch internationale Programme und Initiativen.

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